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US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen

19. August 2026 in Prolife, 1 Lesermeinung
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Die Berichterstattung der Lebensschutzorganisation Live Action sei falsch und diffamierend, behaupten Abtreibungs-Aktivisten. Die Organisation sieht ihre Formulierungen von der Meinungsfreiheit geschützt.


Austin (kath.net/jg)
Die Lebensschutzorganisation Live Action weigert sich, ihre jahrelange Berichterstattung über Abtreibungen zu ändern und umfassende Widerrufe zu veröffentlichen. Eine Anwaltskanzlei, die 13 Abtreibungsrechts-Aktivisten vertritt, wirft der Organisation vor, falsche und diffamierende Behauptungen über deren Schwangerschaften zu verbreiten, berichtet Fox News Digital.

In einem Antwortschreiben, das Fox News Digital exklusiv vorliegt, schreiben die Anwälte von Live Action: „Die Antwort lautet ‚Nein‘.“ Die Thomas More Society, die Live Action vertritt, argumentiert, dass ein Großteil der beanstandeten Berichterstattung verfassungsrechtlich geschützte Meinungsäußerung sei, einschließlich der Verwendung von Begriffen wie „Töten“ zur Beschreibung von Abtreibungen. Die Organisation signalisiert, dass sie bereit ist, sich vor Gericht zu verteidigen, falls der Streit eskaliert und es zu einem Prozess kommen sollte.

Peter Breen, Executive Vice President und Leiter der Prozessabteilung der Thomas More Society, erklärte gegenüber Fox News Digital, der Streit betreffe grundlegende Fragen der Meinungsfreiheit. „Das Argument der Gegenseite ist, dass man durch die Verwendung des Wortes ‚töten‘ oder die Bezeichnung von Abtreibung als Töten ein Problem schafft, das dann vor Gericht behoben werden könnte.“ Jede einschlägige Gerichtsentscheidung habe jedoch bisher festgestellt, dass dies nicht diffamierend sei. „Es ist rechtlich nicht falsch, Abtreibung als Töten zu bezeichnen.“


Die Kanzlei Amplify Legal hat in einem Schreiben vom 15. Juli die Forderungen von 13 Personen vertreten, die in Live-Action-Berichten genannt worden waren. Sie wirft der Organisation vor, falsche faktische Behauptungen über Schwangerschaften, fötale Diagnosen und medizinische Umstände veröffentlicht zu haben, und fordert die Entfernung von Artikeln und Beiträgen in den sozialen Medien sowie eine öffentliche Entschuldigung und Widerrufe.

Amplify Legal erklärte gegenüber Fox News Digital, die Einwände beträfen Aussagen über Familien mit gewünschten Schwangerschaften: „Live Action hat trauernde Familien mit gewünschten Schwangerschaften wiederholt beschuldigt, ihre Babys ‚töten zu wollen‘. Diese Aussagen sind sowohl unzutreffend als auch grausam.“ Ob eine Klage folgen werde, ließ die Kanzlei offen: „Als Anwälte unserer Mandanten werden wir alle Optionen abwägen.“

Zu den genannten Beispielen gehört Kate Cox, eine Texanerin, die nach der Diagnose Trisomie 18 bei ihrem ungeborenen Kind eine Abtreibung anstrebte. Amplify wirft Live Action vor, wiederholt bestritten zu haben, dass die Diagnose den sicheren Tod des Kindes bedeute. Cox hatte beim Obersten Gerichtshof von Texas um Erlaubnis für eine Abtreibung angesucht, wurde aber abgewiesen. Sie ließ die Abtreibung in einem anderen Bundesstaat vornehmen. 2024 war sie Gast der damaligen First Lady Jill Biden bei der Rede von Präsident Biden zur Lage der Nation.

Amplify kritisiert zudem, dass Live Action die Betroffenen oder ihre Ärzte vor der Veröffentlichung nicht um Stellungnahme gebeten habe. Molly Duane von Amplify hatte bei der Ankündigung der Forderung im Juli gesagt: „Das Lügen, Mobbing und die völlige Missachtung der Wahrheit müssen jetzt enden. Was sie tun, ist nicht nur grausam – es ist illegal.“

Die Anwälte von Live Action bestreiten die Vorwürfe, erklären aber, die Organisation sei bereit, konkrete faktische Einwände über den üblichen redaktionellen Korrekturprozess zu prüfen.

Gerichte haben sich bereits mit ähnlichen Formulierungen in der Abtreibungsdebate befasst. In einem 2023 vom Obersten Gerichtshof von Texas entschiedenen Fall, auf den sich die Thomas More Society beruft, wurden Aussagen eines Lebensschützers, der Abtreibungsrechts-Organisationen als kriminell bezeichnete und Abtreibung mit Mord gleichsetzte, als geschützte Meinung gewertet. Das Gericht stellte fest, solche Äußerungen stünden „im Zentrum der geschützten Rede“ nach den Verfassungen der USA und des Bundesstaates Texas. Auch eine Entscheidung eines Berufungsgerichts in Illinois aus dem Jahr 1988 hatte eine Diffamierungsklage abgewiesen, die sich gegen den Begriff „vorgeburtliche Tötung“ richtete.

Lila Rose, Gründerin und Präsidentin von Live Action, erklärte, die Organisation werde ihre Wortwahl nicht ändern: „Abtreibung ist ein Akt des Tötens. Sie beendet absichtlich das Leben eines lebenden menschlichen Kindes. Amerikaner haben jedes Recht, das offen und entschieden zu sagen, ohne Angst, vor Gericht gezerrt zu werden, weil sie sich weigern, die trügerische Sprache von Abtreibungsaktivisten zu übernehmen“, sagte sie wörtlich. Drohungen würden sie nicht davon abhalten, Abtreibung beim Namen zu nennen und für das Lebensrecht jedes Kindes zu kämpfen.

 

Foto: Archivbild Lila Rose

 


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Lesermeinungen

 Veritasvincit 20. August 2026 
 

Mord

Wenn Abtreibung eine Tötung ist,dann ist es eine vorsätzliche Tötung, also Mord.


1
 

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