Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  5. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  6. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  7. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  8. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  9. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  10. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  11. Jeder zweite Deutsche wünscht sich ein Leben nach dem Tod
  12. Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft
  13. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
  14. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet
  15. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“

Ein Nobelpreis für eine Rosenkranz-Beterin

10. Oktober 2025 in Aktuelles, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


María Corina Machado, die bekannteste Widerständlerin gegen den venezolanischen Diktator Nicolas Maduro, hat am Freitag den Friedensnobelpreis 2025 bekommen. Sie widmete den Preis dem Volk von Venezuela und US-Präsident Donald Trump.


Caracas (kath.net/rn)

María Corina Machado, die bekannteste Widersacherin  des venezuelanischen Diktator Nicolas Maduro, hat am Freitag in Oslo den Friedensnobelpreis 2025 bekommen.  Machado ist gläubige Katholikin und zeigte sich in der Öffentlichkeit immer wieder mit dem Rosenkranz. 2024 wurde ihr von Maduro die Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl verweigert. In damaligen Umfragen führte sie klar und hätte die Wahl gewonnen. Die 58-jährige setzt sich seit vielen Jahren in Venezuela für freie Wahlen, Privateigentum und Einhaltung der Menschenrechte ein. Machado stammt aus einem wohlhabendem Unternehmer-Familie und  hatte viele Möglichkeiten, das Land zu verlassen, hat dies aber immer abgelehnt. Inzwischen haben viele Millionen Menschen das Land verlassen, mehr als ein Viertel der Bevölkerung. Machado selbst verweilt noch immer dort.  2011 hat sie einen Anschlagsversuch überlebt.


Venezuela stehe laut Machado exemplarisch für die großen Konflikte der westlichen Hemisphäre. "Das hat mit Putin zu tun, mit Syrien, mit Terrorgruppen und mit der Migrationskrise.“, wird sie laut "Presse" zitiert. Das Regime ist mit Russland und dem Iran verbündet,

Die Politikerin setzt ihre Hoffnung nicht nur auf Gott sondern auch auf Donald Trump, der seit einigen Wochen starken Druck auf Maduro ausübt und ihr Anliegen unterstützt. Ihm und dem leidenden Volk Venezuelas  widmete sie am Freitag auch den Nobelpreis und schrieb dazu auf X: "Diese Anerkennung des Kampfes aller Venezolaner ist ein Ansporn, unsere Aufgabe zu erfüllen: die Freiheit zu erobern. Wir stehen kurz vor dem Sieg und zählen heute mehr denn je auf Präsident Trump, das Volk der Vereinigten Staaten, die Völker Lateinamerikas und die demokratischen Nationen der Welt als unsere wichtigsten Verbündeten, um Freiheit und Demokratie zu erreichen.  Ich widme diesen Preis dem leidenden Volk Venezuelas und Präsident Trump für seine entschlossene Unterstützung unserer Sache!"


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 pfaelzer76857 13. Oktober 2025 
 

@walter20

Obama hat den Friedensnobelpreis 2009 verliehen bekommen, seitdem wurde er weitere 15 Male verliehen, bis er dieses Mal an Frau Machado geht.

Gab es diesen 15 Jahren keine Preisträger, die den Friedensnobelpreis zu Recht bekommen haben? Oder wieso sollte er erst jetzt wieder "etwas wert" sein?


0
 
 Confiteor 13. Oktober 2025 
 

Trump, nun ja ...

Wenn jemand sich selber ziemlich penetrant um einen Nobelpreises bewirbt, dann entstehen bei mir Zweifel, ob er ihn wirklich verdienen würde.


0
 
 walter20 12. Oktober 2025 
 

Ein Zeichen

dass der Preis nach Obama wieder etwas wert ist...


0
 
 Marianus 11. Oktober 2025 

Donald Trumps Anteil am diesjährigen Friedensnobelpreis

@Versusdeum:
und noch ein weiterführender Hinweis zum Anteil von Donald Trump am diesjährigen Friedensnobelpreis:

www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/maria-corina-machado-friedensnobelpreis/


1
 
 ottokar 11. Oktober 2025 
 

Richtige und bewundernswerte Entscheidung

Maria Corina Machado, eine tapfere, ehrliche, vorbildhafte und mutige Frau verdient als Einzelkämpferin diesen Friedensnobelpreis. Siekämpft für Gerechtigkeit und Freiheit. Auch wenn sie Trump mit in die Ehrung einbezieht, so dient das der weiteren Unterstützung des Freiheitskampfes. Bei Trump, mit seiner Sehnsucht nach dem Friedensnobelpreis, mag wohl bei der Entscheidung in Oslo eine Rolle gespielt haben, dass er sichzwar um Frieden in Konfliktzonen dieser Welt bemüht, aber andererseits droht Island oder Canada militärisch den USA einzuverleiben.Da widerspricht sich einiges.


2
 
 Marianus 11. Oktober 2025 

@Versusdeum

Dazu findet sich bei Reitschuster ein sehr passender Bericht & Kommentar:

reitschuster.de/post/friedenspreis-an-trump-durch-die-hintertuer/


2
 
 Versusdeum 10. Oktober 2025 
 

Besonders freut mich,

dass María Corina Machado ihren Friedensnobelpreis nicht nur dem venezolanischen Volk, sondern auch Präsident Donald Trump widmet. Und wer weiß, falls der Friede im Nahen Osten halten sollte, nächstes Jahr...


5
 
 Versusdeum 10. Oktober 2025 
 

Absolut großartige Entscheidung Oslos

Ob man all diese Details auch bei Spiegel, SZ und Tagesschau / Weltspiegel erfährt? Möge es helfen, dem venezolanischen Volk die Freiheit wiederzugeben!


4
 
 723Mac 10. Oktober 2025 
 

alle die Rosenkranz beten sind gewisserweise eine weltweite geistige Rosenkranzfamilie

des Herren und der Gottesmutter

in München täglich 16.00 Uhr eucharistischer Rosenkranz in der Münchner Herzogspitalkirche zusammen mit der Bruderschaft von sieben Schmerzen Mariens seit 1685 (außer im 2. WK) anschliessend Gebete für den amtierenden Papst und Verstorbene

Alle Glläubige vom ausserhalb Münchnen dürfen Ihre Gebetsanliegen auch telefonisch/postalisch im Herzogspitalkloster der Münchner Servitinnen melden.


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. So nicht, Mr. Präsident!
  5. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  6. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  7. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  8. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  9. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  10. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  11. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  12. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  13. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  14. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
  15. Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen christlichen YouTuber

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz