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‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München

vor 4 Tagen in Deutschland, 22 Lesermeinungen
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Die Leiterin der Frauenkommission des Erzbistums München und Freising predigte gemeinsam mit Weihbischof Wolfgang Bischof. Der Vatikan hat erst im Juni festgestellt, dass die Laienpredigt nicht erlaubt ist.


München (kath.net/jg)
In der Kirche St. Michael in München wurde am 22. Juli das Magdalenenfest zu Ehren der heiligen Maria Magdalena gefeiert. Im Rahmen der Festmesse hielt Weihbischof Wolfgang Bischof gemeinsam mit Theresia Reischl, Leiterin der Frauenkommission im Erzbistum München und Freising, eine Dialogpredigt. Mehr als 400 Frauen aus dem Erzbistum versammelten sich nach Angaben des Erzbistums in der Kirche, viele von ihnen in Rot gekleidet, berichtet CNA.

Während der Messe führte eine ganz in Rot gekleidete Tänzerin einen „meditativen Tanz“ zu den drei göttlichen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe vor. Währenddessen flogen drei rote Luftballons im Kirchenschiff herum. Michael Haynes, Vatikanberichterstatter des britischen Catholic Herald, veröffentlichte ein kurzes Video des Tanzes auf X.

Der Vatikan hat erst im Juni auf Anfrage der Bischöfe in Deutschland unmissverständlich festgestellt, dass die Laienpredigt nicht erlaubt ist. „Die Reservierung der Homilie für den geweihten Amtsträger im Rahmen der Eucharistiefeier [ergibt] sich aus dem sakramentalen und liturgischen Charakter des Aktes selbst… sowie aus der besonderen Verantwortung, die durch die Heilige Weihe für die Verkündigung des Wortes in der heiligen Liturgie übertragen wurde. Aus diesem Grund kann von der in ca. 767 § 1 festgelegten Norm kein Dispens durch Indult erteilt werden“, schrieb Arthur Kardinal Roche, der Präfekt des Dikasteriums für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung an Bischof Heiner Wilmer SCJ, den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz (DBK). (Siehe Link)


Das Magdalenenfest wurde von Irmgard Huber, Leiterin der Frauenseelsorge im Erzbistum München und Freising, angeregt. Es ist der Höhepunkt des Magdalenenjahres, welches das Erzbistum laut eigenen Angaben anlässlich des zehnten Jahrestages der „Gleichstellung von Maria Magdalena mit den Aposteln durch Papst Franziskus“ ausgerufen hat. Maria Magdalena sei „über Jahrhunderte mit anderen Frauen der Evangelien vermischt und vor allem als große Sünderin dargestellt worden“, merkt das Erzbistum auf seiner Internetseite an.

„Es wird Zeit, dass Maria Magdalena ins rechte Licht gerückt wird, wenn doch Jesus selbst damals eine eigenständige Frau an den Anfang der nachösterlichen Glaubensgemeinschaft stellte. Die ganzen Diskussionen hinsichtlich der Frage nach kirchlichen Ämtern für Frauen wären überflüssig, würde man die herausragende Rolle von Maria Magdalena endlich anerkennen“, sagte Huber. 

Bei der Gleichstellung handelt es sich ausschließlich um eine liturgische. Der Gedenktag der heiligen Maria Magdalena wurde 2016 in den Rang eines Festes erhoben, ebenso wie die Gedenktage der Apostel liturgisch als Fest gefeiert werden. (Siehe Link)

 

 


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Lesermeinungen

 SarahK vor 2 Tagen 
 

@ H.v.KK, wie gemein :-)))

Aber Recht hat er ja. Und gut, dass Sie mit ihm 'drüber reden. Unsere Tochter hatte die Gnade bei einem wirklich katholischen Priester die Vorbereitung zur Erstkommunion zu haben und hat sich deswegen auch für die Firmung eine eigene Vorbereitung gesucht. Deswegen war es bei uns bis zu Corona total in Vergessenheit geraten, dass es „sowas“ wie in dem Video überhaupt gibt. Aber ein Italiener hatte ihr wohl erzählt er hätte ein Video mit einem Mountainbiker in der Hl Messe in Deutschland gesehen und mit dem Ententanz wird sie auch immer noch von ihren ausländischen Freunden aufgezogen. Schlimmer geht‘s wohl bei uns Piefkes immer.


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 H.v.KK vor 2 Tagen 
 

H.v.KK

Als wir darüber gesprochen haben,sagte mein 13-jähriger Urenkel:
"Ach Opa,hast Du schon vergessen-- die Piefke pfeifen sich doch um gar nichts"
Das war nicht sehr freundlich ausgedrückt,aber offensichtlich hat er recht!


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 SarahK vor 3 Tagen 
 

@ottokar: nichts

Ich glaube die Seele hat da keine Regung mehr. Ich las mal irgendwo dass Frauen am Gründonnerstag im Stuhlkreis saßen und in Erde gepackt haben und „die Erde ist schön“ gesungen haben. Mir hat mal eine geistliche Leiterin einer regionalen *k*f*d gesagt „ich brauche keine Anbetung“, als ich sie fragte ob sie es für richtig hielt am Tag des ewigen Gebets dem Angebetenden den Rücken zu zukehren. Eine Zeitlang habe ich gedacht „na die Rechnung wird wohl irgendwann beglichen werden“, aber a) ist das ja nicht christlich b) auch nicht richtig, weil man ja nicht möchte, dass irgendjemand verloren geht. Sprich ich finde es schwer, ich wollte bzw habe mal meiner Nachbarin, die einzige von der ich wirklich 100% weiß dass sie in der katholischen Kirche ist (was ja auf‘m Dorf an sich schon hart ist) gesagt was wirklich in der Heiligen Messe passiert und sie war total erstaunt, geht aber trotzdem nicht öfter hin seitdem :-(.


1
 
 ottokar vor 3 Tagen 
 

Die Feier der Heiligen Messe (Eucharestiefeier) ist die Feier des Opfers Jesu Christi am Kreuz

Was muss in solchen Menschen, auch in den veranstaltenden Jesuiten, vorgehen, die aus diesem übermenschlichen Opfergang Jesu Christi eine lustige Veranstaltung mit Tanz, Ballons und Musik machen.Offensichtlich haben die "Jesuiten" in München längst vergessen, weshalb sie zu Priestern geweiht wurden.Gar nicht schlecht die alten Zeiten, wo Jesuiten noch verboten werden konnten.....


2
 
 Elemosinarius vor 3 Tagen 
 

Tyrannei

Reinhard Marx regiert immer noch als Tyrann. Solange er Erzbischof in München ist, wird sich nichts ändern. Widerspruch wird bestenfalls ignoriert (siehe der Brief der 26 jungen Priester), schlimmstenfalls verfolgt und kaltgestellt.


3
 
 Michmas vor 3 Tagen 
 

Zum Tanz

und sie gefiel Herodes so sehr dass er daß er ihr das halbe Reich versprach


2
 
 sdamon vor 3 Tagen 
 

@ Mensch#17

„Wenn man auf deas Bild schaut, hat man sowieso den Eindruck, dass sich das bald überlebt haben dürfte.“

Ja, das mag sein, aber sobald sich etwas überlebet, kommt etwas neues – und besser wird es nicht.


„Mein Rat: ignorieren und ins Leere laufen lassen!“

Deshalb läuft das so wie es läuft - seit Jahrzehnten schon und alle fragen sich warum.


3
 
 Wirt1929 vor 3 Tagen 
 

Bin zur Zeit in Gliwice/Polen

und stelle mir ähnliche Veranstaltungen in einer polnischen Eucharistiefeier vor. Undenkbar? Früher oder später wird auch in den noch stark katholischen Ländern der Ungeist Einzug halten. Ich verstehe da Rom nicht, Entscheidungen klaren Inhalts zu treffen und gegebenenfalls Zuwiderhandlungen zu sanktionieren, die nicht auch noch intakte katholische Regionen mitreißen. Regiert auch hier die Macht des Geldes? Es wäre sehr traurig.


3
 
 Hebi vor 3 Tagen 
 

Was ist mit den Jesuiten passiert? Vor 40 Jahren ging ich immer nach St. Michael und habe den Patres von damals für meinen persönlichen Weg viel zu danken. Sie waren das Gegenteil von zeitgeistig. Heute: Offenbar eine Wende um 180 Grad. Auch hier ein Bruch zwischen den Generationen.


4
 
 SalvatoreMio vor 3 Tagen 
 

Ignorieren ...

@SarahK @Mensch#17: Wie oft denke ich: Schone Deine Nerven, es bringt nichts! Bete lieber! - Dann sehe ich auf Facebook, was für Schund, was für Blasphemie manche von sich geben und wie Gläubige angegriffen werden und denke: "Du musst Letztere unterstützen und sie nicht im Stich lassen" ...


4
 
 SarahK vor 3 Tagen 
 

@Mensch#17 und erwischt :-)

Toll gesagt. Ich versuche es auch immer weg zu atmen. Mal gehts mal nicht.

Und erwischt (bitte als Scherz sehen) die Frau auf der linken Seite sagt sicher zu der anderen „Die haben doch einen an der Waffel“ (( und das nicht, das meine ich ernst: und die beiden haben einen guten Kleidungsstil und heben sich ab finde ich, Wahlafrid)

@SalvatoreMio: stimmt, aber die Frage ist doch wer hat’s versemmelt?


1
 
 Mensch#17 vor 3 Tagen 
 

... und was weiter?

.
Entspricht nicht den lit. Regeln. - Ja, so ist es!
Und jetzt? - Aufregen? - Beschweren? - Anzeigen?
Was soll das bringen?
Wenn man auf deas Bild schaut, hat man sowieso den Eindruck, dass sich das bald überlebt haben dürfte.
Mein Rat: ignorieren und ins Leere laufen lassen! Alles andere ist nur Zeitverschwendung. Und für alle die an solchen Tagen eine würdige hl. Messe mitfeier wollen, in München dürfte es noch einige Messfeiern geben, die man bedenkenlos besuchen kann. (Auf dem Dorf und in der Diaspora ist das leider nicht mehr so einfach.)

Ansonsten: "Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh und verkünde das Reich Gottes!" (Lk 9,60)

Da kommt mehr dabei raus, als sich über all das dumme Zeug zu ärgern, das vom "Bodenpersonal" des lieben Gottes in der Kirche immer wieder produziert wird.

Komm Heiliger Geist!
Und erneuere das Angesicht der Erde (und auch der Kirche)!


1
 
 SalvatoreMio vor 3 Tagen 
 

"Wir machen, was wir wollen"

@Christianlay: ja, so ist es! Ich frage mich nur: wie lange noch müssen wir die Verrücktheiten heutiger kirchlicher Erfindungen ertragen? Unsere Liturgie ist so schön! Würde sie wieder mit mehr Ehrfurcht gefeiert, ginge einem erneut das Herz auf. Die Lesungen sind reich an Weisheit, Lebenserfahrung und Glaubens/-Kirchengeschichte. Wozu braucht es wie in München, eine Maria Magdalena, die durch den Gang schwebt? - Ich besuche im Seniorenheim liebe, treue Gläubige. Wir beten und meditieren zusammen, doch wie kann es sein, dass sie z. B. trotz aller Kirchentreue simple Glaubensdinge bis heute nicht begriffen haben? Es müsste Fundamentales erklärt werden in den Homilien. Wir brauchen keinen Theaterzauber! Bei meinem letzten Treffen: "Ich bin das lebendige Wasser" - sprach Jesus. Kein Senior wusste eine Antwort auf die Frage, was er damit wohl sagen wollte.


4
 
 Cosmas vor 3 Tagen 
 

Beschwerden an das "Salzamt" Rom wären vergeudete Lebenszeit!

Normalerweise müßte der Ortsbischof gerügt werden und befragt, warum er sich nicht an römische Richtlinien hält. Wenn das nichts nützt, müßte Kard. Roche gegenüber Kard. Marx tätig werden. Wird aber nicht passieren, weil man es offenbar von Rom aus ohnehin so will. Denn dort wo PF und seine Leute und jetzt Nachfolger etwas wirklich nicht wollten, wurden sie sehr schnell tätig beim Verbieten und Exkommunizieren. Hier werden sie aber nicht TÄTIG und die schriftlichen Äußerungen sind das Papier nicht wert, auf dem sie stehen.


2
 
 SarahK vor 3 Tagen 
 

Wahlafrid und Silvana

ich glaube - oder kenne sogar - auch Frauen, die die gängigen Klischees erfüllen, die so lieb und erfüllt sind, dass sie nicht unters Klischee fallen. Und die mit ganzen Herzen katholisch sind. Ich empfinde man kann sehen ob Zufriedenheit oder Unzufriedenheit nach außen scheint. Bei Unzufriedenheit kann man in Designer Kleider und mit schönen Haaren (ok, bei den mir Bekannten Frauen kann man sehen, dass „Kleider **nicht** immer Leute machen“ - in England sagt man All the gear, no idea‘,) stecken und trotzdem Unzufrieden sein. Ich denke bei diesen Frauen immer an das Märchen vom Fischer und seiner Frau. Bei denen die Leiten immer an die Armen Männer und bei denen die Mitlaufen immer daran wie traurig es ist, dass sie den wirklich lebendigen Gott nicht in der Liturgie der katholischen Kirche kennen lernen durften. Und zu dem Video, mir wurde das schon vor ein paar Tagen von ausländischen Freunden geschickt. Ein Australier fragte was los wäre bei uns. Ich höre auf mich Fremdzuschämen.


1
 
 Patroklos vor 4 Tagen 
 

Ungehorsam und Häresie

Offener Ungehorsam gegen eine eindeutige Vorgabe aus Rom und offen häretische Äußerungen.
Erfolgt nun auch die Exkommunikation?
Wenn nein: Warum nicht?
Ist die Kirche heutzutage so tolerant und inklusiv, daß sie alles duldet- außer der Tradition?


7
 
 Christianlay vor 4 Tagen 
 

Wir machen, was wir wollen!

In der Synodalkirche Deutschlands wird nur von der Piusbruderschaft der Gehorsam gegen Rom gefordert, man selbst macht, wozu man Spaß hat!
Uwe Lay


5
 
 silvana vor 4 Tagen 
 

Klischees

Da ich leider ähnliche Anmerkungen in konservativ-religiösen Stellungnahmen nicht zum ersten Mal lese, möchte ich doch mal gegen diese despektierlichen Hinweise auf die "alten Damen im Kurzhaarschnitt" protestieren. Herr Walahrid Strabo, ich weiß jetzt nicht, welche Frisur oder Barttracht Sie tragen. Ich jedenfalls bin eine nicht mehr ganz junge Frau, verzichte auf das Färben meiner Haare und trage sie kurz. Was dagegen? Wobei mir schon klar ist, dass ich nicht persönlich gemeint bin und es auch nicht so nehme, sehr schade finde ich aber die Verengung von an sich wichtigen Streitthemen auf unsägliche Klischeevorstellungen.


3
 
 Mariat vor 4 Tagen 

Bei aller Liebe, auch da Papst Franziskus, Maria Magdalena zur Apostelin erhoben hat -

dann hätte sie auch das Anrecht auf ein Bischofsamt, wie die Apostel auch.
Warum aber, frage ich mich, hat sie dann Jesus nicht zum "letzten Abendmahl" eingeladen?
Ja, Maria von Magdala war eine Jüngerin des Herrn.
Sie und auch die "andere Maria", heißt es, standen mit der Mutter Jesus und Johannes unter dem Kreuz.

Wer ist die "andere Maria"?
Bei "Radio Horeb" hieß es einmal dass Judas Thaddäus - ein Cousin von Jesus ist.
Dann wäre diese "andere Maria" die Mutter von Thaddäus, die Frau von einem Bruder Josefs.


3
 
 Versusdeum vor 4 Tagen 
 

Diesen Damen und dem Weihbischof ist aber schon klar,

dass entsprechende Weihesimulationen nicht nur wirkungslos sind, weil Jesus keine einzige Frau, nicht einmal seine Mutter und eben auch nicht die von ihm sehr geschätzte Maria Magdalena, zu Aposteln berufen und mit entsprechenden göttlichen Vollmachten ausgestattet hat? Deswegen werden solche Akte der Rebellion, der schweren Täuschung der Gläubigen (notorische Simulation gleich mehrerer Sakramente, insbesondere des Altarssakramentes!) und der Auflehnung gegen Gott selbst auch nach wie vor vom Kirchenrecht mit Exkommunikation bestraft!


6
 
 Freude an der Kirche vor 4 Tagen 
 

Die Gläubigen werden betrogen

Wenn ein Laie während der hl. Messe predigt, hat dies keine Wirkung von der Gnade her. Es ist Betrug am Messebesucher.

Meldet es bitte zahlreich an die Bischofs-/Kleruskongregation, je nachdem, ob ein Bischof oder ein Priester der hl. Messe vorsteht!

Auch wenn der Priester gezwungen wurde, den Laien predigen zu lassen: Bitte melden! Ihm wird dann nichts passieren, sondern jenen, welche ihn gezwungen haben.

Danke!


1
 
 Walahfrid Strabo vor 4 Tagen 

Schon bevor ich den Artikel geöffnet habe, war mir klar, was da für ein "Publikum" sitzt:

die alten, weißen Frauen (also nicht grade vielfältig) mit Kurzhaarschnitt. Ich wurde nicht enttäuscht.


6
 

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