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‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere12. September 2026 in Aktuelles, 16 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Über eine Worthülse, die zum kirchlichen Leitbegriff wurde. Warum Synode nicht ‚Synodalität’ ist. Synodalität und die Verweltlichung im Namen der Kirche: Der Streit um das Wesen der Kirche. Von Walter Kardinal Brandmüller
Rom (kath.net/wb/as) „Synodalität“ – ein Wort ohne Begriff? Seit Papst Franziskus ist „Synodalität“ zum kirchlichen Leitwort und für einige zu einer Art Kampfansage geworden. Vor nunmehr 11 Jahren, am 17. Oktober 2015, anlässlich der 50-Jahr-Feier der Errichtung der Bischofssynode durch Paul VI., wurde es in den Raum er Kirche gestellt: „Dieser Weg der Synodalität ist das, was Gott sich von der Kirche des dritten Jahrtausends erwartet“. Doch – was bezeichnet es eigentlich?
Walter Kardinal Brandmüller geht dieser Frage auf den Grund und erinnert an eine einfache, aber entscheidende Unterscheidung: Die katholische Kirche kennt Synoden und Konzilien – mit klar bestimmten Trägern, Zuständigkeiten und Vollmachten. Davon unterscheidet er die päpstliche Bischofssynode, neue Gremien unter Beteiligung von Priestern und Laien sowie die Bischofskonferenzen. „Synodalität“ hingegen erscheint vielfach als neue Worthülse, die mit einem ideologisch bestimmten Narrativ gefüllt wird und dabei demokratische und säkulare Vorstellungen in die Kirche trägt.
Mit Goethes Mephisopheles ließe sich sagen: „Denn eben wo Begriffe fehlen, da stellt ein Wort zur rechten Zeit sich ein“. Um der Falle des Mephistopheres zu entgehen, fragt Brandmüller deshalb nicht nach einem neuen Kirchenmodell, sondern nach der begrifflichen und ekklesiologischen Klarheit, die verloren zu gehen droht. Seine Antwort zielt auf eine Wiedergewinnung genuin kirchlicher Strukturen und damit auf jene Kirche, die ihrem sakramentalen und hierarchischen Wesen entspricht. Brandmüller zielt somit letztlich auch auf jene „Entweltlichung der Kirche“, die Benedikt XVI. gefordert hatte. (as)
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Walter Kardinal Brandmüller
In den Diskussionen der Gegenwart ist seit Papst Franziskus immer mehr die Rede von „Synodalität“. In verschiedenen Zusammenhängen und in verschiedener Bedeutung. Bis heute fehlt eine klare, eindeutige Definition dieses Wortes.1
Man ist an Goethes Faust erinnert, wo der Schüler sagt: „Doch ein Begriff muß bey dem Worte seyn“. Und Mephistopheles antwortet: „Schon gut! Nur muß man sich nicht allzu ängstlich quälen. Denn eben wo Begriffe fehlen, Da stellt ein Wort zur rechten Zeit sich ein. Mit Worten läßt sich trefflich streiten, mit Worten ein System bereiten, mn Worte läßt sich trefflich glauben, von einem Wort läßt sich kein Jota rauben“. Eben darum sei eine klare Definition, nicht von Synodalität, sondern von Synode-Konzil in Erinnerung gerufen. 
Nach genuin katholischem Verständnis ist Synode die Zusammenkunft von Bischöfen zur gemeinsamen Ausübung ihres Lehr- und Hirtenamtes. Sind dazu alle Bischöfe der Kirche eingeladen und unter dem Vorsitz des Papstes – oder seiner Legaten – versammelt, handelt es sich um ein „Allgemeines“ bzw. „Ökumenisches“ Konzil, dem – „cum et sub Petro“ – die höchste Lehr- und Hirtengewalt zukommt, und das definitive, unfehlbare Lehren verkündet, die im Glaubensgehorsam anzunehmen sind.
Sind hingegen die Bischöfe eines teilkirchlichen Verbandes – Kirchenprovinz bzw. –region etc. – versammelt, kommt diesem Partikularkonzil nur das Magisterium ordinarium zu, dessen Dekrete etc. der Bestätigung durch den Heiligen Stuhl bedürfen.
In beiden Fällen handeln die Bischöfe kraft ihrer durch hl. Weihe übertragenen Lehr- und Hirtengewalt.
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Im Unterschied dazu hat Paul VI. die sogenannte Bischofssynode – Synodus episcoporum – als ein zur Beratung des Papstes dienendes Gremium geschaffen.2 Da deren Teilnehmer von Fall zu Fall einzeln vom Papst berufen werden, und deren Aufgabe Beratung des Papstes sein sollte, nicht hingegen Lehrverkündigung, Entscheidung oder Gesetzgebung, kann von Synode nicht gesprochen werden. Ohne die Frage nach Notwendigkeit noch auch deren Opportunität zu stellen, wäre es im Sinne der begrifflichen Klarheit angezeigt, für dieses Gremium nicht den hier missverständlichen Begriff „Synode“ zu verwenden, sondern eine andere, adäquatere Bezeichnung zu finden.
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Gleiches gilt für neuerdings entstandene Gremien, denen neben Bischöfen auch Priester und Gläubige beiderlei Geschlechts angehören und die so das gesamte Gottesvolk repräsentieren sollen.3 Auch hierbei kann von Synode keine Rede sein, denn weder Priester noch Laien können das Lehr- und Hirtenamt ausüben. Dass sachkundigen Laien eine beratende Funktion zukommen kann bzw. eingeräumt wird, steht außer Frage. Wenn darum solche umfassende Gremien für sinnvoll erachtet werden sollten, müsste sorgfältig jede irreführende Verwendung des Begriffs „Synode“, „Synodalität“ etc. vermieden und ein den Sachverhalt adäquat ausdrückender Begriff gefunden werden.
Es ist evident, dass die Einrichtung von Gremien der erwähnten Art auf das Bemühen zurückgeht, säkulare Strukturen, demokratische Verfahrensweisen mehr oder weniger unreflektiert für das kirchliche Leben zu übernehmen, um auf der Höhe der Zeit zu stehen. Dabei sollte aber nicht vergessen werden, welche – heute als negativ erkannten – Folgen die unkritische Übernahme säkularer, im Lauf ihrer Geschichte aufgekommener Moden und Verfahrensweisen im Leben der Kirche hatte.
*
In diesen Zusammenhang ist auch die Institution der Bischofskonferenz4 einzuordnen. Ihre Entstehung ist eng mit dem Ende des europäischen Ancien Régime und dem Aufkommen des modernen säkularen Staates zu sehen. In eben diesem Zusammenhang stellte sich die Frage nach der Stellung der Kirche im Staat und ihrem Verhältnis zu diesem.
So kam es in Europa in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zur Entstehung der Bischofskonferenzen.5 Deren Bezugsrahmen war nun nicht mehr die hierarchische Struktur der Kirche, sondern der jeweilige Staat. Dementsprechend war die Beratung und Beschlussfassung der Konferenz auf jene Fragen beschränkt, die sich auf die Stellung und das Wirken der Kirche im modernen säkularen Staat bezogen. Deshalb ging es dabei nicht um Fragen der Lehre, der Liturgie etc. Eine konfliktträchtige Ausnahme bildete nur die Ehe, auf deren gesetzliche Regelung nach dem Vorbild Napoleons auch die übrigen Staaten Anspruch erhoben.
Im Hinblick auf die genuine Funktion der Bischofskonferenz erscheint es darum sehr problematisch, dass Papst Franziskus über den CIC 1989 hinaus der Bischofskonferenz auch gewisse lehramtliche Kompetenz zugemessen hat.6 Demgegenüber ist mit Nachdruck zu betonen: „Die Bischofskonferenz ist auch in Lehrfragen keine bischöflich-kollegiale hierarchische Zwischeninstanz, kein nationalkirchliches Lehramtsorgan, das in Konkurrenz zum universalkirchlichen Lehramt treten oder gar den päpstlichen Lehrprimat gefährden könnte.“7 Blicken wir nun zurück auf die Entwicklung seit dem Ende des 19. Jahrhunderts, dann ist zu erkennen, dass namentlich in Europa Bischofskonferenzen an die Stelle der Synoden getreten sind, deren Gestalt und Verfahren – wie erwähnt – politischen Vorbildern folgt.8 Dass dies Ausdruck einer zunehmenden Verweltlichung des Verständnisses der Kirche ist, kann nicht übersehen werden. So wurde schon bemerkt, dass eben darin ein ekklesiologischer Neo-Arianismus erkennbar werde, der den übernatürlichen Charakter der Kirche nicht gerade leugnet, ihn wohl aber mehr oder weniger ignoriert: Kirche – eine gesellschaftliche Größe.
*
Vor diesen den politischen Grenzen entsprechenden Bischofskonferenzen sollte also den genuin kirchlichen, hierarchischen Strukturen angemessenen teilkirchlichen Synoden ihre ursprüngliche Bedeutung zurückgegeben werden. Das geschähe in eindrucksvoller Weise, wenn – wie seit dem 6./7. Jahrhundert bezeugt – diese Versammlung von Bischöfen in den vom Pontifikale von 1986 vorgesehenen erneuerten liturgischen Formen gefeiert würde.9
Damit könnte auch dem von Benedikt XVI. erkannten Prozess der Säkularisierung der Kirche wirksam begegnet und ein entscheidender Schritt in die Richtung jener „Entweltlichung der Kirche“ getan werden, deren Notwendigkeit Benedikt XVI. eindrücklich beschworen hat.10
______________________
1 G. BONI, Sinodalità e attivita normativa nella Chiesa, in: Fidei communio I (2) 189-209; ders., Esperimenti di sinodalità nella funzione normativa della Chiesa: L’iniziativa della scienza canonistica, in: Autorità, Fides et jus in Ecclesia, Siena 2023, 67-86.
2 Vgl. Paulus VI, Apostolica sollicitudo vom 15.9.1965.
3 Dazu hingegen R. CREN, „Concilium episcoporum est“. Note sur l’histoire d’une des actes du concile de Chalcedoine, in: Revue des sciences phil. et théol. 46 (1962) 45-62.
4 Es ist bemerkenswert, wieviel Raum (can. 447-459) die Bischofskonferenz im CIC 1985 einnahm.
5 Vgl. R. LILL, Die ersten deutschen Bischofskonferenzen, in: Römische Quartalschrift 59 (1964) 127-185.
6 Franziskus, Evangelii gaudium no. 32, mit Berufung auf Johannes Paul II., Apostolos suos no. 21.
7 B. S. ANUTH, Lehramt der Bischofskonferenz, in: M. SEEWALD – Th. SCHÜLLER, Die Lehrkompetenz der Bischofskonferenz, Regensburg 2020, 81-118. Anders: A. BUCKENMAIER, Lehramt der Bischofskonferenz, Regensburg 2013.
8 W. BRANDMÜLLER, Wenn ein Apparat den Episkopat entmachtet, in: Kirchengeschichte als Kirchenkritik, hrsg. v. M. FELDKAMP, Mainz 2020, 115-123.
9 Caeremoniale Episcoporum – auctoritate Johannis Pauli P. P. II promulgatum ed. typica Vaticano 1984, 277f.
10 Ansprache Benedikts XVI. vom 25. September 2011 bei „Begegnung mit engagierten Katholiken“ in Freiburg i. B.
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Lesermeinungen| | lesa 14. September 2026 | |  | Babylonische Türme stürzen ein. Die Wahrheit ist unzerstörbar. Worthülsen und babylonische Türme, errichtet aus dem Material von Häresien aus Agnostizismus, Immanenzdenken etc. brechen zusammen wenn das Licht der Hl.Wissenschaft (siehe dieser Artikel) sie trifft. Diese Gabe d. Hl. Geistes wächst durch viel Gebet und wird genährt aus der Kraft des Leidens treuer Zeugen, je mehr diese unterdrückt und verleumdet werden, weil die Wahrheit vernichtet werden soll.
"Denn vieles, was zum katholischen Glauben gehört, wird, sobald es der hitzige und ruhelose Geist der Häretiker anficht, zwecks ihrer Abwehr sorgfältiger erwogen, klarer erkannt und nachdrücklicher verkündet, so dass das Aufwerfen einer Streitfrage seitens des Gegners Anlass zum Lernen gibt." (Hl. Augustinus)
"ICH bin der Weg, die Wahrheit und das Leben." (Joh)
syn-odos (gemeinsamer Weg) ist pervertiert, wenn man die Wahrheit als "gemeinschaftliches Produkt"
aus subjektiven Vorstellungen versteht. SYN-ODE muss darin bestehen, Christus, DEN WEG neu zu finden, um wieder richtig zu gehen." |  1
| | | | | Veritasvincit 13. September 2026 | | | | @Versusdeum "Wieso Gemeinschaftssinn"
Das Wort "Synode" kommt vom Griechischen und bedeutet offenbar eine Gemeinschaft. |  0
| | | | | Parcival 12. September 2026 | | | | @Versusdeum - Forderungen sind noch keine Parallelkirche Sie dürfen die Forderungen dt. Bischöfe nach Frauenweihe, einer veränderten Sexualmoral usw. mit Entschiedenheit kritisieren. Der intellektuellen Redlichkeit halber sollten Sie jedoch endlich zur Kenntnis nehmen: Forderungen, Irrwege + selbst gravierende kirchl. Fehlentwicklungen sind kanonisch NICHT Errichtung einer eigenständigen Parallelstruktur. Die Kirche in Deutschland hat bislang weder Bischöfe gegen den ausdrückl. Willen Roms geweiht noch eine eigene Hierarchie, eigene Gerichte oder einen eigenen Katechismus geschaffen. Die Piusbruderschaft hingegen hat genau diese Schritte vollzogen. Diese ekklesiologisch + kirchenrechtl. fundamentale Differenz wurde Ihnen hier mehrfach + von verschiedenen Seiten erläutert. Sie bleibt objektiv bestehen, auch wenn sie Ihrer Argumentation nicht entgegenkommt. Bitte berücksichtigen Sie sie künftig - wenigstens der Fairness halber. |  3
| | | | | Cosmas 12. September 2026 | | | | @Stefan Fleischer Die sog. "Befreiungstheologie" ist die südamerikanische Variante der "anthropologischen Wende", der Zuwendung zum Menschen und zum Sozialen, die ein zentrales und bestimmendes Element des ". Vatikanums und seiner Texte ist und nach 1965 im "Geist des Konzils" auch liturgisch voll durchgeschlagen hat, ins Bewußtsein der Leute umgesetzt und als Haltung implementiert durch den Novus Ordo und den Volksaltar. Der Priester ist nicht mehr zusammen mit dem Gottesvolk Gott zugewendet, sondern dem Volk...Dialog...
Die Befreiungstheologie ist nur ein Teil des gesamten Prozesses, gegen den Papst J P II und auch Papst Benedikt nur halbherzig eingeschritten sind.
Franziskus hat dann die Befreiungstheologie de facto rehabilitiert. Einer der führenden Befreiungstheologen, Gustavo Gutierrez, wurde von Franziskus noch ausdrücklich für seinen "Beitrag für die Kirche und die Menschheit durch Ihren theologischen Dienst und Ihre vorrangige Liebe zu den Armen und Ausgestoßenen der Gesellschaft" belobigt! |  0
| | | | | Versusdeum 12. September 2026 | | | | @Veritasvincit Wieso "Gemeinschaftssinn"? |  0
| | | | | 8994 12. September 2026 | | | | @versusdeum Nein, meine ich nicht. Keine Ahnung, wie Sie darauf kommen. |  0
| | | | | Versusdeum 12. September 2026 | | | | @8994 Sie meinen, Rom zu folgen so wie fast alle deutschen Bischöfe, indem sie eine "andere Kirche" gründen mit u.a. eigener (A)Moral, wikkkürlich zusammengesetztem post-apostolischem "N"GO-Leeramt sowie simulierten Hl. Messen, Lossprechungen, Segnungen usw. (Dank der ultimativ eigeforderten Weihe von "Priesterinnen", also von Weihesimulationen) und - quasi als geradezu mephistophelischem "Sahnehäubchen" - mit der Weihe von offen bekennenden Homo-Aktivisten zu Priestern als Antwort auf den Homo-Missbrauchsskandal?
Das ist natürlich weitaus rom- und bibeltreuer und gottgefälliger, als einige pöse Alpenbewohner, die allzu sehr an dem festhalten, was 400 bis 1900 Jahre definitiv katholischer Glaube, katholische Moral und katholische Liturge war, in der die Kirche Brot und Wein in Leib und Blut Christi gewandelt hat.
Eigentlich ganz mein Humor, wenn es kein Aufstand der "Hirten" gegen die Ewigkeit wäre. |  2
| | | | | Veritasvincit 12. September 2026 | | | | Übersetzung Man könnte *Synodalität" mit *Gemeinschaftssinn" übersetzen |  1
| | | | | Stefan Fleischer 11. September 2026 | |  | Ich kann mich nur wiederholen Der wohl grundlegendste Fehler der Kirche der Neuzeit war die de facto Anerkennung der Befreiungstheologie. Warnende Stimmen gab es, soweit ich mich erinnere, schon, als diese neue Sicht des Auftrags der Kirche zu wuchern begann. Paulus war sich bewusst: ʺEr (Christus) hat sich für uns hingegeben, um uns von aller Schuld zu erlösen und sich ein reines Volk zu schaffen, das ihm als sein besonderes Eigentum gehört und voll Eifer danach strebt, das Gute zu tun.ʺ (Tit 2,14) Die Befreiungstheologie ist ganz darauf fokussiert ʺvoll Eifer danach zu streben, das Gute zu tunʺ Dies würde uns aus aller irdischen Not und allem Leid befreien. Die Erlösung aus aller Schuld ergebe sich dann automatisch, das ewige Heil ebenso. Dabei ist es doch umgekehrt. Je mehr sich der Mensch Gott zuwendet und sich erlösen lässt, desto friedlicher, gerechter, oder kurz gesagt menschlicher entwickelt sich auch diese Welt. ʺKehrt um!ʺ ist und bleibt die Botschaft der Schrift. |  4
| | | | | Patroklos 11. September 2026 | | | | Brilliant Kurz, prägnant, dabei profund und präzise. Wie fast alles aus der Feder des inzwischen 97 Jahre (!) alten Kardinals. Nur scheint es in Rom (und anderswo!) niemand zur Kenntnis zu nehmen. |  3
| | | | | 8994 11. September 2026 | | | | Rom folgt nicht, man folgt Rom... Alle anderen können sich ja sakramentensimulierend in den Alpentälern versammeln und sich dort für katholisch halten. Also so richtig eigentlich. Wie Luther und andere. |  1
| | | | | Versusdeum 11. September 2026 | | | | Und noch eine Altlast des letzten Spontifikates "... dass Papst Franziskus ... der Bischofskonferenz auch gewisse lehramtliche Kompetenz zugemessen hat". Echt jetzt? War es dann etwa legitim (gottgefällig?), dass die "Deutsche Bischofskonferenz" sich in ihrem neuen Arbeitsrecht keinerlei Kündigungsrecht in Bezug auf den persönlichen Lebenswandel mehr vorbehält? Ehebruch? Egal! Mehrere Frauen? Egal! Und was ist mit "irgendwas mit Kindern"? Ist auch das egal? Etws die ertrickste Handreichung zur Frühsexualisierung von Kindern in kirchlichen Einrichtungen? Ist das in Deutschland jetzt "kirchliche Moral", während anderswo die Bibel nach wie vor "Mühlsteine um den Hals" androht? Das ist doch irre! Bitte, widerruft das und andere Skandaldokumente des (hoffentlich ersten und letzten) jesuitischen Spontifikates! |  4
| | | | | SalvatoreMio 11. September 2026 | | | | Synoden, Synodalität... Ich bin dankbar für die klaren Auführungen von Karfinal Brandmüller. Man sollte sie sich merken für evtl. Gespräche. |  4
| | | | | Cosmas 11. September 2026 | | | | Möge es in Rom gelesen UND BEFOLGT werden! Vorläufig gibt es jedoch keinerlei Anzeichen, dass Papst Leo gewillt ist, den Synodalitäts-zinnober zu beenden! Im Gegenteil: die Int. theol. Kommission redet vom "KAIROS DER SYNODALITÄT"...
„[Der] Weg der Synodalität ist das, was Gott sich von der Kirche des dritten Jahrtausends erwartet“ ... "eine „konstitutive Dimension der Kirche“...
Unerträglich!
siehe Link! www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/cti_documents/rc_cti_20180302_sinodalita_ge.html |  3
| | | | | girsberg74 11. September 2026 | | | | Herrlich, unübertroffen klar, diese Darlegungen von Kardinal Brandmüller ! |  4
| | | | | gebsy 11. September 2026 | |  | Vergelt's Gott Eminenz! Diese Worte sind eigentlich klar nachvollziehbar; auch für Menschen, welche sich der Vergänglichkeit verschrieben haben ... |  3
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