Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Burke kritisiert liturgische Änderungen nach dem II. Vatikanischen Konzil
  2. Papst an Ministranten: Denkt über Priesterberuf nach
  3. Lebensschutz ist und bleibt ein Kernthema für Christen
  4. Offensichtlich geht es heute auch ohne Religion
  5. Ist der Begriff „Neger“ mit dem des „parasitären Zellhaufens“ verfassungsrechtlich vergleichbar?
  6. Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
  7. Papst Leo XIV. betet für die Opfer des Attentats auf eine katholische US-Schule
  8. Papst Leo an Politiker: Man kann nicht katholisch sein und gleichzeitig für Abtreibung sein
  9. USA werden im Jahr 2100 ein katholisches Land sein
  10. Sozialethiker Rhonheimer: Jesus war kein Kapitalismuskritiker
  11. Das einzige Land mit der Bibel auf seiner Flagge
  12. Australien wirf Iran Steuerung von antisemitischen Terroranschlägen vor
  13. Wir sind hier, um der Welt zu erklären, dass auch Wladimir Putin für seine Verbrechen bezahlen muss"
  14. US-Erzdiözese Denver: Pfarreien nominieren 900 junge Männer für das Priestertum
  15. „Schick diese Artikel gerne an alle neugierigen und fragenden Freunde weiter!“

Von Russen verschleppt - Papst erhielt Gebetbuch von vermissten ukrainischen Ordensleuten

7. September 2023 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Redemptoristen Ivan Levytsky und Bohdan Heleta wurden im November 2022 in der Hafenstadt Berdjansk von russischen Truppen festgenommen - Seit Monaten keine Nachricht über ihren Verbleib


Rom/Kiew (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat bei seiner Begegnung mit ukrainischen Bischöfen im Vatikan am Mittwoch auch ein Kreuz, ein Gebetbuch und ein Rosenkranz zweier griechisch-katholischer Ordenspriester erhalten, die vor zehn Monaten von russischen Truppen in der südostukrainischen Hafenstadt Berdjansk inhaftiert wurden und seither an einem unbekannten Ort festgehalten werden. Über das Schicksal und den Gesundheitszustand der beiden Redemptoristen Ivan Levytsky und Bohdan Heleta gebe es seit Weihnachten keine Nachrichten, berichtete der römische Pressedienst "Fides" (Donnerstag) unter Berufung auf Angaben aus der Kongregation vom Heiligsten Erlöser (Redemptoristen).


Man übergebe Franziskus die Gegenstände der beiden Priester "wie einen kostbaren Schatz", sagte der Kiewer Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk laut Pressestelle des Sekretariats der Synode der Ukrainischen griechisch-katholischen Kirche (UGKK). Demnach baten die derzeit in Rom versammelten griechisch-katholischen Bischöfe den Papst, seine Bemühungen um die Befreiung von Kriegsgefangenen fortzusetzen und erwähnten dabei insbesondere die beiden Redemptoristen. Zum Zeitpunkt ihrer Verhaftung Mitte November 2022 waren Pater Ivan und Pater Bohdan Pfarrer und Vikar der griechisch-katholischen Kirche Mariä Geburt in der Hafenstadt Berdjansk in der Region Saporischschja, die damals unter russische Kontrolle kam.

Kurz nach der Verhaftung sendete der russische Fernsehsender "Zviezda" einen Ausschnitt des Verhörs von Levytsky. In den ausgestrahlten Bildern waren auf dem Gesicht des Priesters laut "Fides" sichtbare Zeichen körperlicher und geistiger Erschöpfung zu sehen. Die griechisch-katholische Kirche teilte später dem Hilfswerk "Kirche in Not" mit, sie verfüge über Informationen, wonach die inhaftierten Priester gefoltert werden.

Nach Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und auch nachdem Berdjansk unter die Kontrolle russischer Soldaten geraten war, hatten die Priester beschlossen, in der Stadt zu bleiben, um ihren priesterlichen Dienst für die Menschen vor Ort fortzusetzen und Flüchtlingen und Menschen, die durch den Krieg in Not geraten waren, geistliche und humanitäre Hilfe zu leisten. Wie russische Medien berichteten, wurde den beiden Ordenspriestern bei ihrer Verhaftung vorgeworfen, sie hätten Sprengstoff und Waffen auf dem Kirchengelände und im Keller ihres Hauses versteckt.

 

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Fischlein 9. September 2023 
 

Ich befürchte, dass beide Patres

schon getötet wurden. Für die "Raschisten", wie die Ukrainer ihre Besatzer nennen, sind Menschen, die nicht russisch (sprechend und orthodox) werden wollen, ein Dorn im Auge. Es sind schon bekannte Fälle, dass solche Menschen getötet worden sind.
Trotzdem stirbt die Hoffnung zuletzt, deshalb beten wir für alle Verhafteten.


1
 
 Rosenzweig 8. September 2023 

Vielleicht auch - lieber gleich Beten-...

da brauchen Sie - werter @Adamo - nicht erst in "Anspannung" weilen -
denn durch unser GEBET gestärkt - wird sich Pp. Franziskus ganz sicher für die Freilassung auch DIESER! Zwei Ordensleute einsetzen. -

Wie Pp. Franziskus schon gleich nach Kriegsausbruch- Angriff auf die UKRAINE, ein sehr deutl.+ sicher mächtig segensreiches Zeichen gesetzt hatte...
25.März 2022 - Hochfest Maria Verkündigung- die WELT-WEIHE(!) an das Unbefl. Herz Mariens!

Und diese WEIHE möchte auch von uns Gläubigen gelebt sein - im tägl. Bemühen - im GEBET u. Opfer- GUTES zu tun u. allem Negativen keinen Raum mehr zu geben!

DAS ist mein tägl."Bemühen" u. bleibe dennoch immer wieder "auf der Strecke" ..- aber JEDES gleich AUFSTEHEN - sieht GOTT u. schenkt neu GNADE..!
So dankb. verbunden..


1
 
 Benno Faessler-Good 8. September 2023 
 

Klar die Heiligen Schriften sind Sprengstoff für die Russischen Antichristen!

Ich bin überzeugt dass die Gebete erhöhrt werden!


3
 
 Adamo 7. September 2023 
 

Jetzt bin ich gespannt, ob sich PF für die Freilassung

dieser beiden Ordensleute wirklich voll einsetzt!


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Russland

  1. Putins 'P.R.-Auge' blickt auf Österreich-Ungarn
  2. Wladimir Putin ist KEIN 'Geschenk Gottes'
  3. Ukraine: "An der Front gibt es keinen Atheisten"
  4. Russischer Diktator Putin "im Bann" von Schamanen
  5. Weihe Russlands und der Ukraine: Vatikanischer Mariologe sieht keinen Bezug zu Fatima
  6. Weihbischof Schneider: Freude über die Einladung des Papstes an Bischöfe zur Weihe Russlands
  7. Ökumenischer Patriarch Bartholomaios: ‚Stoppt diesen Horror! Stoppt diesen Krieg jetzt!’

Ukraine

  1. Russischer Diktator Putin lässt Sophienkathedrale in Kiew bombardieren!
  2. Der historische Ukraine-Irrtum von rechts
  3. Ukrainischer Bischof: "Gott ist unsere einzige Zuflucht"
  4. Großerzbischof: "Auch in der Ukraine ist Christus auferstanden"
  5. Neun getötete Kinder und Jugendliche nach russischen Angriff auf Kinderspielplatz in der Ukraine
  6. Bischöfe: Neues Interesse am Christentum bei Ukrainern
  7. Kiewer Weihbischof: Jede Gelegenheit für "gerechten Frieden" nutzen






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Oktober 2025 mit kath.net in MEDJUGORJE mit P. Leo MAASBURG
  3. Papst Leo an Politiker: Man kann nicht katholisch sein und gleichzeitig für Abtreibung sein
  4. Das einzige Land mit der Bibel auf seiner Flagge
  5. Kardinal Burke kritisiert liturgische Änderungen nach dem II. Vatikanischen Konzil
  6. Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
  7. Papst Leo XIV. betet für die Opfer des Attentats auf eine katholische US-Schule
  8. USA: Dominican Sisters of St. Cecilia heißen dieses Jahr 21 Postulantinnen willkommen
  9. Ist der Begriff „Neger“ mit dem des „parasitären Zellhaufens“ verfassungsrechtlich vergleichbar?
  10. Papst an Ministranten: Denkt über Priesterberuf nach
  11. Lebensschutz ist und bleibt ein Kernthema für Christen
  12. Wie zwei Konvertiten spannend den Glauben vermitteln
  13. US-Erzdiözese Denver: Pfarreien nominieren 900 junge Männer für das Priestertum
  14. Offensichtlich geht es heute auch ohne Religion
  15. Ökumenische Begegnungen zwischen Rom und Konstantinopel

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz