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Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“18. Juli 2026 in Deutschland, 35 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Passauer Oberhirte nimmt Stellung zur aktuellen Debatte um CDU-Politiker Jens Spahn: „Ein Kind ist ein Geschenk Gottes und keine käufliche Ware“ – Schwerer Verstoß gegen die Menschenwürde und das Recht des Kindes auf seine natürlichen Eltern.
Passau (kath.net/gem/rn) Die Debatte um die Leihmutterschaft in Deutschland hat eine neue Dynamik gewonnen, nachdem der CDU-Politiker Jens Spahn und sein Partner bekanntgaben, auf diesem Weg ein Kind namens Georg bekommen zu haben. Nun hat sich der Passauer Bischof Stefan Oster in einer klaren Video- und Textstellungnahme zu Wort gemeldet. Unter dem Titel „Ware gegen Würde?“ warnt der Bischof eindringlich vor einer Normalisierung dieser Praxis und spart nicht mit deutlicher Kritik an dem prominenten Unionspolitiker. Oster bezeichnet das Vorgehen als einen „echten Skandal“ – insbesondere vor dem Hintergrund von Spahns christdemokratischem Fundament und dessen öffentlichem Bekenntnis zur katholischen Kirche.
Zwar betont Bischof Oster eingangs, dass er weder die persönlichen Motive noch die genauen Umstände im Fall Spahn/Funke beurteilen könne oder wolle, dennoch gebe es schwerwiegende Gründe für das strikte Verbot der Leihmutterschaft in Deutschland. Der wesentlichste Grund liege im fundamentalen Verstoß gegen die Menschenwürde.
„Als Christen glauben wir, dass Kinder ein Geschenk Gottes sind – und ihre Würde als Personen auf Gott zurückgeht“, erklärt Oster. Eine Gabe, die unverfügbar sei, dürfe niemals Gegenstand eines kommerziellen Geschäfts werden. Die Geburt eines Kindes gehe im Idealfall aus der Liebesverbindung der Eltern hervor. Da echte Liebe unverdient und unverkäuflich sei, verkehre die Leihmutterschaft dieses Prinzip ins Gegenteil: „So genannte käufliche Liebe ist deshalb genau das Gegenteil von Liebe: ein Geschäft.“ 
Aus psychologischer und pädagogischer Sicht verweist der Bischof auf die unersetzliche Bedeutung der leiblichen Mutter. Die einzigartige Beziehung und Bindung zwischen Mutter und Kind beginne weit vor der Geburt: Das Kind teile die Emotionen der Mutter, höre ihre Stimme und entwickle im Mutterleib seine erste Wahrnehmung der Welt.
Nach der Geburt bilde die Gemeinschaft von Vater und Mutter den notwendigen emotionalen Schutzraum. In Rückgriff auf die christliche Tradition bezeichnet Oster die Ehe von Mann und Frau als „uterus spiritualis“ – als einen geistlichen Uterus. Nur in diesem Gefüge könne ein Kind seine Identität in einem natürlichen, generationenübergreifenden Beziehungsnetz aus Eltern, Geschwistern und Großeltern gesund entfalten. Die Frage nach der eigenen Herkunft sei für die Identitätsbildung junger Menschen von existenzieller Bedeutung.
Mit Blick auf den neugeborenen Jungen des Paares Spahn/Funke äußert der Passauer Oberhirte tiefe Sorge: „Dieses Kind von Jens Spahn und Daniel Funke heißt Georg und ist jetzt schon öffentliche Person – und es ist diese Person als ‚gekaufte Ware‘. Was für eine Last es damit einmal zu tragen hat, ohne dass es jetzt schon davon wüsste!“
Oster stellt unmissverständlich klar, dass das Wohl des Kindes über den Wünschen der Erwachsenen stehen muss: „Ich bin völlig überzeugt, dass jedes Kind vor allen anderen Rechten zunächst ein Recht auf seine natürlichen Eltern hat – und zwar vielmehr als dass potentielle Eltern ein Recht hätten, sich ein Kind ‚anzuschaffen‘ oder ‚machen zu lassen‘ oder gar ‚einzukaufen‘.“
Scharfe Kritik übt Bischof Oster an der politischen und moralischen Signalwirkung des Falls. Wenn ein prominenter CDU-Politiker zur Erfüllung eigener Wünsche bewusst gegen die Gesetze des eigenen Landes und gegen die Grundlinien der eigenen Partei in einer so zentralen Frage des Menschenbildes verstoße – und zudem noch positiv werbend für die Leihmutterschaft eintrete –, sei dies inakzeptabel.
Besonders schwer wiegt für den Bischof dabei das katholische Bekenntnis des Politikers. Jens Spahn habe damit einen Schritt getan, den die Kirche als Glaubensgemeinschaft niemals legitimieren oder mitgehen könne. Die Würde des Menschen und der Schutz des Kindeswohls müssten auch in Zukunft unantastbare Kernfaktoren christlichen Handelns bleiben.
Foto: (c) Bistum Passau
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Lesermeinungen| | Tante Ottilie 20. Juli 2026 | | | | @Hardenberg Mein Beitrag war als Replik zu Paddels Post vor 2 Tagen gedacht. |  2
| | | | | Paddel 20. Juli 2026 | |  | @Hardenberg Materie Also die Eizelle der Hl. Jungfrau jedenfalls ist Materie. |  1
| | | | | Hardenberg 20. Juli 2026 | | | | @Tante Ottilie Aber DARUM geht es doch bei der Zeugung des Sohnes durch Gottvater ÜBERHAUPT NICHT. Gottvater zeugt den Sohne ohne Materie und zeitlos. |  1
| | | | | Hardenberg 20. Juli 2026 | | | | Seltsam, dass die wichtigen Stellen Ps 2, Ps 110 und Spr 8,22-24 immer im Rechner hängen bleiben. Das sind die so genannten loci classici - alt bekannt. Dazu noch der monogenes hyios/theos in Joh 1. |  1
| | | | | Tante Ottilie 20. Juli 2026 | | | | "Zeugen" im Unterschied zu "(er)schaffen" Beim Zeugen kommen jeweils fertige vollständige Samenzelle (Spermium) und Eizelle von Personen zusammen und verschmelzen zum späteren neuen Embryo und Menschen.
Bei der Erschaffung geschieht die Neuschöpfung durch Atome, Moleküle oder in komplexen Fällen ganze Zellbausteine (DNA-Bruchstücke).
Letzteres ist bei Menschen bislang nicht gelungen.
Und Leihmutterschaft ist auch kein Erschaffen, sondern am Anfang ein Einpflanzen von künstlich gezeiugten Embryonalzellen. |  3
| | | | | SalvatoreMio 19. Juli 2026 | | | | "Jemanden zeugen" @Hardenberg: Natürlich sind wir uns da einig im Glauben. Dennoch: es ist immer gut, wenn wir einander helfen, unterstützen und auch warnen! Dafür danke sehr! |  3
| | | | | Hardenberg 19. Juli 2026 | | | | @Salvatore mio Nur im Wortlaut. "x zeugte y" ist nur eine hebraisierende Aussage für X ist der Vater von Y. Im matthäanischen Stammbaum geht es aber GERADE NICHT um die göttliche Zeugung Jesu. Josef zeugte ja gerade NICHT Jesus. Und die göttliche Zeugung Jesu durch den Vater ist nicht mit einer menschlichen Zeugung zu verwechseln. Bitte nicht durcheinanderbringen. |  4
| | | | | SalvatoreMio 19. Juli 2026 | | | | "Jemanden zeugen " . Übersetzungen können durcheinanderbringen ... @Aventinus @Fink: nur zur grundsätzlichen Ergänzung: mir fällt erstmals auf, dass Bibel-Übersetzungen recht unterschiedlich sein können. EIN Beispiel: Meine Einheitsübersetzung von 1979, Matthäus 1,2: Abraham war der Vater von Isaak, Isaak von Jakob, Jakob von Juda und seinen Brüdern ..." (Also nichts mit "zeugen"). Dagegen Einheitsübersetzung von 2016, Matthäus 1,2: "Abraham zeugte den Isaak, / Isaak zeugte den Jakob, / Jakob zeugte den Juda und seine Brüder". |  2
| | | | | Paddel 19. Juli 2026 | |  | @ Fink Mein Sohn bist du. Ich selber habe dich heute gezeugt. (Ps 89,27; Apg 13,33; Hebr 1,5; Hebr 5,5). |  3
| | | | | SalvatoreMio 19. Juli 2026 | | | | "Der Geist ist aus der Flasche ..." @Winfried: Ihr Bericht deckt sich mit vielen anderen Themen, die uns in den Abgrund bringen. Es erinnert mich an einen Sommer vor Jahren: ich kriege keinen Schlaf. Trotz der Hitze ziehe ich mir die Decke über den Kopf: Wo nur kommt der Musiklärm her? Schließlich raus aus den Federn, Schuhe an und los, mitten in der Nacht. Nach 2 km - immer mit Angst im Nacken - komme ich zur Quelle: tosende Musik! - Am nächsten Tag gehe ich zum Ordnungsamt! Der Herr erklärt, dass es genaue Vorschriften gibt, über die sich einfach gerne hinweggesetzt wird. Er wolle der Sache nachgehen und sagt zum Schluss: "Der Geist ist aus der Flasche, und den kriegen wir nicht wieder hinein". - Das entspricht Ihrem Bericht: irgendwo fängt das Übel an; man lässt es gewähren; dann kommt eine Steigerung und wieder eine Verschlimmerung. Genau das erleben wir in der Kirche: unsere Bischöfe haben die Pflicht, auch moralische Ordnung einzufordern - doch sie schweigen und machen sich mitschuldig. |  3
| | | | | Aventinus 19. Juli 2026 | | | | Jetzt fehlt nur noch die oberhirtliche Klarstellung der Nichtkatholizität der Gesamtsituation? Angesichts eines "Ehepaares" aus einem Herrn Spahn und einem Herrn Funke noch von einem "Katholischen Bekenntnis des "CDU"-Politikers auszugehen, strapaziert christliche oder gar katholische Welt sicht doch über die Gebühr? Jens Spahn hat nicht erst mit dieser Unterlaufung des inländischen Leihmutterschaftsverbotes laut Oster einen "Schritt getan, den die Kirche als Glaubensgemeinschaft niemals legitimieren oder mitgehen könne". Sondern das hat der "Katholik" Spahn schon deutlich früher - mit der Schaffung dieser irregulären Verbindung an sich - bewerkstelligt (erinnert entfernt an den "katholischen" Premier Tony Blair und dessen per se exkommunizierende Abtreibungsbefürwortung). |  4
| | | | | Aventinus 19. Juli 2026 | | | | Lieber @Fink, natürlich steht "ICH habe DICH heute gezeugt", oder "ICH und der Vater sind eins" ... ... in der Bibel! Genauer im Hebräer-Brief 1,5 lautet es: "Denn zu welchem Engel sprach Gott je: Mein Sohn bist Du, Dich habe ich heute gezeugt". Und im Johannes-Evangelium 10,30 trägt Jesus den Schriftgelehrten provozierend vor: "Ich und der Vater sind eins". |  3
| | | | | Fink 19. Juli 2026 | | | | @ Hardenberg - jetzt machen Sie mich aber neugierig: "Gezeugt nicht geschaffen", "eines Wesens mit dem Vater" etc.
Können Sie die entsprechenden Stellen in der Bibel nennen ?
Klar ist freilich, das CREDO entspricht sozusagen voll dem Geist der Bibel. Können wir uns darauf einigen? |  2
| | | | | Hardenberg 19. Juli 2026 | | | | @Fink Ich wäre da nicht so kleinlich. Mit Ausnahme des Wortes "wesensgleich" finden sich alle Aussagen des Nizänokonstantiopolitanums in der Bibel wörtlich oder wortähnlich. Nur das "homoousios" findet sich lediglich der Sache nach dort. |  2
| | | | | Wynfried 19. Juli 2026 | |  | @ SalvatoreMio: Gesellschaftlicher und kirchlicher Wandel in den letzten 25 Jahren 2001 wurden in Deutschland erstmals „eingetragene Lebenspartnerschaften“ für gleichgeschlechtliche Paare ermöglicht. Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) lehnte das Gesetz unter ihrem damaligen Vorsitzenden Kardinal Lehmann (sic!) noch entschieden ab. Die DBK befürchtete, dass durch die weitgehende Angleichung der Lebenspartnerschaft an das Eherecht das traditionelle Eheverständnis reduziert, entwertet und ausgehöhlt werde. Sie verwies daruf, dass gleichgeschlechtliche Partnerschaften im Gegensatz zur Ehe von Natur aus keine Kinder hervorbringen können und daher staatlich nicht analog geschützt oder gefördert werden dürften. Eine Gleichstellung im Adoptionsrecht wurde ebenfalls abgelehnt.
Bei der Einführung der „Ehe für alle“ im Jahr 2017 war die Kritik der DBK schon wesentlich verhaltener und beschränkte sich auf eher formale und verfassungsrechtliche Aspekte.
Und seit 2023 ist eine gleichgeschlechtliche Zivilehe nach dem kirchlichen Arbeitsrecht kein Kündigungsgrund mehr. Quo vadis? www.spiegel.de/spiegel/vorab/a-84385.html |  4
| | | | | Fink 19. Juli 2026 | | | | @ Paddel - Nein, "gezeugt nicht geschaffen" steht nicht in der Bibel, sondern im CREDO, im großen Glaubensbekenntnis. |  2
| | | | | Versusdeum 19. Juli 2026 | | | | @DavidH Danke für Ihren interessanten Hinweis, auch, wenn Ihr Ton völlig unangebracht ist. Denn nicht jeder hat genug Zeit und Nerven, um buchstäblich alles erst einmal gründlich zu recherchieren. Und Tatsachen oder gute Analysen bleiben auch dann Tatsachen oder gute Analysen, wenn sie von jemandem kommen, dessen Lebensstil oder Meinung man ansonsten nicht teilt. Denn genau das ruiniert Deutschland ja in Form des "Antifaschistischen Schutzwalls II" (den ersten hatte übrigens (auch?) die SED geframed, "die Mauer" mit Todesstreifen gegen die Massenflucht aus der DDR): Wenn etwas von Andersdenkenden / der "Schwefelpartei" (Klonovsky) kommt, dann MUSS es ja falsch sein. Also auch z.B. der Bau von U-Bahn-Toiletten in Hamburg (realer Fall!). Bis in kleine Gemeinden beklagten sich schon SPD- und "Grünen"-Politiker, dass sie wichtige Vorhaben nur mit der AfD beschließen könnten, ihnen für diesen Fall aber die Bundespartei mit Rauswurf droht. "Brandmauer" und "unsere Demokratie" eben! |  1
| | | | | Marianus 18. Juli 2026 | |  | Birgit Kelle spricht mit Magstrauss im Video zum Thema: "Leihmutterschaft ist menschenfeindlich" ausgiebig auch über den damit verbundenen Menschenhandel und die Lage der betroffenen Frauen: www.youtube.com/watch?v=tgMkzVRqSMg |  4
| | | | | Paddel 18. Juli 2026 | |  | gezeugt nicht geschaffen so heißt es in der Bibel. Kinder aus künstlicher Befruchtung werden nicht aus dem Zeugungsakt herraus geboren sondern dieser wird pervertiert und es findet lediglich eine unnatürliche Befruchtung statt.
Mein Gott, was für ein Verbrechen. |  4
| | | | | GerogBer 18. Juli 2026 | |  | Gut, dass Bischof Oster sich geäußert hat, aber wo ist Familienbischof Koch (Berlin) und wo ist der Vorsitzende der DBK Bischof Wilmer? Wären es nicht diese Bischöfe die die klare Haltung unserer Kirche in der Öfentlichkeit erklären und zur Causa Spahn Stellung nehmen müssten. Sind sie vor lauter Feigheit weggeduckt? Verantwortung übernehmen sieht für mich anders aus. |  5
| | | | | DavidH 18. Juli 2026 | | | | @Vincentinus Peter Thiel ist Trumpist, da werden seitens der üblichen Konsorten gemeinhin schon mal ein paar Augen zugedrückt. Auch eine Form von Doppelmoral. |  1
| | | | | Wirt1929 18. Juli 2026 | | | | Danke Exzellenz für die klaren Worte @Schillerlocke. Als langjähriges CDU-Mitglied bin ich mir nicht mehr sicher, ob das C Alleinstellungsmerkmal der CDU ist. Hier ging es ja wohl u.a. darum, das Sommertheater nicht mit Negativmeldung zu befeuern, mit Blick auf kommende Landtagswahlen. Mich hat die bizarre Begründung seines Handelns von Jens Spahn schockiert. Hier reibt sich wieder einmal eine bestimmte Partei genüsslich die Hände, wissend um den Bärendienst der Wahlkampfhilfe. |  1
| | | | | SarahK 18. Juli 2026 | | | | @SalvatoreMio 100 % d‘accord und Danke Bischof Oster Wie konnten wir nur dahin kommen wo wir sind? |  4
| | | | | Marianus 18. Juli 2026 | |  | BRAVO!! lieber verehrter Bischof Oster! Sie sprechen hier allen gläubigen Christen und Menschen guten Willens aus dem Herzen.
Bin doch mal gespannt, wie und ob überhaupt der Katholische Deutsche Frauenbund oder gar die DBK sich zu einer irgendwie gearteten Stellungnahme durchringen wird. |  4
| | | | | Paddel 18. Juli 2026 | |  | Gebetsmeinung des hl. Vaters für Juli Für die Achtung vor dem menschlichen Leben.
Passender gehts nicht mehr. |  2
| | | | | Paddel 18. Juli 2026 | |  | Tauftermin? Ob Herr Spahn nun in seinem Baby/Familienglück sein Kind (oder ist es vom Samen seines Partners?) auch taufen lässt? |  1
| | | | | asellus 18. Juli 2026 | | | | Unser Schöpfer kennt doch einen jeden von uns oder etwa nicht? Auch wenn ein Mensch nicht an Gott glaubt, es wäre vermessen und ein Irrsinn zu meinen, unser Schöpfer würde uns, der einen jeden von uns geschaffen hat, nicht "kennen". In der Schweiz hat auch die frühere CVP das "C" eliminiert und sich "Mitte* genannt. Die irren sich, wenn sie jetzt meinen, dass sie jetzt machen können, was sie wollen. Auch wenn der Staat die Abtreibung erlaubt, meint man jetzt, unser Schöpfer wisse jetzt nicht mehr, was ein jeder damals gestimmt und seither getan hat? Da dürften sich einige schwer irren!!! Auch wenn einer nicht an Gott glaubt, meint er vielleicht, es gäbe deshalb keinen Gott??? Wie dumm kann man nur sein? "Irrtum", sprach der Igel und stieg vom Kaktus.
SE lieber Bischof Oster, vielen, vielen Dank und vergelt's Gott für alles. |  3
| | | | | ottokar 18. Juli 2026 | | | | „Das eine ist die reine Lehre, das andere das echte Leben“ So einfach lässt sich der Glaube nach Herrn Spahn verdrehen. Der wahre Glaube fordert im echten Leben Bekenntnis, Opfer und Demut. Das Leben eines Christen ist dann echt, wenn er der Wahrheit welche die Grundlage seines Glaubens ist, bedingungslos folgt.
Danke verehrter Herr Bischof Oster. |  5
| | | | | Vincentinus 18. Juli 2026 | | | | Zuerst das Kind! Das Positive an diesem Fall ist, dass sich eine breite Diskussion entwickelt, wie man das Thema „Leihmutterschaft“ noch einmal grundsätzlich ethisch einordnen soll. Die Kirche ist hier eine gute und wichtige Stimme!
Übrigens hat der kürzlich hier sehr gelobte Peter Thiel mit seinem „Ehemann“ zwei Kinder aus „Leihmutterschaft“.
Unabhängig davon wünscht man dem Kind/den Kindern ein gutes, liebevolles Zuhause und Geborgenheit. |  2
| | | | | Schillerlocke 18. Juli 2026 | | | | Der Herr Bischof hat hier einige Sachen geradegerückt. Das hat er richtig gut gemacht.
Inzwischen ist Herr Spahn ja zurückgetreten. Und man darf sich sehr herzlich bei den christlichen Mandatsträgern der Unionsparteien bedanken, dass sie hier heftigen Druck ausgeübt haben. Das C im Namen ist nämlich nach wie vor das Alleinstellungsmerkmal der Unionsparteien. Und es wird in CDU und CSU eben ernst genommen. |  5
| | | | | tieviekath 18. Juli 2026 | | | | Dammbruch Lieber Bischof Oster, ganz herzlichen Dank für Ihre klaren Worte. Nun ist Herr Spahn von seinem Amt zurückgetreten.Alles Andere wäre vollkommen inakzeptabel gewesen. Der Dammbruch bleibtein sich zum Glauben bekennender Politiker ist der Meinung, dass er ein Recht auf Kinder hat. Ein Recht auf die „Produktion“ eines Kindes. Ich hoffe, er sieht seinen begangenes Unrecht irgendwann ein. Dem Kind wünsche ich selbstverständlich alles Gute und Gottes Segen. |  7
| | | | | Hardenberg 18. Juli 2026 | | | | Er ist zurückgetreten. Gottseidank. |  5
| | | | | Fink 18. Juli 2026 | | | | Ein Bischof spricht Klartext ! Bravo ! |  12
| | | | | SalvatoreMio 18. Juli 2026 | | | | Herr/Frau Jens Spahn und sein Ehemann! Auch ohne oberhirtliche Schelte, hätte Jens Spahn immer wissen müssen, dass eine Eheschließung mit einem männlichen Partner ein Unding ist. Aber ausgerechnet die CDU hat das Gesetz durchgeboxt am 1.10.2017, und die DBK hat in 9 Jahren nie ernsthaft klargemacht, dass das völlig abwegig ist. - Also: alles nicht so schlimm: "Love is love". Da mag das "Ehepaar Spahn & Co." sich gedacht haben: "Da ist noch mehr möglich, auch wenn's unmöglich ist. - Und nun endlich macht einer deutlich den Mund auf - wenigstens Bischof Oster. Danke! - Im Grunde ist das aber noch "Windhauch" in Bezug auf die gesamte unmoralische Entwicklung in Deutschland und darüber hinaus. |  9
| | | | | Hardenberg 18. Juli 2026 | | | | Völlig zurecht Die Kritik von Bischof Oster kommt völlig zurecht. Jens Spahn hat sich über die rechtliche Lage in Deutschland, eine grundlegend vernünftige Moral, die er selbst für sich als verbindlich akzeptierte, und vor allem über die Würde der Mutter und des Kindes hinweggesetzt. Pfui. |  9
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