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Vatikan prüft Seligsprechungsprozess für spanisches Ehepaar

12. September 2026 in Spirituelles, keine Lesermeinung
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Tomás und Paquita Alvira gehörten zu den ersten Supernumerariern des Opus Dei.


Vatikan (kath.net/Aleteia/jg)
Das vatikanische Dikasterium der Selig- und Heiligsprechungsprozesse prüft derzeit die Lebensbeschreibungen von Tomás und Paquita Alvira, einem spanischen Ehepaar, das bald seliggesprochen werden könnte.

Die Dokumentationen ihrer Leben und ihrer Tugendhaftigkeit wurden dem Dikasterium am 6. Juli übergeben. Tomás und Francisca „Paquita“ Alvira, geborene Domínguez Susín, gehörten zu den ersten Supernumerariern des Opus Dei. Jeder der beiden Bände der Dokumentation umfasst etwa 800 Seiten und enthält Zeugnisse und Dokumente, die während der diözesanen Prozesse gesammelt wurden.


Tomás Alvira wurde 1906 in Villanueva de Gállego geboren und starb in Madrid im Jahr 1992. Er erwarb ein Doktorat in Chemie, arbeitete in der Forschung und unterrichtete. Francisca „Paquita“ Domínguez wurde 1912 in Borau geboren und starb 1994 ebenfalls in Madrid. Sie war Volksschullehrerin. Die beiden heirateten in Saragossa im Jahr 1939, lebten aber die meiste Zeit in Madrid. Sie hatten neun Kinder, von denen das erste im Alter von fünf Jahren starb. 

Tomás war mit dem hl. Josemaria Escriva, dem Gründer des Opus Dei, befreundet. 

Rafael Alvira, ein Sohn von Tomás und Paquita, sagte über seine Eltern: „Meine Eltern haben sich bis zum Ende ihres Lebens ihren Eifer, einander zu lieben, bewahrt. Eine Freundin einer meiner Schwestern sagte ihr, sie beneide meine Eltern, denn wenn sie die beiden auf der Straße sah, merkte sie, dass sie sich noch immer so liebten wie zu der Zeit, als sie sich gerade erst kennengelernt hatten. Im Lauf der Jahre hatten meine Eltern denselben Eifer, den sie am Tag ihrer Hochzeit hatten und ihre Liebe wurde immer stärker.“

Seine Eltern hätten die Freiheit ihrer Kinder stets respektiert, erzählte Rafael Alvir: „Meine Eltern hatten immer großen Respekt vor unserer Freiheit. Sie haben uns nie zu einer bestimmten Entscheidung gedrängt. Meine Eltern beteten zu Hause jeden Tag den Rosenkranz. Aber sie haben uns nie gezwungen, mit ihnen zu beten. Sie beteten ihn aufmerksam, und obwohl sie uns einluden, mitzubeten, haben sie es uns nie aufgezwungen oder darauf bestanden, dass wir mitmachen.“

 


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