SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
- Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
- "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
- Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
- Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
- Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
- Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
- "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
- Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
- Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
- „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
- Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
- Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
- 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
- Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
| 
„Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfDvor 6 Stunden in Deutschland, 9 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Magdeburger Bischof Gerhard Feige warnt in Hirtenbrief (wieder einmal) vor der AfD. Dabei propagiert der laut 'Nius' den Spruch „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“. Die Parole findet sich im Gründungsprogramm der NSDAP.
Berlin (kath.net/gem/rn)
Ein kirchenpolitischer Eklat sorgt für hitzige Diskussionen über die Rolle der Kirche im politischen Diskurs. In einem aktuellen Bericht von NIUS wird die Predigt eines deutschen Bischofs thematisiert, der eine direkte Verbindung zwischen der Programmatik der AfD und der Ideologie der NSDAP zog. Besonders die Verwendung des historischen Schlagworts „Gemeinnutz vor Eigennutz“ steht dabei im Fokus der Kritik.
In seiner Ansprache warnte der Oberhirte eindringlich vor den Parolen der AfD und warf der Partei vor, völkisches Denken unter dem Deckmantel des Gemeinwohls zu verbreiten. Dabei schlug er eine Brücke zur NS-Zeit: Er argumentierte, dass bereits die Nationalsozialisten mit dem Slogan „Gemeinnutz vor Eigennutz“ (Punkt 24 des NSDAP-Programms) eine vermeintliche moralische Überlegenheit suggeriert hätten, um ihre ausgrenzende Ideologie durchzusetzen. 
Die Kritik: „Historische Unschärfe“
Der Bericht von NIUS greift insbesondere die Kritik an dieser Argumentation auf. Kommentatoren werfen dem Bischof vor, den Begriff des „Gemeinnutzes“ – der eigentlich tief in der christlichen Soziallehre und im Gemeinwohl-Prinzip verwurzelt ist – leichtfertig den Nationalsozialisten zu überlassen. Durch den pauschalen Vergleich der AfD mit der NSDAP an dieser Stelle laufe die Kirche Gefahr, sich selbst ihrer eigenen moralischen Begriffe zu berauben.
Kritiker aus dem konservativen Spektrum werfen dem Bischof zudem eine „einseitige Politisierung“ vor. Anstatt Brücken zu bauen oder sich auf die rein theologische Seelsorge zu konzentrieren, würde die Kanzel zur politischen Bühne umfunktioniert.
Polarisierung in den Gemeinden
Kontakt Bischof Feige
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Alpenglühen vor 2 Stunden | |  | Hirtenbrief Bf. Feige mit „alter Parole“… Die Parole zitiere ich lieber nicht, da auch das Zitieren vom Verfassungsschutz ggf. als verbotenes Verwenden angezeigt und gerichtlich geahndet wird (werden kann).
Nun, auf jeden Fall bin ich jetzt aber wirklich mal gespannt, ob auch Bf. Feige morgens um 6.00 Uhr „Besuch“ erhält - und es nicht der Milchmann ist…… |  0
| | | | | Mensch#17 vor 3 Stunden | | | | Was ist eigentlich die erste Aufgabe eines Bischofs? Man wundert sich! Scheinbar gehört es zur ersten Pflicht eines "deutschen" Bischofs, sich in die Niederungen der Partei- und Tagespolitik zu begeben. Man hat bei der Vielzahl der bischöflichen Beiträge, die uns die Medien vermitteln, einen Solchen Eindruck. Und man möchte sofort nachfragen, welche besondere Qualifikationen oder Gnadengaben diese Männer als Berechtigung für ein solches Handeln vorweisen können. Studium der Politik? Neuere Geschichte? ...
Und warum begleitet man nur eine Partei kritisch? Gibt es nach Meinung der dt. Hirten bei anderen Parteien nichts Fragwürdiges? Und wenn, dann wird behauptet, man stehe miteinander in Dialog ...
Irgendwie schräg!
Wenn ich in den CIC schaue, lese ich dort etwas anderes (CIC Can. 375 ++), was die Aufgaben der Bischöfe sind.
Bitte liebe Bischöfe kehrt zur Verkündigung des Evangeliums zurück und verkündet, dass Jesus Christus sein Leben für unsere Sünden und unsere Erlösung hingegeben hat!
Heilige Bonifatius, bitte für uns! |  0
| | | | | Versusdeum vor 3 Stunden | | | | @Jothekieker Mun ja, wenn jede Parole der ParteiGENOSSEN NationalSOZIALISTEN verboten wird, bleibt nicht viel übrig außer Smalltalk über das Wetter und linksextremistische und ausländisch-extremistische Hassrede gegen Deutschland (z.B. "Deutschland, du mieses Stück Sch[...]") und gegen indigene Deutsche wie etwa "Bomber Harris, do it again" (äscherte reihenweise deutsche Innenstädte ein und wurde von den eigenen Leuten "butcher", also Schlächter, genannt) oder die "Köterrasse"-Hetze eines Türken (Volksverhetzungsanzeigen von der Staatsanwaltschaft Hamburg abgelehnt mit der Begründung, "die Deutschen" gebe es durch die Zuwanderung gar nicht mehr* und die Mehrheit sei auch nicht vom Gesetz geschützt, was zu ändern der Bundestag kurz danach ablehnte. Teils, weil die Deutschen ja schon geschützt würden (wohl Union, "Grüne", FDP SED), teils, weil sie zwar nicht geschützt würden, aber es ja keine Probleme damit gebe (2x SPD). Hä?
* "Rechte Verschwörungstheorie" gerichtlich bestätigt!? |  0
| | | | | Versusdeum vor 4 Stunden | | | | @Veritasvincit Wo konkret sehen Sie diese Gefahr in einem Land, in dem alle Bundestagsparteien bis auf eine (die Zuckungen von CSU-Innenministern vor wichtigen Wahlen mal außen vor gelassen) "die Welt" um buchstäblich jeden Preis im Alleingang "retten"! wollen (Klima, Migration etc.) und "unsere Demokratie" durch die Abschaffung der Demokratie*?
* Mit buchstäblich allen Mitteln vorbereitetes Verbot der umfragestärksten Partei und faktisch einzigen Oppositionspartei (vgl. die gerade erwähnte vernichtende Kritik eines Verwaltungsgerichts gegen Politik und "Verfassungsschutz") |  0
| | | | | Versusdeum vor 4 Stunden | | | | Es ist nicht Aufgabe von Bischöfen, Parteien "Wahlkampf-Munition" bereitzustellen Exakt diese Formulierung hat gerade das Verwaltungsgericht Köln dem weisungsgebundenen Inlandsgeheimdienst ("Verfassungsschutz") ins Stammbuch geschrieben, als sie es ihm mangels ausreichender Beweise vorerst untersagt hat, die AfD als "gesichert rechtsextrem" zu bezeichnen. Oder sind deutsche Bistümer / die ganze DBK inzwischen auch schon weisungsgebundene NGOs? Liebe Bischöfe: Informieren Sie sich, was hier im Land los ist (s. Link)!
"Töte nicht den Boten [mit der schlechten Nachricht]!
Sophocles
P.S.: Hat sich schon jemand zum längst vergessen gemachten linksextremistischen Anschlag auf die Berliner Stromversorgung geäußert, der 100.000 Menschen tagelang bei Minusgraden im Dunkeln frieren ließ? Ach ne, waren ja die Guten, mit denen die Kirche zu Kundgebungen aufruft (hier in Mänchen waren auf einem Plakat gegen Nichtlinks neben dem Logo des Erzbistum mehrere Antifa-Logos zu sehen, also von gewaltbereiten Linksextremisten) www.politikversagen.net/ |  0
| | | | | Marianus vor 4 Stunden | |  | Traurig, traurig, traurig!!! Beten wir weiterhin täglich für die Bekehrung insbesondere derer unter den Hirten, die vom Glauben abgefallen sind und sich für den Zeitgeist geöffnet haben.
Und:
Möge sich der Heilige Vater in allem, was er denkt, sagt und tut, ausschließlich vom Heiligen Geist führen lassen und all seine Kraft dafür einsetzen, dass die Kirche Christi wieder als solche erkennbar wird. Und nicht, wie in den Jahren davor, gelegentlich wie eine verhinderte NGO! |  3
| | | | | Jothekieker vor 5 Stunden | | | | Ein klassisches Eigentor Wer vor Nazis warnen möchte, sollte deren Parolen tunlichst vermeiden. Sonst landet der Ball im eigenen Netz. |  0
| | | | | Veritasvincit vor 5 Stunden | | | | Volkswohl und Eigennutz Das Wohl des eigenen Volkes darf nicht zum Eigennutz gegenüber andern Völkern werden. |  0
| | | | | Vox coelestis vor 5 Stunden | | | | Ausfragen Die Auswüchse in bezug auf die AfD nehmen täglich zu.
Heute steht in der Augsburger Allgemeinen ein Bericht über die morgigen Pfarrgemeinderatswahlen. Darin wird unterschwellig gefordert, jeden Kandidaten nach seinem Verhältnis zur AfD zu befragen.
Na toll.
Werden Kandidaten auch zu ihrem Verhältnis gegenüber den Grünen befragt? Läßt sich Abtreibung und Menschenwürde ohne Probleme miteinander verbinden? |  4
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 






Top-15meist-gelesen- Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
- Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
- Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
- "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
- Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
- Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
- Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
- Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
- Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
- Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
- Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Tausende fallen“
- "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
- Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
- 'Woke Left' ist die 'wütendste und exklusivste Spaltungsbewegung in der Geschichte'
- „Es ist verlockend aber zweifelhaft zu glauben, wir müssten mit den Moden der Welt Schritt halten“
|