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'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'15. September 2026 in Deutschland, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Katholischer Fernsehstar Harald Schmidt ist nach dem AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt deutlich entspannter als deutsche Bischöfe
Berlin (kath.net) Der katholische Entertainer und Fernsehstar Harald Schmidt zeigt sich vom AfD-Erfolg in Sachsen-Anhalt nicht besonders beeindruckt und deutlich entspannter als beispielsweise deutsche Bischöfe. Im Podcast „Studio 9 – Der Tag mit …“ des Deutschlandfunks meinte er wörtlich: „Es sind eben Wahlen, und dann gibt es Ergebnisse. Wenn man mit Wahlausgängen unzufrieden sei, müsse man entweder Wahlen abschaffen oder die Ergebnisse vorher festlegen.“
Auch gewisse Begriffe in der deutschen Debatte kritisierte Schmidt. So könne er mit „gelebter Demokratie“ wenig anfangen. „Ich finde ja, der Begriff ‚gelebte‘ stört schon. Es ist Demokratie. Was soll ‚gelebte‘ sein?“, so Schmidt wörtlich. Er frage sich auch, ob es wohl auch „ungesichert rechtsextrem“ gebe. Er selber habe keine Angst, verstehe aber, wenn viele Menschen Angst haben. „Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine. Ich bitte aber um Entschuldigung dafür, dass ich keine habe.“ 
Amüsiert zeigte sich Schmidt über den Wahlkampf der SPD und Lars Klingbeil: „Lars Klingbeil auf dem Fahrrad sieht aus, als ob der Medienberater gesagt hat: ‚Mach ihm für das Foto die Stützräder weg.‘“ Lob gab es hingegen für den AfD-Wahlkampf: „Ulrich Siegmund auf dem Moped – glaubhaft, egal wie Sie politisch zu ihm stehen.“ Auch über Kanzler Merz und seine Versuche, empathischer zu wirken, spottete Schmidt. Dies sei schwierig, wenn man Empathie nicht wirklich habe. Er wisse, wovon er rede.
Die Altparteien sollten laut Schmidt auch besonders lieb zur „Generation 65 plus“ sein, denn nur mehr diese wähle diese Parteien. Auch hier zeigte sich Schmidt bissiger und meinte, der Grund dafür sei auch, dass man mit den Gelenken auf dem Wahlzettel gar nicht weiter runterkomme.
© Foto: wikipedia/Kandschwar
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Lesermeinungen| | Herbstlicht 16. September 2026 | | | | Scusi! Entschuldigung, meine Meinung sollte eigentlich in der Sparte "Kommentar" in Bezug auf die AfD erscheinen.
Habe ihn leider falsch platziert, mein Fehler! |  0
| | | | | Herbstlicht 16. September 2026 | | | | Fühlbare und sichtbare Unterschiede! -enn ich die Eucharistiefeier hier am Ort besuche,
bin ich so manches Mal verunsichert.
Oftmals ist sie recht locker gehalten, die Predigten sind zeitgeistig und modern gehalten.
Gott sei Dank nicht immer, aber doch recht häufig!
Bei der Piusbuderschaft: -ürdig gefeierte Hl. Messen, intensive Predigten, reger Besuch der Kommunion, Beichtgelegenheiten vor oder nach der Hl. Messe,
Meistens frisch gestärkt kehre ich nach Hause zurück. |  2
| | | | | Versusdeum 16. September 2026 | | | | @Dornenbusch Brillanter Vorschlag, der das Amt endlich wieder dorthin führen würde, wo es hingehört: Eine parteiübergfeifende Integrationsfigur und "den Laden zusammenhaltende Klammer" für das ganze Land und auch "andere Meinungen", mit Intelligenz, Humor und konstruktiver Kritik an den Mächtigen. Doch genau aus diesen Gründen wird er nicht Bundespräsident werden. Leider. |  1
| | | | | ab55 15. September 2026 | | | | Stimmzettel "Auch hier zeigte sich Schmidt bissiger und meinte, der Grund dafür sei auch, dass man mit den Gelenken auf dem Wahlzettel gar nicht weiter runterkomme."
Bei uns in Österreich ist die Reihenfolge der Parteien auf dem Stimmzettel gesetzlich festgelegt. Als erstes kommen die Parteien im jeweiligen Parlament absteigend nach den derzeitigen Mandaten, danach die nicht im Parlament vertretenen Parteien in der Reihenfolge ihrer Einreichung der Kandidatur. Wenn das in Deutschland auch so ist, lieber Herr Schmidt, steht die AfD in Sachsen-Anhalt bei der nächsten Landtagswahl ganz oben auf dem Stimmzettel ... |  1
| | | | | Dornenbusch 15. September 2026 | | | | Und er wird sich niemals einen Maulkorb verpassen lassen ! Schön, dass es doch noch Prominente in Deutschland gibt, die klar Denken und auch Sprechen. Harald Schmidt sollte der nächste Bundespräsident werden, da hätten wir wenigstens mal wieder was zu lachen. |  4
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