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"Ein tragisches Unrecht"

10. Februar 2026 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
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US-Außenminister Rubio verurteilt Urteil gegen Katholiken Jimmy Lai in Hongkong


Hongkong (kath.net/gem/rn) Das drakonische Urteil gegen den katholischen Hongkonger Medienunternehmer und Demokratie-Aktivisten Jimmy Lai sorgt für internationale Empörung. US-Außenminister Marco Rubio nannte das Urteil von 20 Jahren Haft eine „ungerechte und tragische Schlussfolgerung“ eines Prozesses, der weltweit als Symbol für das Ende der Freiheit in der ehemaligen britischen Kronkolonie gilt.  Jimmy Lai, der Gründer der inzwischen zwangsweise geschlossenen Zeitung Apple Daily, wurde vom Obersten Gerichtshof Hongkongs verurteilt. Für die US-Regierung ist dies ein klarer Beweis dafür, dass Peking bereit ist, jedes Maß an internationalem Recht zu ignorieren, um kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen. In einem scharfen Statement wies Außenminister Rubio darauf hin, dass Peking mit diesem Vorgehen die Sino-British Joint Declaration von 1984 endgültig beerdigt habe. In diesem völkerrechtlich bindenden Vertrag hatte China zugesichert, die grundlegenden Freiheiten Hongkongs für mindestens 50 Jahre zu bewahren. „Es zeigt der Welt, dass Peking außergewöhnliche Anstrengungen unternimmt, um diejenigen mundtot zu machen, die sich für grundlegende Freiheiten in Hongkong einsetzen“, so Rubio.

Das Schicksal von Jimmy Lai ist gezeichnet von einer langen Leidenszeit. Der 78-Jährige Katholik befindet sich bereits seit über fünf Jahren in Gefangenschaft. Marco Rubio machte deutlich, dass der Fall Lai kein isoliertes Ereignis ist, sondern eine Warnung an alle Demokratien. Wenn ein Staat internationale Verpflichtungen so offen missachtet, stehe die Glaubwürdigkeit der gesamten internationalen Ordnung auf dem Spiel.



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Lesermeinungen

 heikostir 10. Februar 2026 
 

Scharfe Kritik kommt auch aus europäischen Ländern.
Z.B. will Bundeskanzler Merz das Thema bei seiner China-Reise anzusprechen. Auch aus dem deutschen Außenministerium wurde Kritik laut.


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 girsberg74 10. Februar 2026 
 

Den Folgerungen von Rubio ist nichts hinzuzufügen,

doch wir sollten sie nicht vergessern und bei sich bietenden Gelegenheiten zur Sprache bringen, beginnend im Freudeskreis, zumal es bei uns Versuche gibt, die öffentliche Meinung zu gängeln.


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