Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Die Krise des Bischofsamtes
  5. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  6. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  7. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  8. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  9. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  10. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  11. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  12. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  13. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  14. R.I.P. Dolly Parton
  15. Erzdiözese Mexiko will angemessenes Begräbnis für abgetriebene und nach der Geburt gestorbene Babys

"Ein tragisches Unrecht"

10. Februar 2026 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


US-Außenminister Rubio verurteilt Urteil gegen Katholiken Jimmy Lai in Hongkong


Hongkong (kath.net/gem/rn) Das drakonische Urteil gegen den katholischen Hongkonger Medienunternehmer und Demokratie-Aktivisten Jimmy Lai sorgt für internationale Empörung. US-Außenminister Marco Rubio nannte das Urteil von 20 Jahren Haft eine „ungerechte und tragische Schlussfolgerung“ eines Prozesses, der weltweit als Symbol für das Ende der Freiheit in der ehemaligen britischen Kronkolonie gilt.  Jimmy Lai, der Gründer der inzwischen zwangsweise geschlossenen Zeitung Apple Daily, wurde vom Obersten Gerichtshof Hongkongs verurteilt. Für die US-Regierung ist dies ein klarer Beweis dafür, dass Peking bereit ist, jedes Maß an internationalem Recht zu ignorieren, um kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen. In einem scharfen Statement wies Außenminister Rubio darauf hin, dass Peking mit diesem Vorgehen die Sino-British Joint Declaration von 1984 endgültig beerdigt habe. In diesem völkerrechtlich bindenden Vertrag hatte China zugesichert, die grundlegenden Freiheiten Hongkongs für mindestens 50 Jahre zu bewahren. „Es zeigt der Welt, dass Peking außergewöhnliche Anstrengungen unternimmt, um diejenigen mundtot zu machen, die sich für grundlegende Freiheiten in Hongkong einsetzen“, so Rubio.

Das Schicksal von Jimmy Lai ist gezeichnet von einer langen Leidenszeit. Der 78-Jährige Katholik befindet sich bereits seit über fünf Jahren in Gefangenschaft. Marco Rubio machte deutlich, dass der Fall Lai kein isoliertes Ereignis ist, sondern eine Warnung an alle Demokratien. Wenn ein Staat internationale Verpflichtungen so offen missachtet, stehe die Glaubwürdigkeit der gesamten internationalen Ordnung auf dem Spiel.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 heikostir 10. Februar 2026 
 

Scharfe Kritik kommt auch aus europäischen Ländern.
Z.B. will Bundeskanzler Merz das Thema bei seiner China-Reise anzusprechen. Auch aus dem deutschen Außenministerium wurde Kritik laut.


0
 
 girsberg74 10. Februar 2026 
 

Den Folgerungen von Rubio ist nichts hinzuzufügen,

doch wir sollten sie nicht vergessern und bei sich bietenden Gelegenheiten zur Sprache bringen, beginnend im Freudeskreis, zumal es bei uns Versuche gibt, die öffentliche Meinung zu gängeln.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

China

  1. Bistum Hongkong im Aufbruch: Erneut rund 2.500 Taufen zu Ostern 2026, davon 1.600 Erwachsene
  2. Chinas Bevölkerung wird nächstes Jahr um 3,2 Millionen schrumpfen
  3. China schränkt Aktivitäten ausländischer Christen weiter ein
  4. Chinesischer Bischof wegen ‚illegaler‘ Messe verhaftet
  5. GfbV kritisiert Wiederwahl von China in den UN-Menschenrechtsrat scharf
  6. China reagiert auf Grußtelegramm von Papst Franziskus
  7. China steuert auf Bevölkerungskrise zu
  8. Peking düpiert Vatikan mit Bischofsernennung
  9. Vatikan kritisiert unerlaubte Bischofsernennung in China
  10. Vatikan verlängert skandalöses China-Abkommen






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  3. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  4. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  5. Erfrischung für Rom: Als ein Papst die Piazza Navona unter Wasser setzte
  6. Polnische Salvatorianer boten Workshop für Ministrantendienst im klassischen Ritus an
  7. Irland: 30 Prozent Rückgang bei katholischen Taufen in zehn Jahren
  8. Ein Wunder der Vorsehung
  9. Die Krise des Bischofsamtes
  10. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  11. US-Regierung leitet 2 Milliarden Dollar an christliche Hilfsorganisationen um
  12. Slowakei und Polen planen gemeinsamen Johannes-Paul-II.-Pilgerweg
  13. „Wenn ich mich nicht täusche, gibt es in der Geschichte keine vergleichbare Institution“
  14. USA: Priester-Boom und Neueröffnung eines Philipp-Neri-Seminars in Kansas
  15. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz