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Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt

10. August 2026 in Chronik, 5 Lesermeinungen
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Der Oberste Gerichtshof Brasiliens stuft Transphobie und Homophobie seit 2019 als ‚sozialen Rassismus‘ ein.


Salvador (kath.net/jg)
Die brasilianische Influencerin Bianca Barreto hat für den Transgender-Politiker Duda Salabert männliche Pronomen verwendet. Ein Gericht in Salvador verurteilte sie dafür zu zwei Jahren Haft, die sie in offenem Vollzug verbüßen darf, berichtet das Nachrichtenportal NiUS.de. Salabert ist ein Mann, der sich als Frau identifiziert.

Im Urteilsspruch heißt es, Barreto sei wegen „absichtlicher und abwertender Verwendung des gegenteiligen Geschlechts … [zu einer] selbstdeklarierten Identität“ verurteilt worden. 

Anlass war ein Video, das Barreto bereits 2024 in den sozialen Medien veröffentlicht hat. Sie kritisiert darin Salabert, der seit 2022 für die linke Partei „Sozialismus und Freiheit“ in der brasilianischen Abgeordnetenkammer sitzt. Salabert war laut dem brasilianischen Portal Reduxx eine der ersten offen lebenden Transgender-Personen, der in die Abgeordnetenkammer gewählt wurde. 


Barreto griff in ihrem Video einen Fall aus dem Wahlkampf auf. Damals hatte der konservative Abgeordnete Nikolas Ferreira angekündigt, er werde Salabert mit männlichen Pronomen bezeichnen. Wörtlich sagte er: „Er ist ein Mann. Das steht in seiner Geburtsurkunde, egal was er denkt.“ Ferreira war daraufhin von Salabert verklagt, aus prozessualen Gründen aber freigesprochen worden.

In ihrem Video kommentierte Barreto den Fall laut Reduxx unter anderem mit den Worten: „Er ist ein Mann, der behauptet, eine Transfrau zu sein, aber er ist mit einer Frau verheiratet und hat einen Sohn oder eine Tochter.“ Es sei verrückt, dass jemand verklagt werde, „weil er einen Mann als Mann bezeichnet hat“, fuhr sie fort. Salabert erstattete daraufhin Anzeige gegen Barreto.

Der Oberste Gerichtshof Brasiliens wertet Homophobie und Transphobie seit einem Urteil aus dem Jahr 2019 als „sozialen Rassismus“. Sie habe nicht zu Gewalt gegen Transgender-Personen aufgerufen noch Hass verbreitet, verteidigte sich Barreto vor Gericht. Ihre Aussagen gehörten zum legitimen politischen Diskurs, stellte sie fest.

Das Gericht kam zu einer anderen Bewertung. Es bezog sich auf das genannte Urteil von 2019 und argumentierte, die Anerkennung der selbst gewählten Geschlechtlichkeit sei absolut obligatorisch, da sie ein „untrennbarer Bestandteil der Persönlichkeitsrechte und der Würde des Menschen“ sei. Die Verwendung männlicher Pronomen für eine Trans-Frau sei daher keine bloße Meinungsäußerung, sondern eine Form der Marginalisierung, befand das Gericht.

Bianca Barreto will gegen das Urteil Berufung einlegen. Sie darf die Haftstrafe in einer Art Hausarrest ableisten. Ihre Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt und sie muss sich in regelmäßigen Abständen bei der Polizei oder dem Gericht melden. Zusätzlich wurde sie zu einer Schadenersatzzahlung in Höhe von umgerechnet etwa 3.300 Euro verurteilt.

 


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Lesermeinungen

 Mensch#17 10. August 2026 
 

Trans-Politiker - was ist das?

Ist diese Person nun was?
Biologischer Mann, der keiner sein will und sich zur Frau erklärt?
Biologische Frau, die keine sein will und sich zum Mann erklärt?
Politisierende Person, die sich um die Gender-Ideologie kümmert?

Und demnächst vielleicht "Trans-Senior" oder "Trans-Kind" oder "Trans-Baby" (Erwachsener mit Windeln im Strampelanzug)?

Wer hat all dies zum "Recht" erhoben? Werden diese "Gesetze" auch noch nach Zusammenbruch des Staates und der staatlichen Ordnung bestand haben, oder werden sie im Nirwana verschwinden?

Heiliger Laurentius, bitte für uns!


1
 
 Dornenbusch 10. August 2026 
 

Diese Gesellschaft nähert sich in Siebenmeilenstiefeln ihrem Ende

Birgit Kelle bei X: Die schottische Regierung fördert NGOs mit Steuergeld, die das Stillen bei Männern, die gerne Frauen wären...

x.com/i/status/2086410083399847


0
 
 Dornenbusch 10. August 2026 
 

Diese pathologische Gesellschaft nähert sich in Siebenmeilenstiefeln ihrem Ende

Birgit Kelle bei X: Die schottische Regierung fördert NGOs mit Steuergeld, die das Stillen bei Männern, die gerne Frauen wären...

x.com/i/status/2086410083399847


1
 
 Fink 10. August 2026 
 

Der oberste Gerichtshof (STF) in Brasilien ist sehr mächtig- und links/ divers/ woke

Die KI weiß dazu: "Enorme Machtfülle: Die Richter besitzen weitreichende Kompetenzen. Da die brasilianische Verfassung extrem detailliert ist, landen ungewöhnlich viele politische und gesellschaftliche Alltagsfragen direkt vor dem STF. Einzelrichter können zudem eigenständig folgenschwere Eilverordnungen erlassen".
Nachtrag von mir: In Brasilien herrscht wegen unklarer Gesetze viel Rechtsunsicherheit -> "Richterstaat" !


0
 
 Jothekieker 10. August 2026 
 

Nur ein Symptom

Das Urteil ist nicht das eigentlich Übel. So ein Urteil entsteht nicht im luftleeren Raum, sondern spiegelt den Zustand der Eliten des Landes wider.
Es ist ein Land, das sein christliches Fundament immer mehr verliert und in dem sich so ein geistig moralisches Vakuum ausbreitet, das dann nur noch darauf wartet, von schrägen Ideologien ausgefüllt zu werden.


2
 

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