Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst: „Ich brauche Ihre Unterstützung – eine starke, ausdrückliche und öffentliche Unterstützung“
  2. Konsistorium: Kardinäle benennen aktuelle Probleme, z.b. Meinung, das Leben habe keinen Sinn
  3. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  4. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  5. Gehört der menschliche Leichnam der Allgemeinheit?
  6. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"
  7. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  8. Leo XIV: „Die Autorität des Primats liegt bei demjenigen, der zuhört und nur deshalb führt“
  9. Petrus und Paulus: Die Einheit der Kirche wächst aus der Verschiedenheit
  10. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  11. Vorläufige Dialogpause zwischen der „Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa“ und dem Vatikan
  12. Vatikan veröffentlicht Programm der Kardinalsversammlung
  13. WM-Public-Viewing in katholischer KIRCHE - (K)eine gute Idee?
  14. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  15. Nach Feier mit Erzbischof Lackner werden Karabiner von Schützenkompanien beschlagnahmt

China reagiert auf Grußtelegramm von Papst Franziskus

3. September 2023 in Chronik, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Sprecher des Außenministeriums sieht Zeichen von "Freundschaft und gutem Willen" und bekennt sich zu weiterem "konstruktivem Dialog mit dem Vatikan".


Peking (kath.net/ KAP)
China hat ein Grußtelegramm von Papst Franziskus im Zuge seiner Mongolei-Reise positiv kommentiert. "Die Grüße des Vatikans zeugen von Freundschaft und gutem Willen", sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Wang Wenbin, bei einer Pressekonferenz in Peking. Das Ministerium veröffentlichte die Aussagen am Freitagabend.

"China möchte den konstruktiven Dialog mit dem Vatikan weiterführen, das Verständnis verbessern, gegenseitiges Vertrauen aufbauen und den Prozess der Verbesserung der Beziehung zwischen den beiden Seiden voranbringen", erklärte der Sprecher weiter.


Franziskus hält sich derzeit zu einer viertägigen Reise im chinesischen Nachbarland Mongolei auf. Beim Hinflug hatte der Papstflieger auch den Luftraum Chinas durchquert. Wie bei solchen Gelegenheiten üblich, sandte der Papst ein Grußtelegramm an Staatsoberhaupt Xi Jinping. "Ich sichere Ihnen meine Gebete für das Wohlergehen der Nation zu und ich erbitte für Sie alle den göttlichen Segen von Einheit und Frieden", heißt es darin.

Chinas kommunistische Regierung hatte einem Medienbericht zufolge den Katholiken des chinesischen Festlandes eine Teilnahme an dem Papstbesuch verboten. Auch Bischöfe durften demnach nicht in die Mongolei ausreisen. Lediglich drei chinesische Bischöfe aus den Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macau seien in die mongolische Hauptstadt Ulan Bator gekommen.

Zwischen Peking und dem Vatikan bestehen keine diplomatischen Beziehungen. Ein Streitpunkt ist die Rolle der Regierung bei der Ernennung von katholischen Bischöfen. Dazu gibt es seit 2018 ein Geheimabkommen zwischen Peking und dem Vatikan, das vor knapp einem Jahr zum zweiten Mal verlängert wurde. Ein Papstbesuch in China gilt derzeit als ausgeschlossen.

In der Mongolei rief Franziskus am Samstag zum Frieden und zur Achtung internationaler Gesetze auf und verlangte Grundrechte für alle Menschen. "Bemühen wir uns gemeinsam darum, eine Zukunft des Friedens zu errichten", sagte er.

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Norbert Sch?necker 3. September 2023 

Chinesische Politik

An der Grußbotschaft des Papstes ist inhaltlich nichts auszusetzen. Dass sie von der chinesischen Regierung propagandistisch als Freundschaft - nicht nur mit dem chinesischen Volk, sondern auch mit der kommunistischen Partei - ausgeschlachtet wird, überrascht nicht. Dass zuvor in China von Can. 377 § 5 abgerückt wurde, der "weltlichen Autoritäten keine Rechte und Privilegien in bezug auf Wahl ... von Bischöfen einräumt", verstehe ich aber nicht. Es scheint auch nicht erfolgreich gewesen zu sein. Ob dadurch noch größeres Unheil abgewendet wurde, kann ich aber mangels Einblick in innere chinesische Angelegenheiten nicht beurteilen.


0
 
 Zeitzeuge 3. September 2023 
 

Im Link Kardinal Burke zum Thema "China"!

www.lifesitenews.com/news/cardinal-burke-chinese-communists-have-rebelled-against-god-cruelly-persecuted-catholics/?utm_source=featured-news&utm_campa


1
 
 Joachim Heimerl 3. September 2023 
 

Der "Dialog" mit dem Vatikan sieht derzeit so aus, das China macht, was es will

(Bischofsernennungen, Beseitigung bzw. "Sinisierung" der katholischen Kirche) und dass der Vatikan dazu schweigt bzw. alles abgesegnet, z.B. die staatlich ernannten Bischöfe. Genau so einseitig stellt man sich einen Dialog in "China" auch vor. Die verfolgte Untergrundkirche wird dabei im Stich gelassen, vom Westen sowieso von der römischen Kirche aber auch. Lichtgestalten wie Kardinal Zen sind völlig isoliert und werden so gut wie überhaupt nicht unterstützt. vermutlich hast das auch einen Grund: Der Kardinal ist ja noch rechtgläubig und keineswegs "synodalkatholisch"...die verfolgte Kirche hat für diese Spärenzchen nichts übrig. Warum wohl?!


7
 
 Chris2 3. September 2023 
 

Die Kommunisten in China lachen doch generell nur noch

über den verblendeten "Baizuo", der den Westen von innen heraus zerstört und den sie zurecht nicht mehr ernstnehmen. Auch was die Kirche betrifft, werden sie vielleicht schon morgen wieder den nächsten Bischof versetzen oder gar selbst ernennen...


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

China

  1. Bistum Hongkong im Aufbruch: Erneut rund 2.500 Taufen zu Ostern 2026, davon 1.600 Erwachsene
  2. "Ein tragisches Unrecht"
  3. Chinas Bevölkerung wird nächstes Jahr um 3,2 Millionen schrumpfen
  4. China schränkt Aktivitäten ausländischer Christen weiter ein
  5. Chinesischer Bischof wegen ‚illegaler‘ Messe verhaftet
  6. GfbV kritisiert Wiederwahl von China in den UN-Menschenrechtsrat scharf
  7. China steuert auf Bevölkerungskrise zu
  8. Peking düpiert Vatikan mit Bischofsernennung
  9. Vatikan kritisiert unerlaubte Bischofsernennung in China
  10. Vatikan verlängert skandalöses China-Abkommen






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - REISE AUSGEBUCHT
  2. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  3. Ehemalige Hamas-Geisel deckt die Lügen der UN-Sonderberichterstatterin auf!
  4. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  5. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"
  6. Papst: „Ich brauche Ihre Unterstützung – eine starke, ausdrückliche und öffentliche Unterstützung“
  7. Vorläufige Dialogpause zwischen der „Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa“ und dem Vatikan
  8. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  9. Das zweite Konsistorium Leos XIV.
  10. Gehört der menschliche Leichnam der Allgemeinheit?
  11. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  12. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  13. Konsistorium: Kardinäle benennen aktuelle Probleme, z.b. Meinung, das Leben habe keinen Sinn
  14. Nach Feier mit Erzbischof Lackner werden Karabiner von Schützenkompanien beschlagnahmt
  15. Dokumentation zeigt die Islamisierung Birminghams

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz