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Schweizer Bischöfe bei Papst Franziskus

29. November 2021 in Schweiz, keine Lesermeinung
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Zweistündiges Gespräch im Rahmen des einwöchigen Ad-limina-Besuchs der Bischöfe.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)

Papst Franziskus hat am Freitag die Bischöfe der Schweiz zu einem knapp zweistündigen Gespräch empfangen. Die Begegnung war Teil des einwöchigen Ad-limina-Besuchs der Schweizer Bischöfe, der am Samstag zu Ende geht. Über den Inhalt des Erfahrungsaustauschs wurde wie üblich zunächst nichts bekannt. Anders als frühere Päpste verliest Franziskus auch keine Rede mehr, die anschließend veröffentlicht wird.

Die eidgenössische Delegation hält sich seit Sonntag in Rom auf. Auf dem Programm standen vor allem Gespräche in verschiedenen Vatikanbehörden wie der Klerus-, Bildungs- und Glaubenskongregation. Auch ein Treffen und ein Gesprächsabend mit Angehörigen der Schweizergarde standen auf dem Programm.


Zu den Gesprächsthemen gehörten dem Vernehmen nach der vom Papst angestoßene weltweite synodale Prozess. Diesen hat die Katholische Kirche in der Schweiz mit ihrer Aktion "Wir sind ganz Ohr" aufgenommen. Auch die Rolle und Mitverantwortung von Frauen in der Kirche wolle man mit der Kirchenzentrale in Rom besprechen, hatte etwa der St. Gallener Bischof Markus Büchel vorher angekündigt.

Unmittelbar im Anschluss an den Ad-limina-Besuch halten die Mitglieder der Schweizer Bischofskonferenz eine verkürzte Vollversammlung in Rom ab. Diese endet am Montag.

Der eigentlich ab kommenden Montag geplante Ad-limina-Besuch der österreichischen Bischöfe in Rom wurde indes am vergangenen Dienstag kurzfristig verschoben. Angesichts der angespannten Coronalage und des erneuten landesweiten Lockdowns hielten die Bischöfe eine Reise nach Rom nicht für angebracht. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.

Alle fünf bis sieben Jahre sind die katholischen Bischöfe aus aller Welt laut dem Papst zu einem sogenannten Ad-limina-Besuch im Vatikan verpflichtet. Zweck ist, dass die Bischöfe eines Landes den Papst und die Kurie über die jeweilige Situation in ihren Diözesen informieren. Nach einer pandemiebedingten Pause von eineinhalb Jahren waren die Besuche erst Anfang September wieder aufgenommen worden.

 

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


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