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Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?

vor 51 Minuten in Deutschland, 2 Lesermeinungen
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Diese These vertritt der deutsche Theologe und Priester Oliver Wintzek in einem Kommentar.


Bonn (kath.net/jg)
Der deutsche katholische Theologe und Priester Oliver Wintzek hat einen Kommentar veröffentlicht, in welchem er behauptet, der Islam könne als „alternative Form des byzantinischen Christentums“ verstanden werden. Moslems bezeichnet er als „jüngere Geschwister“ der Christen.

Es gebe „gewaltbereiten Islamismus, der seine Metastasen auch in Deutschland hat“, räumt Wintzek ein. Die Aussage, der Islam sei eine politische Ideologie, die nicht mit dem deutschen Grundgesetz vereinbar sei, sei aber eine „dümmliche Unterstellung“ schreibt er weiter. Das „Geschwafel über eine ‚Islamisierung‘“ sei „irreführend“, behauptet er und führt als Beispiel das Bundesland Sachsen-Anhalt an, in welchem der Anteil der Muslime bei 2,7 Prozent liegt. 


In Deutschland liegt der Anteil der Moslems nach Angaben des Bundes-Innenministeriums im Durchschnitt bei 8 bis 8,5 Prozent, also etwa dreimal so hoch wie in Sachsen-Anhalt. In Bremen und Hamburg sind es 12,5 Prozent bis 13,2 Prozent, in Nordrhein-Westfalen 11,9 bis 12,5 Prozent, in Hessen 12,1 bis 12,7 Prozent. Die Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2025.

Das islamische Glaubensbekenntnis unterscheide sich gar nicht so sehr vom christlichen, behauptet Wintzek dann. Als Gewährsmann führt er den Kirchenvater Johannes von Damaskus an, der unter islamischer Herrschaft gelebt hat. Dieser habe den Islam als christliche Häresie bezeichnet, wobei Wintzek das Wort Häresie unter Anführungszeichen setzt. Er interpretiert die Aussage des Kirchenvaters dann auch so, dass der Islam „eine alternative Form des byzantinischen Christentums“ sei, „das (sic!) eine eigenständige Interpretation der Gestalt Jesu, des Sohnes der Maria, verficht.“ 

Diese Formulierung komme im Koran fast hundert Mal vor. Für Wintzek ist das „ein klares Indiz dafür, dass hier christologische Debatten geführt werden.“ Er schließt daraus: „Es geht nicht um eine ‚politische Ideologie‘“.

Er schlägt vor, „die Bedeutung des Gottesboten aus Nazareth neu zu bedenken – im Bunde nicht nur mit unseren jüdischen ‚älteren Brüdern‘ (Johannes Paul II.), sondern auch mit den ‚jüngeren Geschwistern‘.“ 

Oliver Wintzek ist Professor für Dogmatik und Fundamentaltheologie an der Katholischen Hochschule in Mainz.

 


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Lesermeinungen

 ottokar vor 31 Minuten 
 

Dümmer gehts nimmer

Das Judentum hat auf den Erlöser gewartet . Er ist gekommen, aber sie haben ihn nicht erkannt ("die Seinen nahmen ihn nicht auf", heisst es in der Schrift). Das Christentum ist die einzige Religion, in der Gott in Jesus Christus, dem Erlöser, zu den Menschen kam, um sie mit unendlicher Liebe vo der Sünde zu befreien.Der Islam hingegen ist eine von Mohammed künstlich konstruierte Religion, die sich aus altem und neuem Testament brauchbare Teile entlehnt hat ,um sich als abrahamitische Religion zu etablieren. Diese im 7.Jahrhundert gegründete "Religion" verwendet alttestamentarische Propheten zusammen mit "Eingebungen" des Propheten Mohammed ,um sich zu beweisen.Diese Religion als "jüngere Geschwister" des Christentums zu bezeichnen ist nach meinem Verständnis reine Irreführung.


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 Versusdeum vor 43 Minuten 
 

Die finale Bankrotterklärung einer gegenkirchlichen Thologie,

die seit über einem halben Jahrhundert im Namen und bezahlt von der Kirche(nsteuer) den Glauben bis zur Unkenntlichkeit zerpflücken darf. Mein letzter Reli-Lehrer war offensichtlich sogar Atheist, der ausnahmslos alles Übernatürliche in der Bibel zu Märchen erklärte, ausdrücklich sogar die Auferstehung Jesu (und das bereits in den 1980ern)!


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