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Umstrittene Werbekampagne für 'Traumbusen'29. Juni 2015 in Deutschland, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Evangelisches Krankenhaus stoppt Zusammenarbeit mit einer Agentur - Zuvor hatte der Hessische Rundfunk über die Werbekampagne berichtet.
Frankfurt am Main/Gießen (kath.net/idea) Wegen einer umstrittenen Werbung für Schönheitsoperationen hat das Evangelische Krankenhaus Mittelhessen in Gießen die Zusammenarbeit mit der Agentur DS Deutscher Ärzte Service GmbH (Würzburg) beendet. Sie vermittelt unter anderem Frauen, die eine Brustvergrößerung vornehmen lassen wollen, an Kliniken und Arztpraxen. Die Agentur wirbt in Anzeigen mit der Überschrift Traumbusen für 2.999 Euro. Zugleich wird eine Ratenzahlung angeboten. Daneben ist eine junge Frau mit üppiger Oberweite im Bikini zu sehen. Diese Form der Werbung entspricht nicht dem Stil unseres Hauses, sagte der Leiter der Unternehmenskommunikation von Agaplesion, dem Betreiber des Evangelischen Krankenhauses Mittelhessen, Tino Drenger (Frankfurt am Main), auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Da wir keinen Einfluss auf die Art der Werbung nehmen können, die der Deutsche Ärzte Service betreibt, haben wir die Zusammenarbeit mit ihm beendet. Zuvor hatte der Hessische Rundfunk über die Werbekampagne berichtet. Wie Drenger gegenüber idea weiter erläuterte, sind die Anzeigen inhaltlich zwar nicht falsch. Es falle jedoch der sorglose Umgang mit einer Operation auf, die ja wie jeder Eingriff auch Risiken beinhaltet. 
Viel mehr als eine solche Werbung machten aber der Medienhype um Heidi Klum, US-Fernsehserien und Shopping-Queens Schönheitsoperationen salonfähig. Agaplesion: Viele Menschen leiden unter ihrem Erscheinungsbild Drenger verteidigte, dass sieben der 29 Agaplesion-Krankenhäuser ästhetische Operationen durchführen: Wir glauben sogar, dass gerade ein christliches Haus solche Operationen zum kleinen Preis anbieten sollte, damit Frauen nicht gezwungen sind, ins Ausland zu gehen, wo vielfach zweifelhafte Qualitätsstandards vorzufinden sind. Es würden jedoch nur Eingriffe vorgenommen, die medizinisch vertretbar seien. Die Schönheitschirurgie spiele im Leistungsspektrum der Agaplesion-Kliniken eine untergeordnete Rolle. Im Vordergrund stünden Eingriffe nach Verletzungen, Krankheiten oder starker Gewichtabnahme, um Form und Funktionen des Körpers wiederherzustellen. Drenger: Nach Erfahrungen in unseren Kliniken leiden viele Menschen unter ihrem Erscheinungsbild. Vielen kann geholfen werden durch entsprechende operative Eingriffe. Dadurch könne man die seelische Belastung mindern.
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Lesermeinungen| | beertje 30. Juni 2015 | | | | alles o.K. mein Körper wurde so, wie er ist, von Gott 'konstruiert' und damit ist er in Ordnung. Was bedeutet der Begriff 'Traumbusen' eigentlich? Daß einem jeder auf die Oberweite starrt? Ich bin froh, daß mir jeder ins Gesicht gestarrt hat und nicht auf die Brust ... |  0
| | | | | 29. Juni 2015 | | | | "Traumhirn" war wohl gerade alle? (kopfschüttel) |  3
| | | | | Schimmelreiter 29. Juni 2015 | |  | doch falsch Streng genommen ist der Busen der Abschnitt zwischen den Brüsten und den läßt sich wohl kaum jemand vergrößern.
Daß christliche Häuser das zum Discount machen sollen, ist reiner Zynismus, genauso könnte man fordern, sie sollten Abtreibungen billig anbieten, damit man nicht zum Kurpfuscher um die Ecke geht.
Unglaublich!
Wie v.a. Mädels in die Magersucht getrieben werden und dem "Schönheits"wahn verfallen, indem sie sich an falschen Vorbildern orientieren ist hinlänglich bekannt, aber solange das Geschäft funktioniert, wird kaum jemand ernsthaft dagegen vorgehen. |  2
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