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Eklat in Regensburger Basilika St. Emmeram: Schweizer Popsängerin dreht heimlich frivoles Musikvideo

vor 7 Stunden in Deutschland, 2 Lesermeinungen
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Die Verantwortlichen der Pfarrei und der Diözese Regensburg haben eine Rechtsanwaltskanzlei eingeschaltet, um die weitere Verbreitung des Clips im Internet gerichtlich zu unterbinden, mit Erfolg


Regensburg (kath.net/gem/rn) Große Empörung im Bistum Regensburg: In der historischen Basilika St. Emmeram, einer der bedeutendsten Kirchen Süddeutschlands, hat eine junge Schweizer Popsängerin unerlaubt und heimlich ein anzügliches Musikvideo gedreht. Der zuständige Stadtdekan und Pfarrer Roman Gerl zeigte sich laut einem "Focus"-Bericht zutiefst schockiert über den Vorfall und spricht von einer massiven Verletzung religiöser Gefühle. Die Diözese hat bereits rechtliche Schritte eingeleitet. Bei der Sängerin handelt es sich um die 22-jährige Schweizerin Milune. Für ihre neue Single mit dem provokanten Titel „You believe in Jesus, I believe in Pussy“, in dem sie ihre lesbische Beziehung feiert, wählte sie die barocke Pracht von St. Emmeram als Kulisse. Das Video zeigt anzügliche und frivole Szenen mit ihrer Freundin inmitten des sakralen Raums.

„Ich bin aus allen Wolken gefallen, als ich das Video gesehen habe“, erklärte Pfarrer Roman Gerl gegenüber Medien. Er stellte unmissverständlich klar: „Das Video wurde unsererseits keinesfalls erlaubt.“ Für ein solches Projekt hätte es auch niemals eine Genehmigung gegeben. Der Pfarrer bezeichnete die Aufnahmen als „frivol“ und als ein „absolutes No-Go“. Er sei fassungslos darüber, wie hier ein geweihter Raum für billige Selbstdarstellung missbraucht und der Glaube herabgewürdigt wurde. Die Verantwortlichen der Pfarrei und der Diözese Regensburg haben rasch reagiert. In Absprache mit der Diözesanverwaltung wurde eine Rechtsanwaltskanzlei eingeschaltet, um die weitere Verbreitung des Clips im Internet gerichtlich zu unterbinden. Mit Erfolg: Das Video wurde inzwischen auf den gängigen Plattformen bereits gesperrt beziehungsweise offline genommen.

Pfarrer Gerl betonte, dass es zwar immer wieder Anfragen für Kulturprojekte in der Basilika gebe. In solchen Fällen lasse er sich jedoch stets vorab die genauen Inhalte und Konzepte vorlegen, um die Würde des Gotteshauses zu wahren. Ein derartiger Missbrauch der Kirche durch ein heimlich gefilmtes, respektloses Pop-Video sei ein beispielloser Vorfall, der nicht toleriert werde.
 



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Lesermeinungen

 cyberoma vor 13 Minuten 
 

Großes Lob für Herrn Pfarrer Gerl...

der diesen geweihten Ort beschützt und auch engagiert verteidigt.


0
 
 Walahfrid Strabo vor 5 Stunden 

Moscheen sollen auch sehr schön sein. Warum nicht das nächste Video mal dort drehen....?


1
 
 Versusdeum vor 6 Stunden 
 

Kommerz, lesbischer Aktivismus und Verachtung der Religion

Eine interessante Mischung. Immerhin erinnert es daran, dass (u.a. auch Klima-) Aktivisten nicht immer so "uneigennützig" handeln, wie sie tun.
Prominentes Beispiel: Habeck: Verteuerte und "verunsicherte" unsere Energieversorgung massiv und erhielt (faktisch wohl dafür) einen (angeblich rein symbolischen) Preis von einem anderen Herrn Habeck überreicht, seinem Bruder, der Chef eines großen Windradbetreibers in der Nordsee ist. Und gerade erst wechselte er ausgerechnet zu einem großen Immobilienunternehmen (natürlich "greenwashed") in Dänemark. Konsequent, denn "Patriotismus fand ich stets zum Kotzen. Mit Deutschland habe ich noch nie etwas anzufangen gewusst und weiß es bis heute nicht" schrieb H. noch etwa 2010 in einem Buch, bereits fürstlich als Landtagsabgeordneter bezahlt. Und seine Frau schrieb das Wimmelbuch (also für kleine Kinder!) "Die besten Weltuntergänge", u.a. mit einer absurden Fiktion, in der man schon nach zwei ungeschützten Minuten im Freien Brandblasen bekommt.


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