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Schweizer Bischöfe wollen über Begleitung Sterbewilliger reden3. Dezember 2019 in Schweiz, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Auch "Prozess für die Erneuerung der Kirche" ab Montag Thema bei Bischofskonferenz-Vollversammlung in Lugano
Zürich (kath.net/KAP) Die Schweizer katholischen Bischöfe treffen sich ab Montag in Lugano zu ihrer nächsten Vollversammlung. Dabei wollen sie auch über die geistliche Begleitung von Menschen reden, die "assistierten Suizid beabsichtigen", heißt es in einer Mitteilung der Medienstelle der Schweizer Bischofskonferenz (SBK). 
Ein anderes Schwerpunktthema ist demnach der Prozess "Gemeinsam auf dem Weg für die Erneuerung der Kirche". Im Anschluss an die SBK-Sitzung im September hatte der Bischofskonferenz-Vorsitzende Felix Gmür vor Medien erklärt, die Bischöfe wollten dafür zunächst eine zwei- bis dreiköpfige Steuerungsgruppe bilden. Personen dafür müssten aber noch gesucht werden. Ziel des Prozesses sei es, die aktuelle Glaubwürdigkeitskrise zu überwinden, sagte Gmür. Im Gegensatz zur Kirche in Deutschland, wo Bischöfe und Zentralkomitee der Katholiken einen Reformweg im sogenannten "Synodalen Weg" beschreiten, vermeiden die Schweizer Bischöfe den Begriff "synodal" und sprechen von "Prozess". Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich Alle Rechte vorbehalten
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Lesermeinungen| | Aquae 14. Dezember 2019 | |  | Bitte was? "Geistliche Begleitung von Menschen, die einen assistierten Suizid beabsichtigen" … was soll man sich denn darunter vorstellen? Gemeinsam den Rosenkranz beten, bevor einer über die Klippe springt? Diese Sprache ist doch einfach nur unehrlich. Wer jemanden in Selbstmordabsichten bestärkt, macht sich doch selbst schuldig. Ich habe immer angenommen und gehofft, dass es unseren Bischöfen vor allem um das Seelenheil der Menschen geht. Oder ist ihnen unterdessen der Glaube an Himmel und Hölle abhanden gekommen, von wegen "Gott ist unendlich barmherzig, und am Ende kommen alle in dem Himmel". Qualis pastor talis parochia! |  0
| | | | | ottokar 3. Dezember 2019 | | | | Eine geistliche Begleitung von Sterbewilligen kann aber auch bedeuten, dass der begleitende Priester versucht den Sterbewilligen von seinem Plan abzubringen. Oder vergibt er ihm im Sinne einer Beichtbegleitung bereits vor der Tat die geplante Sünde? Bin gespannt , wie die CH-Bischofskonferenz das Problem diskutiert. |  2
| | | | | Stephaninus 3. Dezember 2019 | | | | Wer in einer heidnisch gewordenen Umgebung die Glaubwürdigkeit zurückgewinnen möchte, indem er sich dieser annähert, beschreitet den Holzweg. Aber genau das steht zu befürchten. |  7
| | | | | Stefan Fleischer 3. Dezember 2019 | |  | die aktuelle Glaubwürdigkeitskrise zu überwinden Das beste Rezept kannte schon Paulus:
«Verkünde das Wort, tritt dafür ein, ob man es hören will oder nicht; weise zurecht, tadle, ermahne, in unermüdlicher und geduldiger Belehrung.» (2.Tim 4,2) Solange in unserer Kirche niemand mehr wirklich weiss, was nun noch gilt und was nicht mehr, solange all die Besserwisser und Rechthaber glauben, sich über die Weisungen und die Lehre der Kirche hinwegsetzen zu dürfen wie es ihnen passt, solange sich die Kirche um alles Mögliche kümmert, nur nicht mehr um das ewige Heil der Seelen, wir sie weiter mit offenen Augen gegen die Wand rennen. |  4
| | | | | 3. Dezember 2019 | | | | Es wird immer schlimmer und die Schweiz ist Vorreiterin. Dort gibt es Gottlob noch altrituelle Gemeinschaften....man kann nur aus der mainstream-Kirche fliehen. |  7
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