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Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheistenvor 4 Stunden in Chronik, 7 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Leo XIV.: "Das Entscheidende am Glauben ist nicht, ob man an Gott glaubt oder nicht, sondern dass man nach ihm auf der Suche ist".
Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Nach Ansicht von Papst Leo XIV. ist nicht der Glaube an Gott selbst entscheidend, sondern die Suche nach ihm. Wie das Portal "Vatican News" berichtete, antwortete der Papst in seiner Kolumne in der italienischen Zeitschrift "Piazza San Pietro" auf einen Leserbrief aus Süditalien. Der Verfasser bezeichnete sich darin als "Atheist, der Gott liebt".
Wörtlich schrieb der Papst: "Das Entscheidende am Glauben ist nicht, ob man an Gott glaubt oder nicht, sondern dass man nach ihm auf der Suche ist." In der Suche liege die "Würde und Schönheit" des Lebens, weshalb die richtige Unterscheidung nicht so sehr jene zwischen Gläubigen und Ungläubigen sei, sondern zwischen denen, "die Gott suchen, und denen, die ihn nicht suchen". 
Die Kolumne des Oberhaupts der katholischen Kirche war am Dienstagabend vom Vatikan veröffentlicht worden. Das Magazin "Piazza San Pietro" war anlässlich des Heiligen Jahres 2025 gegründet worden. Bereits Papst Franziskus (2013-2025) hatte darin regelmäßig Leserbriefe beantwortet. Leo XIV. führt diese Tradition fort.
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Lesermeinungen| | Stefan Fleischer vor 2 Stunden | |  | Got suchen Für mich ist diese Aussage irgendwie missverständlich. Wahrscheinlich hat das Wort suchen für mich eine etwas andere Bedeutung als für unseren Heiligen Vater. Ein Aphoristiker schrieb einmal: «Viele Menschen suchen Gott aus lauter Angst, ihn zu finden.» Der gleiche Autor ergänzte dann: «Man braucht Gott nicht zu suchen, man muss ihn nur wahrnehmen, das heisst für wahr nehmen.» In diesem Sinn ist der Glaube ein Willensakt, ein Bemühen, das eine bewusste Beziehung zu Gott schon hier und jetzt zum Ziel hat, und schliesslich einmünden soll in die ewige Gemeinschaft mit Gott in seinem ewigen Heil. Er ist ein Weg, den es zu gehen gilt, selbst wenn er immer wieder durch das finstre Tal des Zweifels und des Versagens führt. Die Taborstunden werden sich auch einstellen. Doch solange wir hier auf Erden sind, werden wir immer wieder hinabsteigen müssen in jene Realität, die den Weg nach Golgota nicht ausschliesst, aber auch die Gewissheit der Auferstehung schenkt. |  0
| | | | | Bene16 vor 3 Stunden | | | | Glaube rettet Ich will mein Leben lang Den suchen, Der mich schon immer geliebt und in der Taufe als Sein Kind angenommen und zu einem Glied Seiner heiligen Kirche gemacht hat.
Ihn - unseren Herrn und Gott- bekenne ich im Glaubensbekenntnis und versuche, Ihn (so gut ich kann) durch mein Leben zu bezeugen. |  0
| | | | | Hebi vor 3 Stunden | | | | Was bedeutet glauben eigentlich? Letztlich, dass man sein Dasein dem Allmächtigen übergibt. Aber wie geht das ? Was erwartet Er ganz persönlich von mir? Was ist sein Wille? In Christus haben wir ein Vorbild, einen greifbaren „Startpunkt“. Trotzdem bleibt Gott immer auch „der ganz andere“, unvorstellbar in seiner Größe und Erhabenheit. Hier gibt es von uns aus kein „Besitzen“, sondern eine stets andauernde Bemühung um Annäherung. Mir scheint, das ist das „Suchen“, von dem hier die Rede ist. (Man müsste den kompletten Text kennen). |  0
| | | | | Walahfrid Strabo vor 3 Stunden | |  |
Ich komme mit suchenden Atheisten oder auch Agnostikern oftmals deutlich besser zurecht als mit einer gewissen Sparte von Berufskatholiken, die den Glauben verwässern und nur Verwirrung stiften. |  1
| | | | | gebsy vor 3 Stunden | |  | s u c h e n Hat die Gottsuche mit Umkehr zu tun? |  0
| | | | | SalvatoreMio vor 3 Stunden | | | | Vom Suchen allein wird man nicht satt! Der Mensch ist ständig am Suchen. Doch das Suchen muss auch Erfolg haben! Angelus Silesius antwortet darauf mit Lied Nr. 358,4: "Ich lief verirrt und war verblendet, ich suchte dich und fand dich nicht; ich hatte mich von dir gewendet und liebte das geschaffne Licht. Nun aber ist's durch dich geschehn, das ich dich hab ersehn". |  0
| | | | | marlin vor 4 Stunden | | | | Klartext Jesus Christus:
„Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!
Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden“ (vgl. Mk 16,15 -16)
Die Argumentation von Blaise Pascal in seiner „Wette“ (Pascalschen Wette):
„Wenn Du an Gott glaubst, aber Gott existiert nicht, so verlierst Du nichts - aber wenn Du nicht an Gott glaubst, und Gott existiert, so wirst Du in die Hölle geworfen. Deswegen ist es dumm, nicht an Gott zu glauben" |  2
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