Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  4. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  5. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  6. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  7. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  8. Die große Täuschung
  9. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  10. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  11. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  12. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  13. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  14. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  15. Die Heilige Schrift als Wort Gottes und Raum der Offenbarung in menschlicher Sprache

Chinesischer Bischof wegen ‚illegaler‘ Messe verhaftet

11. März 2025 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nach Angaben der Polizei ist Bischof Peter Shao Zhumin ‚zu seiner eigenen Sicherheit‘ in Haft genommen worden. Sein Aufenthaltsort ist unbekannt, es ist auch unklar, wie lange er in Haft bleiben wird.


Wenzhou (kath.net/jg)
Peter Shao Zhumin, der katholische Untergrundbischof von Wenzhou (VR China) ist von der Polizei verhaftet worden. Er wurde am 7. März im Zusammenhang mit einer Messe in Haft genommen, die er am 27. Dezember öffentlich anlässlich des Beginns des Heiligen Jahres gefeiert hatte. An der Messe hatten 200 Gläubige teilgenommen, berichtet AsiaNews.

Die chinesischen Behörden behaupten, die Feier der Messe sei „illegal“ erfolgt, und sei ein „schweres Verbrechen“. Sie schrieb dem Bischof deshalb eine Geldstrafe in Höhe von 200.000 Yuan (25.420 Euro) vor. Bischof Shao weigerte sich, die Strafe zu zahlen, da nach seiner Auffassung bei der Feier der Messe kein Gesetz verletzt worden war.


Nach Angaben der Polizei wurde er „um seiner eigenen Sicherheit willen“ in Haft genommen. Sein Aufenthaltsort ist nicht bekannt, es auch unklar, wie lange er in Haft bleiben wird.

Laut Bericht von AsiaNews haben die Polizei und die Abteilung für religiöse Angelegenheiten eine Wallfahrt der Pfarre Cangnan mit mehreren hundert Teilnehmern beendet. Die Pfarre ist Teil der Untergrundkirche von Wenzhou.

In den letzten Jahren haben Beamte in Zivil jeden Sonntag die Untergrundkirchen betreten und Kindern und Jugendlichen den Zutritt zu den Gottesdiensten verboten. In letzter Zeit ist die Polizei dazu übergegangen, die Kirchen von 7 Uhr morgens bis zu Mittag zu beobachten, nicht nur um Kinder und Jugendliche von der Teilnahme an der Messe fernzuhalten, sondern auch um zu verhindern, dass Priester die Messe feiern.

Bischof Shao hat sich geweigert, katholischen Körperschaften beizutreten, die von der Kommunistischen Partei Chinas kontrolliert werden. Er wird deshalb von den Behörden nicht anerkannt.

Papst Benedikt XVI. hat den damals 43-jährigen Shao im Jahr 2007 zum Bischof-Koadjutor und Nachfolger von Vincent Zhi Wei-Fang ernannt. Wei-Fang starb im September 2016.

Da Shao nicht der Chinesischen Katholischen Patriotischen Vereinigung beigetreten ist, betrachten die chinesischen Behörden den Bischofsstuhl von Wenzhou als vakant. Sie unterstützen Ma Xianshi, einen Priester der „Patriotischen Vereinigung“, als Oberhaupt der Katholiken von Wenzhou.

Am 25. Februar hat Bischof Shao in einem Hirtenbrief die Gläubigen zum Gebet für den erkrankten Papst Franziskus eingeladen.

Die Untergrundgemeinde von Wenzhou hat einen Gebetsaufruf für Bischof Shao erlassen.

 

Foto: Symbolbild

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 SalvatoreMio 12. März 2025 
 

Bis heute gibt es Götter unter uns ...

Da waren römische Kaiser; da war Mao nd nach ihm viele andere, die wichtiger waren als ihr Schöpfer. Und besonders beliebt ist heute der Fußballgott, für den Millionen sich freiwillig ins Stadion begeben, dann bleibt aber keine Zeit übrig für den Gott, der für uns den größten Sieg errungen hat.


1
 
 lakota 11. März 2025 
 

Was für eine Heuchelei!

"Nach Angaben der Polizei wurde er „um seiner eigenen Sicherheit willen“ in Haft genommen".

Frage: WER bedroht denn seine Sicherheit?


1
 
 kleingläubiger 11. März 2025 
 

Zu diesem Thema kann man auch ein Buch einer Frau "Rose Hu" empfehlen, welche 25 Jahre in chinesischen Straflagern zubringen musste, nur wegen ihres Glaubens. Kommunisten dulden keinen Glauben neben sich.


3
 
 SalvatoreMio 11. März 2025 
 

Kommunistische Staaten ticken anders ...

@Schillerlocke: Kommunistische Staaten wollen alles unter K0ntrolle haben. Das kennen wir seit jeher, es war nur unterschiedlich schlimm ausgeprägt. Wir wissen ja, wie kath. Bischöfe und Priester in China teilweise Jahrzehnte in Gefängnissen oder Zuchthäusern mit unfassbarer Geduld zubrachten, lieber solche Strafe auf sich nahmen, als mit Rom zu brechen. - Beten wir für Priester und Gemeindeleiter, die heute in China Christus nachfolgen und Gemeinden im Untergrund leiten, bis man sie "erwischt". Sie sind uns gewiss ein großes Vorbild in ihrer Treue zu Gott!


5
 
 Schillerlocke 11. März 2025 
 

Ein Staatswesen ist im Zustand der Verkommenheit,

in dem das Feiern der Heiligen Messe als "illegal" und als "schweres Verbrechen" gilt.


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

China

  1. Chinas Bevölkerung wird nächstes Jahr um 3,2 Millionen schrumpfen
  2. China schränkt Aktivitäten ausländischer Christen weiter ein
  3. GfbV kritisiert Wiederwahl von China in den UN-Menschenrechtsrat scharf
  4. China reagiert auf Grußtelegramm von Papst Franziskus
  5. China steuert auf Bevölkerungskrise zu
  6. Peking düpiert Vatikan mit Bischofsernennung
  7. Vatikan kritisiert unerlaubte Bischofsernennung in China
  8. Vatikan verlängert skandalöses China-Abkommen
  9. Papst: Austausch mit China sehr kompliziert
  10. Chinas Kommunisten schränken Religionsfreiheit weiter ein






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  7. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  8. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  9. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  10. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  11. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  12. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  13. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  14. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  15. Die große Täuschung

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz