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„Synoden sind gute, nützliche Instrumente zur Entwicklung praktischer pastoraler Strategien, aber…“

7. Jänner 2026 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
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US-Bischof Barron über Konsistoriumsthema „Synodalität“: „Wenn etablierte Lehren Gegenstand synodaler Entscheidungen werden, verfällt die Kirche in Relativismus und Selbstzweifel – wie der fehlgeleitete ‚Synodale Weg‘ in Deutschland deutlich zeigt.“


Vatikan (kath.net/pl) „Mir ist bekannt, dass die Synodalität eines der Themen ist, die im Kardinalskonsistorium erörtert werden. Ich spreche hier als Bischof, der als gewählter Delegierter an beiden Runden der Synode und der Synodalität in Rom teilgenommen hat und gerade eine Ortssynode in meiner Diözese geleitet hat. Synoden sind gute und nützliche Instrumente zur Entwicklung praktischer pastoraler Strategien, sollten aber keine Foren für Lehrdebatten sein. Wenn etablierte Lehren Gegenstand synodaler Entscheidungen werden, verfällt die Kirche in Relativismus und Selbstzweifel – wie der fehlgeleitete ‚Synodale Weg‘ in Deutschland deutlich zeigt.“ Das schreibt Robert Barron, Bischof der Diözese Winona-Rochester (US-Bundesstaat Minesotta), Gründer der wichtigen Medienorganisation „Word on Fire“, Vorsitzender des Ausschusses für Laien, Ehe, Familienleben und Jugend der US-amerikanischen Bischofskonferenz und Theologieprofessor, auf seinem Auftritt auf X. Er twitterte am Dreikönigstag und hatte mit seiner Äußerung das am Folgetag beginnende außerordentliche Konsistorium im Blick.


Er „sympathisiere mit den Gründern der Zeitschrift ‚Communio‘ – Joseph Ratzinger, Hans Urs von Balthasar und Henri de Lubac –, die mit der Zeitschrift ‚Concilium‘ brachen, deren erklärtes Ziel die Bewahrung des ‚Geistes des Zweiten Vatikanischen Konzils‘ war“, erklärte er weiter. „Die großen Theologen der Communio sagten, Konzilien seien zwar mitunter notwendig im Leben der Kirche, doch atme man nach ihrem Ende erleichtert auf, da die Kirche dann zu ihrer eigentlichen Aufgabe zurückkehren könne. Solange sie in Konzilien tagt, verharrt die Kirche in Ungewissheit, ist verunsichert und ratlos. Gerade die Fortführung des Geistes des Zweiten Vatikanischen Konzils führte in meiner Jugend zu so viel Zögern und Ziellosigkeit.

Aschließend stellt der bekannte US-Bischof fest: „Wenn wir also die Synodalität fortsetzen müssen, sollte sie der Suche nach praktischen Mitteln dienen, mit denen die Kirche ihre Aufgaben – die Anbetung Gottes, die Evangelisierung und die Hilfe für die Armen – wirksamer erfüllen kann. Und sie sollte kein bestimmendes und dauerhaftes Merkmal des kirchlichen Lebens werden, damit wir nicht unsere Dynamik und unseren Fokus verlieren.“

Archivfoto Bischof Barron (c) Diözese Winona-Rochester


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Lesermeinungen

 Stefan Fleischer 8. Jänner 2026 

Aus meiner Sicht

sind Synoden Beratungsgremien und keine Entscheidungsinstanzen. Die Leitung und Entscheidungskompetenz muss bei den kirchlichen Entscheidungsinstanzen liegen, welche nicht der Synode (oder dem Volk) gegenüber verantwortlich sind, sondern Gott, dem Herrn. (vgl. Apg 15,22-29 die Apostelsynode:«…Die Apostel und die Ältesten, eure Brüder, grüßen …. Denn der Heilige Geist und wir haben beschlossen, euch keine weitere Last aufzuerlegen als diese notwendigen Dinge: …»


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