Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  2. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  5. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  6. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  7. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  8. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  9. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  10. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  11. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  12. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  13. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  14. Jesus ist lebendige Gegenwart
  15. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland

UNO: Vatikan fordert weltweites Aus für Leihmutterschaft

16. März 2026 in Prolife, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kinder würden zu "Produkten" und Frauen zu "Dienstleistern" herabgewürdigt - Der Heilige Stuhl wies darauf hin, dass ökonomische Not der Hauptgrund für Frauen sei, Leihmütter zu werden


New York (kath.net/KAP) Der Heilige Stuhl hat vor der 70. Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen ein weltweites Ende der Leihmutterschaft gefordert. In einer Stellungnahme warnte die Ständige Vertretung des Vatikans in New York davor, dass Technologie und Praxis die Ethik und das Recht überholt hätten. Kinder würden zu "Produkten" und Frauen zu "Dienstleistern" herabgewürdigt. 

Die Sitzung, die laut Bericht des Online-Portal "Vatican News" (Samstag) gemeinsam mit Italien, der Türkei und Paraguay veranstaltet wurde, befasste sich mit Gewalt und Ausbeutung im Kontext der Leihmutterschaft. Der Heilige Stuhl betonte, dass die Praxis oft als "mitfühlende Lösung" für unerfüllte Kinderwünsche dargestellt werde, jedoch müsse der gesamte Kontext betrachtet werden, um die Würde von Frauen und Kindern zu wahren. 


Der Heilige Stuhl wies darauf hin, dass ökonomische Not der Hauptgrund für Frauen sei, Leihmütter zu werden. "Es ist kein Zufall, dass Berichte über reiche und berühmte Auftraggeber üblich sind, während Berichte über wohlhabende Frauen, die als Leihmütter dienen, selten sind", hieß es in der Stellungnahme. Man müsse sich fragen, ob die Leihmutterschafts-Industrie überleben könnte, wenn die Armut ausgerottet wäre. 

Die Vertreter des Vatikans kritisierten zudem den "perversen Wettbewerb", der entstehe, wenn Frauen um Auftraggeber konkurrieren. Selbst dort, wo kommerzielle Leihmutterschaft verboten sei, würden Zahlungen oft als "Geschenke" oder "Aufwandsentschädigungen" getarnt. 

Ein Kind ist kein "fehlerhaftes Produkt"

Besorgniserregend sei auch die soziale Isolation der Leihmütter. Es gebe Fälle, in denen Auftraggeber Diät, Aktivität und Gesundheit der Frauen lückenlos überwachen wollten. Diese Kommerzialisierung der Schwangerschaft führe zu einer gefährlichen Fragmentierung familiärer Bindungen. "Ein Kind ist immer ein Geschenk und niemals die Grundlage eines Handelsvertrags", zitierte die Vertretung Worte von Papst Franziskus (2013-2025).

Der Heilige Stuhl schilderte besonders drastisch die Situation bei pränatalen Diagnosen von Behinderungen. In solchen Fällen werde das Kind oft als "fehlerhaftes Produkt" oder als zu lösendes Problem betrachtet, statt als Geschenk willkommen geheißen. Dies widerspreche grundlegend einer gerechten Gesellschaft, in der Kinder gedeihen können. 

Diese Probleme könnten nicht durch einfache Regulierung gelöst werden. Man begrüße daher die Entscheidung der Haager Konferenz für Internationales Privatrecht, vorerst keine Konvention zur rechtlichen Elternschaft bei Leihmutterschaft zu verfolgen.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 SalvatoreMio 16. März 2026 
 

Satanischer Egoismus!

@modernchrist: in manchen Hirnen sammelt sich unvorstellbar abgrundtiefe Abartigkeit an, die ein gesunder Menschenverstand sich nicht erdenken an!


2
 
 modernchrist 16. März 2026 
 

Extrem gefährlich ist die Leihmutterschaft auch

deshalb, weil sich Pädophile und Pädokriminelle, ja sogar solche Sex-Ringe, dann ein Kind als Säugling schon "besorgen " können. Sie sind dann ja der echte Vater und haben das Sorgerecht. Vom ersten Saugen an können sie diesen Säugling konditionieren für ihre Selbstbefriedigung! Das Kind kennt es ja nicht anders und kann auch die ersten Jahre nichts reden! Christa Meves berichtete einmal von einem Buben in ihrer Praxis, der sich aus unerforschlichen Gründen als 8Jährigem permanent bei Wienerwürstchenessen erbrechen musste. Eine Kinderzeichnung des Buben brachte dann alles an den Tag! Der Vater hatte das Kind seit Jahren - und schon als Säugling - zur Befriedigung benutzt.


4
 
 Versusdeum 16. März 2026 
 

"Gebärmschinen". So nannten Linke

früher kinderreiche Mütter, bevor die meisten kinderreichen Familien muslimische wurden und sich schwule Paare Kinder aus dem Katalog in der Ulraine austragen ließen. Der Staat lehnt bis heute Adoptionen ab, weil die Antragsteller zu alt seien (ich glaube, ab 45 oder sogar ab 40!), duldet aber diesen Menschenhandel!


3
 
 Fink 16. März 2026 
 

Leihmutterschaft ist eines der abartigsten Dinge überhaupt.


6
 
 SalvatoreMio 16. März 2026 
 

Weltweites Aus für Leihmutterschaft

Volle Zustimmung zum Vatican! Es ist skandalös, dass Frauen missbraucht werden als Gebärmaschinen und Babies käufliche Ware werden, wobei der HauptGewinn sicher an die "Zwischenhändler" geht. - Und nicht zu vergessen: "Sex" in all seinen Variationen, ist ein gewinnbringendes Geschäft, darum muss es gefördert werden.


6
 
 Johannes14,6 16. März 2026 
 

Der KONGRESS ZUR LEIHMUTTERSCHAFT

organisiert von ALfA am 6.3. in Berlin ist aufgezeichnet worden und komplett nachzuhören:

"Zu den Referenten zählen unter anderem Reem Alsalem (UN-Sonderberichterstatterin für Gewalt gegen Frauen), Dr. Andreas Weber, Prof. Dr. Peter Schallenberg, Prof. Dr. Dorian Winter, Priv.-Doz. Dr. Dr. Kai Witzel, Olivia Maurel und Dr. Felix Böllmann, ADF."
Die Beiträge beleuchten medizinische, ethische, rechtliche und menschenrechtliche Fragestellungen und ordnen das Thema in einen internationalen Kontext ein.

www.youtube.com/watch?v=HGKx2pLslW4&t=3s


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Leihmutterschaft

  1. Christdemokraten für das Leben (CDL): Frauen schützen – Leihmutterschaft und Eizellspende verbieten
  2. Kurienerzbischof Gallagher: Leihmutterschaft ist eine „neue Form des Kolonialismus“
  3. Leihmutterschaft ist „für Gewalt, Missbrauch und Ausbeutung von Frauen und Kindern verantwortlich“
  4. UN-Sonderberichterstatterin: Leihmutterschaft ist Gewalt gegen Frauen und Kinder
  5. EU-Initiative begünstigt Leihmutterschaft "durch die Hintertür"
  6. Ethikerin: Leihmutterschaft nach Skandal in Ukraine verbieten
  7. Kindeswohl als zentrales Kriterium

Armut

  1. Päpstliche Exhortation Dilexit te bietet „Armut in zwei Melodien“
  2. „Soziallehre ist Verkündigung – Warum die Kirche ihren Schatz neu entdecken muss“
  3. Türkei: Trauer um an Covid-19 verstorbenem "Arzt der Armen"
  4. Essener Tafel: Nun mehrt sich die Kritik an Merkels Kritik
  5. Elisabethsonntag - Welttag der Armen
  6. Das Zeichen der Nacktheit
  7. Unterwegs mit Léon Bloy - Gespräche, Gedanken, Gebete. Leseprobe 2







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  3. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  4. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  5. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  6. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  7. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  8. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  9. Das Vermächtnis eines Sterbenden
  10. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  11. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  12. Was Kardinal Marx meint und was das Zweite Vatikanische Konzil lehrt
  13. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  14. Streit um Notre-Dame eskaliert: Macron forciert moderne Glasfenster gegen massiven Widerstand
  15. Was der Rosenkranz mit den Navy Seals zu tun hat

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz