Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  2. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  3. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  4. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  5. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  6. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  7. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  8. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  9. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  10. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  11. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  12. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  13. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  14. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf
  15. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn

‚Marsch fürs Läbe‘: Organisatoren beharren auf Kundgebung in der Zürcher Innenstadt

26. Juni 2026 in Schweiz, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In einer demokratischen Gesellschaft müssten insbesondere bei kontroversen Themen unterschiedliche Standpunkte öffentlich geäußert und auch zur Kenntnis genommen werden können, heißt es in einer Pressemitteilung.


Zürich (kath.net/Marsch fürs Läbe/jg)
Der nächste „Marsch fürs Läbe“ soll nach Wunsch der Veranstalter am 19. September 2026 in der Innenstadt von Zürich stattfinden. Das Gesuch dafür wurde bereits im September 2025 und nochmals im Februar 2026 eingereicht. Die rot-grüne Stadtregierung von Zürich bringt Bedenken hinsichtlich der Sicherheit ins Spiel und will die Veranstaltung nicht im Stadtzentrum genehmigen, sondern nach Oerlikon in Zürich-Nord verlegen. Die Organisatoren haben dagegen Rechtsmittel eingelegt. (Siehe Link)

In einem Gutachten der Polizei wird der „Marsch fürs Läbe“ erneut als Veranstaltung mit erhöhtem Sicherheitsrisiko eingestuft. Deshalb soll die Kundgebung nicht in der Innenstadt stattfinden. Die Organisatoren weisen diese Darstellung zurück. Das Thema Abtreibung sei nicht gefährlicher als die Themen anderer öffentlicher Demonstrationen in Zürich. 


Gewalt gehe nicht von den Teilnehmern des Marsches aus, sondern von denselben linksextremen Kreisen, die auch bei anderen Veranstaltungen gegen die öffentliche Ordnung und Sicherheit mobilisieren würden, betonen die Veranstalter. „Der Marsch fürs Läbe wird seit 16 Jahren jeweils fristgerecht angemeldet und friedlich durchgeführt“, stellt Beatrice Gall, Präsidentin des Marsches, in einer Pressemitteilung fest. 

Nach Ansicht der Veranstalter dürften die zu erwartenden Gegendemonstrationen kein Grund für eine Einschränkung der Bewilligung sein. Vielmehr müsse das Demonstrationsrecht geschützt werden. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte habe diese Auffassung in seiner Judikatur bestätigt. In einer demokratischen Gesellschaft müssten insbesondere bei kontroversen Themen unterschiedliche Standpunkte öffentlich geäußert und auch zur Kenntnis genommen werden können. 

Die Organisatoren verweisen darüber hinaus auf den gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang des Themenbereichs Schwangerschaftskonflikt und Abtreibung. Betroffen seien nicht nur Frauen, sondern auch Väter, Großeltern, Geschwister, medizinisches Personal und weitere Personen im Umfeld. Obwohl viele Menschen unmittelbar und mittelbar davon betroffen seien, werde das Thema gesellschaftlich häufig verdrängt. Eine Veranstaltung wie der „Marsch fürs Läbe“ brauche daher öffentliche Sichtbarkeit und Raum für gesellschaftliche Diskussion.

Die Organisatoren bleiben aus diesen Gründen bei ihrer Forderung nach einem Veranstaltungsort in der Innenstadt von Zürich, wo der „Marsch fürs Läbe“ wahrgenommen und gehört werden könne. Eine Bewilligung im Stadtzentrum wäre keine Ausnahme, sondern „Ausdruck einer gleichberechtigten und konsistenten Demonstrationspraxis im Rahmen der in der Schweiz geltenden Grundrechte“. In Wien, Berlin und Paris könnten vergleichbare Veranstaltungen regelmäßig auf Plätzen und Straßen im Stadtzentrum stattfinden, betonen die Organisatoren.

 

Foto: Archivbild Marsch fürs Läbe 2021

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Christianlay 26. Juni 2026 
 

Erfogreiches Vorgehen

Ein einfaches und erfolgsversprechendes Procedere:Wird eine Lebensschutzkundgebung angekündigt, drohen Feminstin und Linksradicale mit militanten Gegenaktionen und schon wird die Kundgebung irgendwo ganz weit draußen nur erlaubt.Die Versammelungsfreieit soll eben nur für Linke gelten.
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  2. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  3. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  4. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  5. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  6. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  7. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt
  8. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  9. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Abtreibung nur in wenigen Ausnahmen
  10. Erbprinz Alois von Liechtenstein kündigt Veto gegen mögliche Fristenregelung an







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Vatikan erinnert neue Missionsbischöfe: „Liturgie ist nicht unser eigenes Werk“
  4. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  5. YouTube-Kanal der Erzdiözese Łódź wurde ohne Wissen oder Zustimmung der Administratoren entfernt
  6. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf
  7. Die Würde des Menschen ist unverfügbar
  8. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  9. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  10. 'Schweigen angesichts des Bösen ist selbst Böses'
  11. „Die fünfsaitige Lyra der Pentarchie neu zum Klingen bringen“
  12. „Bin ich Konvertitin oder von Kindesbeinen an katholisch?“
  13. Auf Christus schauen!
  14. „Manchmal ist es schwer, den Zusammenhang zwischen meinem Kreuz und dem Kreuz Christi zu erkennen“
  15. Tschechien: Kirchenkommission warnt vor prorussischer Desinformation

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz