Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  3. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  4. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  5. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  6. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  9. Jeder zweite Deutsche wünscht sich ein Leben nach dem Tod
  10. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  11. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet
  12. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
  13. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  14. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  15. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!

Santiago de Compostela: Sühneandacht nach satirischer Karnevalsrede

21. Februar 2018 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Schriftsteller Carlos Santiago hatte den heiligen Jakobus und die Jungfrau Maria in seiner Karnevalsrede verspottet. Für das Erzbistum ist das ein unerhörter, nicht akzeptabler Affront.


Santiago de Compostela (kath.net/jg)
Die Erzdiözese Santiago de Compostela (Spanien) hat die Karnevalsrede des galizischen Schriftstellers und Dramatikers Carlos Santiago verurteilt. „Es ist unannehmbar, dass die Person des Apostels, der die Stadt in der ganzen Welt repräsentiert und nachdem die Stadt benannt ist, so heftig verspottet wird“, heißt es in einer Stellungnahme des Erzbistums.


Carlos Santiago habe im „pregón“, der traditionellen satirischen Karnevalsrede, den Apostel Jakobus und Unsere Liebe Frau von der Säule mit zahlreichen „beleidigenden und respektlosen Bemerkungen“ bedacht. Beide Heilige seien tief in der Tradition und im Leben der Stadt und aller Pilgerwege verwurzelt, die zum Grab des Apostels führten. „Ohne sie wären wir in vielen Bereichen der Gesellschaft, der Kultur und der Spiritualität nicht das was wir sind“, schreibt die Erzdiözese.

Erzbischof Julian Barrio und das Domkapitel haben am 17. Februar zu einer Sühneandacht in den Dom von Santiago de Compostela eingeladen.

Unsere Liebe Frau von der Säule ist ein Gnadenbild der Jungfrau Maria, das in Basilika von Saragossa (Spanien) verehrt wird. Der Überlieferung zufolge erschien die Jungfrau Maria im Jahr 40 n. Chr. dem Apostel Jakobus und hinterließ die Säule als Symbol für den aufrechten Glauben der Spanier.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 martin fohl 21. Februar 2018 
 

Ob unsere Bischöfe

hierzu den nötigen Schneid aufbrächten? Und wer käme dann? Vermutlich nur die Tradis und ganz Frommen, die noch ein Gnadendasein fristen...


3
 
 7.Oktober1571 21. Februar 2018 
 

Ein schönes Bild

der Verehrung unserer himmlischen Mutter und ihres Jesuskindes tritt uns in vielen heiligen Frauen und Männern entgegen. Viel Zeit brachten sie vor dem Bild der Gottesmutter zu und mit den schönsten Blumen schmückten sie es. Darum erfreuten sie sich auch des vertrautesten Umgangs mit der Mutter voll der Gnade und empfingen von ihr außerordentliche Gnadenerweise. Folgen wir den Heiligen in der kindlichen Einfalt und der herzlichen Verehrung der allerseligsten Jungfrau Maria und nicht diesem und anderen Spöttern. Ärgern wir uns auch nicht zu sehr über diesen Menschen, der Maria nie kennengelernt hat. Wie wird Jesus mit ihm verfahren? Beten wir für ihn, damit er so etwas nicht mit Mohammed versucht, denn dann ist er vielleicht hinterher ein Kopf kürzer.


13
 
 Adamo 21. Februar 2018 
 

Diese satirische Karnevalsrede

hat mit Karneval überhaupt nichts zu tun, der galizische Schriftsteller weiß überhaupt nicht was Karneval in seinem ureigendsten Sinne überhaupt bedeutet.


10
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Santiago de Composte

  1. Jakobsweg nach vier Monaten Corona-Schließung wieder offen
  2. Streit um Pilgerherbergen auf dem Jakobsweg
  3. Kanzlerin Merkel wandert auf dem Jakobsweg
  4. Papst gedenkt bei Messe in Rio der Opfer des Zugunglücks
  5. Jakobsweg: Ist mein Weg auch dein Weg?
  6. Spanien: 'Codex Calixtinus' wurde im Müllsack wiedergefunden
  7. Santiago de Compostela: Wertvoller Kodex aus Kathedrale gestohlen
  8. Schweiz: Weitere Jakobspilger-Herberge eröffnet
  9. Spanien: Pilgerrekord am Wallfahrtsort des Apostels Jakobus
  10. Jakobsweg: Per 3D nach Santiago de Compostela







Top-15

meist-gelesen

  1. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  2. So nicht, Mr. Präsident!
  3. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  4. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  5. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  6. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  9. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  10. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
  11. Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen christlichen YouTuber
  12. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  13. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet
  14. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  15. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz