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Kurienerzbischof Gallagher: Leihmutterschaft ist eine „neue Form des Kolonialismus“

16. Jänner 2026 in Prolife, 2 Lesermeinungen
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Der Sekretär für die Beziehungen mit den Staaten im Staatssekretariat: „Es ist der Verkauf eines Kindes, das den Käufern aufgrund eines Vertrags übergeben wird, der die Interessen der Erwachsenen und nicht die der Kinder in den Mittelpunkt stellt“


Vatikan-Rom (kath.net/pl) Die Praxis der Leihmutterschaft bezeichnete Kurienerzbischof Paul Gallagher als eine „neue Form des Kolonialismus“, bei der die Interessen Erwachsener über die Rechte von Kindern gestellt werden. Gallagher ist der Sekretär für die Beziehungen mit den Staaten im Staatssekretariat. Er äußerte sich bei einer von der Italienischen Botschaft beim Heiligen Stuhl angebotenen Veranstaltung mit dem Titel „Gemeinsame Front für die Menschenwürde: Die Kommerzialisierung von Frauen und Kindern in der Leihmutterschaft verhindern“. Ziel der Veranstaltung war es, eine internationale Debatte über diese Praxis anzustoßen und das Bewusstsein für ihre ethischen, rechtlichen und sozialen Implikationen zu schärfen. Diese Veranstaltung fand im Palazzo Borromeo in Rom statt und war Teil einer Aufklärungskampagne des italienischen Ministeriums für Familie, Geburtenrate und Chancengleichheit in Zusammenarbeit mit dem Heiligen Stuhl und den Vereinten Nationen. Darüber berichteten ACIprensa und CNA.


In seiner Rede erklärte Gallagher, dass Leihmutterschaft ein Thema sei, das die gesamte Menschheit betreffe. Deshalb forderte er ein gemeinsames Vorgehen gegen die „Kommerzialisierung von Frauen und Kindern“. Er betonte, dass diese Praxis „Körper ausbeutet und Beziehungen jeglichen Sinnes raubt“, indem sie den Menschen zu einem bloßen Produkt reduziere, wie auch Papst Franziskus bereits angeprangert habe. Er erinnerte außerdem daran, dass Papst Leo XIV. erst kürzlich davor gewarnt habe, dass Leihmutterschaft die Rechte von Kindern opfere.

Gallagher warnte davor, dass Leihmutterschaft – obwohl als „Akt der Großzügigkeit“ dargestellt – den Menschen zu einem „Objekt der Transaktion“ degradiere: „Es ist der Verkauf eines Kindes, das den Käufern aufgrund eines Vertrags übergeben wird, der die Interessen der Erwachsenen und nicht die der Kinder in den Mittelpunkt stellt.“ 

Außerdem reduziere die Leihmutterschaft den weiblichen Körper zu einem „reinen Reproduktionsinstrument“, dies beeinträchtige auch das gesellschaftliche Verständnis von Mutterschaft und Menschenwürde, führte Gallagher aus. Dann wies er darauf hin, dass auch feministische Gruppen die Leihmutterschaft ablehnen. Es handle sich bei der Leihmutterschaft um eine „neue Form des Kolonialismus“, die die Schwächsten ausbeute, und wies darauf hin, dass die Zustimmung von Frauen oft auf „finanziellem Druck“ beruhe.

Abschließend plädierte der Kurienerzbischof für die „vollständige Abschaffung“ der Leihmutterschaft und sprach sich gegen die Schaffung eines internationalen Regulierungsrahmens aus, der seiner Ansicht nach dazu führen würde, dass „noch mehr Kinder verkauft werden“.

Die Rede in voller Länge (italienisch):


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Lesermeinungen

 Versusdeum 17. Jänner 2026 
 

Wo sind jetzt die Linken mit ihren "Gebärmaschinen"?

In meiner Jugend spotteten radikale Linke bei "Grünen" & Co über kinderreiche Mütter als "Gebärmaschinen". Inzwischen kommt Ihnen das nicht mehr über die Lippen, denn das "industrielle" Mieten von Frauen zum Austragen fremder Kinder praktizieren vor allem homosexuelle männliche Paare. Und kinderreich sind fast nur noch Muslime und (dank kräftiger Subvention per Sozialhilfe) sicherlich auch immer mehr Familien von Islamisten (mit einer oder mehreren, teils zwangsverheirateten, Frauen).
Dass diese beiden für Woke sakrosankten Gruppen (öffentlich bekennende homosexuelle Paare und Muslime) auf Dauer nicht nebeneinander existieren werden, blenden sie aus oder ist ihnen egal. Wer weiß, wie viele linkswoke Männer sich bereits innerlich unterworfen haben und auf mehrere Frauen hoffen? Frauen werden dann sowieso nicht mehr viel zu sagen haben, Feministinnen, Genderaktivistinnen und Lesben wird es dann sowieso nicht mehr geben. Houellebecq lässt grüßen.


0
 
 Schillerlocke 16. Jänner 2026 
 

Da kann man dem Herrn Erzbischof

vollumfänglich zustimmen. Die Leihmutterschaft ist ein ganz und gar ekelhaftes Unterfangen und verstößt gegen die Menschenwürde.


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