
Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden28. August 2026 in Chronik, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Die United American Muslim Association hat das Anwesen um 5,2 Millionen US-Dollar erworben. Gegen das Internat gibt es lokale Proteste.
Bay Shore (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Das Montfort Spiritual Center, ehemals ein katholisches Seminar und Internat im Bundesstaat New York, soll ein muslimisches Internat werden. Laut einem Bericht des Long Island Business Insider wurde die Anlage an die United American Muslim Association verkauft.
Die muslimische Organisation hat das 14 Hektar große Grundstück mit dem dreistöckigen Gebäude mit etwa 58.500 Quadratmetern in Bay Shore auf Long Island um 5,2 Millionen US-Dollar erworben. 
Das Seminar war 1926 von den Montfort-Missionaren gegründet worden. Das Internat wurde 1972 geschlossen und war seither ein Wohn- und Einkehrhaus für katholische Priester.
Zunächst war geplant gewesen, das Anwesen zu einem Haus für betreutes Wohnen umzuwidmen. Diese Idee scheiterte aber an lokalem Widerstand.
Gegen das geplante muslimische Internat bildet sich ebenfalls Widerstand. Die Facebook-Seite „Saxon Says No“ (dt. „Saxon sagt Nein“) organisiert Proteste gegen den Plan. In einem Eintrag vom Juni heißt es, dass das Internat für 120 Jungen für die Schulstufen der Middle-School und der High School (7. bis 12. Schulstufe) eingerichtet werden soll.
Laut Long Island Business Insider hat die UAMA eine Umwidmung des Areals beantragt, um ein Internat betreiben zu können.
Die UAMA wurde 1980 gegründet und hat das Ziel, Muslime im Einklang mit dem Islam zu unterrichten. „Alle Aktivitäten der Organisation müssen in voller Übereinstimmung mit dem Wort Allahs und der Sunnah des Propheten Mohammed stehen“, heißt es auf der Internetseite der UAMA.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | SarahK 29. August 2026 | | | | @versusdeum, nicht die Diozöse aber der rechtliche Vertreter der MM Das Grundstück wurde 2026 von den Montfort Missionaries, also der katholischen Ordensgemeinschaft Company of Mary (S.M.M.), an die United American Muslim Association (UAMA) verkauft. Der Kaufpreis wird mit 5,2 Mio. US-Dollar angegeben. Es gab aber wohl tatsächlich schon 2019 einen KV mit der Organisation der Seniorenresidenz der aufgrund der Proteste 2022 aufgehoben wurde. Ein wenig banal ist, dass die Proteste damals wie heute mit den Immobilienwerten zu tun haben, wie z.B wie wird die zonierung geändert (Residential AAA oder nicht mehr) gibt es mehr Verkehr etc ist die eigene Immobilie weniger Wert, also nicht wer wird mein neuer Nachbar, oder höchstens versteckt |  0
| | | | | Versusdeum 29. August 2026 | | | | Betreutes Wohnen, als mehr Senioren im Viertel, wollte man nicht, jetzt hat man den Salat. Aber hat die Kirche das direkt an diese offensichtlich islamistische Organisation verkauft (was ein Skandal wäre), oder war das nur gemietet / schon früher an jemand anderen verkauft? |  0
| | | | | SarahK 28. August 2026 | | | | Bedenkt man dabei, dass Commack, Huntington und East Northport in der Nähe liegen und eher jüdisch geprägt sind, generell findet man im westlichen Suffolk relativ große jüdische Gemeinden, muslimische Bevölkerung findet man eher in den „günstigeren“ Teilen von Nassau County und Queens. Ich habe selbst mal auf Long Island gewohnt und es würde mich schon interessieren wie sich das auch zum Beispiel auf Gebiete wie Jones Beach, ein großer Atlantik Badestrand auswirken wird. |  1
| | | | | girsberg74 28. August 2026 | | | | Als Überlegung für einige Diözesen: dann werden solche Stätten vielleicht wieder gut besucht, gar voll. |  0
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. |