Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  2. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  3. Papst: „Ich brauche Ihre Unterstützung – eine starke, ausdrückliche und öffentliche Unterstützung“
  4. Konsistorium: Kardinäle benennen aktuelle Probleme, z.b. Meinung, das Leben habe keinen Sinn
  5. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  6. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"
  7. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  8. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  9. Petrus und Paulus: Die Einheit der Kirche wächst aus der Verschiedenheit
  10. Leo XIV: „Die Autorität des Primats liegt bei demjenigen, der zuhört und nur deshalb führt“
  11. Das Konsistorium war „eine gute Erfahrung der Kollegialität der Kardinäle mit dem Heiligen Vater“
  12. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  13. Vorläufige Dialogpause zwischen der „Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa“ und dem Vatikan
  14. Nach Feier mit Erzbischof Lackner werden Karabiner von Schützenkompanien beschlagnahmt
  15. WM-Public-Viewing in katholischer KIRCHE - (K)eine gute Idee?

„SpielerInnen“ - Der österreichische „Witze“-Kanzler und Merz-Geschwätz

vor 5 Stunden in Kommentar, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein Kommentar von Roland Noé über Gott und die Welt(meisterschaft) und warum manche Politiker wie Friedrich Merz und Andreas Babler besser beim Fussball-Thema schweigen sollten.


Wien (kath.net/rn)
In der eigenen Heimat hat er die niedrigsten Beliebtheitswerte, die in Österreich überhaupt möglich sind. Die eigene Partei verliert eine Wahl nach der anderen. Sei’s drum. Andreas Babler, SPÖ-Chef und selbsternannter Retter des Proletariats, wollte sich nach den jüngsten Erfolgen wohl ein wenig im Glanz der österreichischen Nationalmannschaft sonnen. Bei seiner Gratulation bezeichnete er David Alaba, Konrad Laimer, Sasa Kalajdzic und Co. nach der Rückkehr gleich zweimal als „SpielerInnen“. Er wollte dem Nationalteam eben unbedingt ausrichten, wie stolz das ganze Land auf die „SpielerInnen“ sei. Oh mein Gott, denkt man sich da. Ist das noch ein ernstzunehmender Spitzenpolitiker oder vielleicht doch eher ein Witze-Kanzler der Herzen, den in Österreich kaum mehr jemand für voll nimmt? Eine Frage hätte ich an Herrn Babler: Wann treten Sie endlich zurück?

Ernst nehmen sollten wir hingegen die Fußballer, die uns am Sonntagmorgen - ich war mit meinem Sohn um 4.00 Uhr live dabei - Drama pur beschert haben. In der 93. Minute war Österreich gefühlt schon von der WM verabschiedet, drei Minuten später durch ein sensationelles Tor von Sasa Kalajdzic wieder mitten im Rennen. Was in den TV-Sequenzen nur am Rande zu sehen war: Der Stürmer bekreuzigte sich nach dem unfassbaren Treffer. Der deutsche Star-Kommentator Corni Küpper brachte es auf den Punkt: „Das verrückteste Spiel, das ich je kommentiert habe!“ Genau so war es. Kalajdzic, der in Österreich auf Jahre hinaus als Fußballheld festsitzen dürfte, gilt als gläubiger Christ – und er ist, wie man immer öfter auf den Rasenplätzen der Welt sieht, damit keineswegs allein.

Ein herzliches Beileid zum Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft geht derweil nach Deutschland. Schlimmer als das frühe Scheitern selbst war dort eigentlich als Beobachter von aussen der "staatstragende Kommentar" von CDU-Chef Friedrich Merz: „Auch wenn das Ausscheiden schmerzt: Was für ein Spiel, DFB-Team! Mit eurem Einsatz und Teamgeist bei dieser WM habt ihr unser Land begeistert. Wir sind stolz auf euch.“ – Da fehlen einem glatt die Worte für so viel Phrasendrescherei.

Echten Respekt verdient bei dieser WM ganz andere Gesten: Die unglaublich fairen Japaner etwa, die nach jedem Spiel vorbildlich ihren Müll aus dem Stadion räumten. Und Respekt gebührt auch Neymar, dem brasilianischen Superstar und gläubigen Christ sowie seinen Teamkollegen, die nach dem Sieg die tief enttäuschten japanischen Spieler umarmten und trösteten. Auch Brasiliens Trainer Carlo Ancelotti, der bekanntlich ohne sein Bild von Padre Pio keinen Trainerhocker betritt, jubelte über den Triumph nur sehr verhalten – aus purem Respekt vor dem Gegner. 


Was mich aber schon immer bei solchen Events fasziniert hat, ist die Begeisterung der Fans für eine Sache und der unglaubliche Einsatz der vielen Spieler, die alles tun, um ein Tor zu schießen oder es zu verhindern. WOW, hier könnte die deutschsprachige Kirche einiges lernen. Begeisterung für eine Sache, Begeisterung für Jesus! Man muss es so sagen: Bei einer Weltmeisterschaft wäre die deutschsprachige Kirche vermutlich nicht dabei. Sie würde – im Vergleich zu anderen Ländern – in der 7. Regionalliga spielen. Ganz oben mitspielen würden vielleicht Kirchen aus Afrika, den USA, Polen und einigen anderen Ländern.

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Martinus Theophilus vor 1 Stunden 
 

@ab55

Nun ja, aus meiner Sicht ist der Einzug Deutschlands in das Sechzehntelfinale eher eine Verbesserung auf dem Papier als ein echter Erfolg, denn bei allen früheren Weltmeisterschaften gab es ja gar kein 1/16-Finale. Damals bewegte sich die Gruppenphase auf demselben spielerischen Niveau wie jetzt die 1/16-Finals und man musste sich dort für das 1/8-Finale qualifizieren.

Für alle weiteren Spiele des ÖFB-Teams wünsche ich allen Österreichern viel Erfolg und Gottes Segen!
Mit herzlichen Grüßen aus Bonn am Rhein
Martinus Theophilus


0
 
 ab55 vor 4 Stunden 
 

Danke für den Kommentar

auch wenn es dazu einige Anmerkungen gibt:
zu den Deutschen, immerhin haben sie es diesmal in die 1. k.o.-Runde (1/16-Finale) geschafft, im Gegensatz zu den letzten Turnieren, in denen schon nach der Gruppenphase Schluß war, so gesehen haben sie sich gesteigert, ob unser ÖFB-Team morgen Spanien diese Runde übersteht, ist mehr als fraglich, da müsste wohl ein Wunder geschehen. Bablers Stellungnahmen ordner ich nur noch unter Kabarett ein, da höre ich nur noch hin, wenn ich's einmal lustig haben möchte.


0
 
 Jothekieker vor 5 Stunden 
 

Lachen Sie nicht über Deutschland

Zünden Sie lieber eine Kerze an für Deutschland!
Dieses Land bringt nichts mehr auf die Reihe, nicht einmal im Fußball.
Da ist der Kanzlerriese aus Brilon nur noch ein Symptom.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Eine Frage hätte ich da noch

  1. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  2. Quod erat demonstrandum
  3. So nicht, Mr. Präsident!
  4. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  5. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  6. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  7. Die Stunde der Heuchler
  8. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  9. Die (w)irren Begründungen der Diözese Linz bei dutzenden Pfarrauflösungen
  10. "Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt"






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - REISE AUSGEBUCHT
  2. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  3. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  4. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  5. Ehemalige Hamas-Geisel deckt die Lügen der UN-Sonderberichterstatterin auf!
  6. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  7. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"
  8. Papst: „Ich brauche Ihre Unterstützung – eine starke, ausdrückliche und öffentliche Unterstützung“
  9. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  10. Vorläufige Dialogpause zwischen der „Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa“ und dem Vatikan
  11. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  12. Konsistorium: Kardinäle benennen aktuelle Probleme, z.b. Meinung, das Leben habe keinen Sinn
  13. Nach Feier mit Erzbischof Lackner werden Karabiner von Schützenkompanien beschlagnahmt
  14. Dokumentation zeigt die Islamisierung Birminghams
  15. Orden: Neuer Generaloberer der "Servi Jesu et Mariae"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz