Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  2. US-Katholiken mehrheitlich für die Todesstrafe
  3. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  4. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  5. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  6. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  7. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  8. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  9. Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe
  10. Wann enden die perspektivlosen Strukturdebatten?
  11. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  12. Papst Leo wird die Gründonnerstags-Fußwaschung wieder im Lateran vollziehen
  13. Griechisch-orthodoxe Bischöfe üben scharfe Kritik an EU-Plänen zu Abtreibungsfonds
  14. Papst Leo XIV. bestärkt Bischof Voderholzer auf dem Weg der Neuevangelisierung
  15. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther von der CDU immer mehr unter Druck

L'Avvenire sorgt für Confusione!

vor 11 Stunden in Familie, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Katholische Zeitung L'Avvenire der italien. Bischofskonferenz verschweigt beim Thema "Begleitung von Transgender-Jugendlichen" die katholische Anthropologie und Moral.


Mailand (kath.net/jg)
Die der italienischen Bischofskonferenz nahestehende Tageszeitung Avvenire hat am 11. Januar einen redaktionellen Artikel veröffentlicht, der eine „Änderung“ des Geschlechts bei Transgender-Jugendlichen gutzuheißen scheint. Die italienische Bischofskonferenz hat bei ihrer letzten Vollversammlung ein Dokument veröffentlicht, welches die katholische Kirche in Italien dazu auffordert, „diskriminierende Haltungen“ abzulegen und homosexuelle und transgender Personen sowie deren Familien zu akzeptieren und zu begleiten.

Anlass für den Artikel in Avvenire war ein Urteil in La Spezia, in welchem ein Gericht geurteilt hat, dass die Geburtsurkunde einer 13-jährigen Person geändert werden soll. In dem neu auszustellenden Dokument müssen der neu angenommene Vorname und die geänderte Geschlechtsidentität angegeben werden.


Der Zeitungsartikel berichtet, wie Eltern reagieren, wenn ihr Kind sich nicht mit seinem biologischen Geschlecht identifiziert. Anhand zweier Familien werden Themen wie „Änderung“ des Geschlechts im Kontext von Transgender-Jugendlichen vor dem Hintergrund aktueller rechtlicher Entwicklungen in Italien behandelt. Der Artikel bezieht sich dabei ausdrücklich auf das Abschlussdokument der italienischen Bischofskonferenz. Kardinal Matteo Zuppi, Erzbischof von Bologna und Vorsitzender der italienischen Bischofskonferenz, gilt als Verfechter einer offenen Haltung gegenüber der LGBT-Ideologie in der Kirche.

Die Mutter einer der Familien ist im Vorstand der Organisation GenerAzioneD. Sie ist der Ansicht, dass es Personen gibt, die „authentisch transgender“ sind, mahnt aber zur Vorsicht bei „Geschlechtsänderungen“ bei Jugendlichen. Es gebe keine objektive Diagnose für Geschlechtsdysphorie. Diese Einschätzung beruhe im Allgemeinen auf subjektiven Gefühlen, deren Verlässlichkeit bei Kindern im Alter von zehn bis zwölf Jahren in Frage zu stellen sei. In diesem Alter könnten Kinder die langfristigen Folgen nicht richtig einschätzen, sagt sie.

Sie zitiert eine deutsche Studie, die zu dem Ergebnis gekommen ist, dass mehr als 90 Prozent der Fälle von Geschlechtsdysphorie bei Kindern nach einigen Jahren wieder verschwinden und die Personen ihr biologisches Geschlecht akzeptieren. 

Das zweite Beispiel schildert den Weg von „Chanel“. Von früher Kindheit an soll „Chanel“ Präferenzen gezeigt haben, die Mädchen entsprechen. Dies habe sich in späteren Jahren nicht geändert, sodass es zu einem „Coming Out“ kam. „Chanel“ begann eine „Geschlechtsänderung“ unter professioneller Begleitung. Die Familie berichtet aber davon, dass sie in ihrer Pfarre gemieden worden sei und sich isoliert gefühlt habe. 

Im Abschlussdokument der italienischen Bischofskonferenz wird die anthropologische Sicht, wie sie von der katholischen Kirche vertreten wird, nicht erwähnt. An den Stellen, an denen indirekt auf sie verwiesen wird, wird sie als marginal oder der persönlichen Erfahrung untergeordnet dargestellt.

Im Mittelpunkt des Dokuments stehen persönliche Erfahrungen, die als Hauptkriterien für das Verstehen dessen, was gut und angemessen sei, präsentiert werden. Wenn eine bestimmte Erfahrung oder Identität existiert und ehrlich gelebt wird, dann sollte sie akzeptiert und unterstützt und nicht anhand einer bestimmten Moral oder eines anthropologischen Rahmens bewertet werden.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Bruder Konrad vor 3 Stunden 
 

Non serviam - Ich bin mein eigener Gott

Nur drei Beispiele:

In die vorgefundene Natur/Geschlecht einfinden? Nein – danke!
Ich bestimme selbst mein Geschlecht

In die Last als Eltern einfinden?
Nein – danke!
Abtreibung

In die Last der Krankheit/des Alters einfinden? Nein – danke!
Assistierter Suizid
(siehe z.B. aktuell: kath.net 89374 )

Luzifer lässt grüßen!


1
 
 Johannes14,6 vor 7 Stunden 
 

Bleiben wir im Lande..

und betrachten wir die "Handreichungen" zur Sexualpädagogik, die im Bistum Limburg und im Erzbistum Hamburg vor kurzem veröffentlicht wurden, in denen von CHRISTLICHEM Menschenbild, von katholischer Sexualmoral praktisch gar nicht mehr die Rede ist, obwohl beim Synodalforum IV das Papier zur Sexualmoral mangels Zustimmung nicht verabschiedet wurde.

Dann war die Schulkommission der DBK beauftragt, einen Entwurf zum Thema zu überarbeiten, stellte diesen aber unabgestimmt und eigenmächtig als "Veröffentlichung der DBK" vor.
Bischof Oster protestierte: "Nicht in meinem Namen" und legte eine sehr differenzierte Kritik vor, eben basierend auf dem christlichen Menschenbild und der Heranbildung der Persönlichkeit, die mehr umfaßt als den (alles dominierenden) Aspekt der Geschlechtlichkeit.
https://stefan-oster.de/geschaffen-erloest-geliebt-kommentar/

www.herder.de/communio/gesellschaft/stefan-oster-distanziert-sich-zurecht-vom-schul-papier-der-bischoefe-bischof-mit-rueckgrat/


2
 
 Versusdeum vor 9 Stunden 
 

Schwere Sünden an Kindern in der Selbstfindungsphase

Wer irreparable chemische, hormonelle oder gar chirurgische Eingriffe zur (rein optischen!) "Geschlechtsangleichung" an Kindern vornimmt oder dies auch nur propagiert, anstatt sie behutsam zu begleiten, versündigt sich schwer an ihnen (und seien es auch ganze Bischofskonferenzen!)! Das gilt insbesondere in Zeiten der Pubertät, in denen das Gehirn alles mögliche "austestet". War damals selbst einmal in einen eher mädchenhaften Buben "verknallt". Ging vorbei. Und selbst, wenn ich heute finde, dass ein Mann gut aussieht, hat das rein gar nichts mit homophilen oder gar homosexuellen Neigungen zu tun.


4
 
 SalvatoreMio vor 9 Stunden 
 

Die Reifung zu "Mann oder Frau"

Die Phase der Pubertät ist eine herausfordernde Zeit, die sich nicht nur durch die körperlichen Veränderungen ausdrückt, sondern durch unser Verhalten: manchmal aufmüpfig, aggressiv, großspurig oder albern. - Ich erinnere mich, wie ich ein wenig Angst davor bekam, mich damals als "weibliches Wesen" deutlich und endgültig zu begreifen. Nach und nach ordnen sich die Gefühle, bei den meisten wieder, denke ich. - Zu meiner Jugendzeit war im allgemeinen nicht nur der Arbeitstag der Frau deutlich anders als die des Mannes, sondern auch die "äußere Aufmachung". Beides hat sich weitgehend aneinander angeglichen, und ich frage mich: kann das nicht sogar erschwerend sein für die Akzeptanz des angeborenen Geschlechtes?


2
 
 gebsy vor 11 Stunden 

Vergelt's Gott!

Als 1954 Geborener habe ich von dieser Not tatsächlich noch nichts mitbekommen.
Persönlich hatte ich immer den Eindruck, dass sich eine Minderheit um Vorrechte bemüht, welche alles auf den Kopf stellen ...


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Italien

  1. Vatikan "sehr besorgt" wegen Sterbehilfe-Urteilen in Italien
  2. Erzbischof von Neapel lässt LGBT-Aktivisten während einer Messe sprechen
  3. Nach Verherrlichung der Hamas: Italien schiebt Imam ab
  4. Kirchen-Abgabe in Italien geht überwiegend in die Seelsorge
  5. Kardinal Zuppi: Wahltag in Italien kein "schwarzer Tag"
  6. Möchte Herr Bätzing die Schweizer Gardisten gegen Giorgia Meloni ausrücken lassen?
  7. Italienischer Bischof weist Priester nach unwürdiger Messfeier zurecht
  8. 'Ja zur natürlichen Familie! Nein zur LGBT-Lobby!'
  9. Italien: Militärbischof verurteilt kirchliche Verschwörungstheoretiker
  10. Bischof untersagt Mitwirkung von Paten bei Taufe und Firmung






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  4. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  6. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  7. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  8. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  9. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  10. 'Exportweltmeister in Moral, ansonsten Beobachter an der Seitenlinie. Beschämend'
  11. MEHR hippe Missionare in Augsburg
  12. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  13. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  14. Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe
  15. Wann enden die perspektivlosen Strukturdebatten?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz