Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  2. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  3. Ein Signal des Himmels?
  4. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  5. "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
  6. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  7. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  8. Bistum Huelva führt verbindliches zweijähriges Katechumenat für erwachsene Taufbewerber ein
  9. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  10. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  11. Erdbebengefahr bei Neapel: Italiens Kirche ruft zum Gebet auf
  12. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  13. Norwegischer Bischof Hansen: „Die Evangelisierung ist der grundlegende Auftrag der Kirche“
  14. Medjugorje: Gebetsstätten nach Schändung wieder gesäubert und benutzbar
  15. Generalbundesanwalt: 94 Prozent der neuen Terror-Ermittlungen mit Bezug zu Islamismus

Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf

31. März 2026 in Deutschland, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Aufruf an Merz: Er soll von der syrischen Führung klare und verbindliche Zusagen zur Religionsfreiheit und zum Schutz von Christen und anderen Minderheiten einzufordern - In der Bevölkerung ist die Angst vor einer Islamisierung groß


München (kath.net/KIN) Anlässlich des Besuchs des syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Sharaa in Berlin ruft das internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ Bundeskanzler Friedrich Merz dazu auf, von der syrischen Führung klare und verbindliche Zusagen zur Religionsfreiheit und zum Schutz von Christen und anderen Minderheiten einzufordern. Projektpartner von „Kirche in Not“ berichten, dass die Angst vor einer Islamisierung in der Bevölkerung groß sei. 

Nach Informationen von „Kirche in Not“ ist die Lage für Christen in Syrien weiterhin von Unsicherheit geprägt. Jüngst seien in mehreren Regionen, darunter Damaskus und Aleppo, Palmsonntagsprozessionen aus „Sicherheitsgründen und aus Solidarität“ abgesagt worden, sagte der maronitische Erzbischof von Aleppo, Joseph Tobji, am Sonntag in einer Predigt. Hintergrund ist unter anderem ein Angriff auf ein christliches Dorf wenige Tage zuvor. „Solche Vorfälle zeigen, dass viele Gläubige ihren Glauben nicht frei und öffentlich leben können“, betont der Geschäftsführer von „Kirche in Not“ Deutschland, Florian Ripka.


„Kirche in Not“ fordert die Bundesregierung daher auf, den Schutz von Christen, Jesiden und anderen bedrohten Gruppen zu einer zentralen Bedingung der Gespräche mit dem syrischen Präsidenten zu machen. Dazu gehören die uneingeschränkte Gewährleistung der Religionsfreiheit, wirksamer Schutz vor Gewalt sowie die gleichberechtigte Teilhabe aller religiösen Gemeinschaften.

„Religionsfreiheit darf nicht eingeschränkt oder aus Sicherheitsgründen dauerhaft verdrängt werden. Bundeskanzler Merz muss diese Fragen klar und unmissverständlich gegenüber dem syrischen Übergangspräsidenten ansprechen“, erklärt Ripka weiter.

-------

Über „Kirche in Not“:

„Kirche in Not“, 1947 gegründet, unterstützt verfolgte und bedrängte Christen in über 130 Ländern mit jährlich etwa 5000 Projekten. Syrien ist ein wichtiges Förderland für das Hilfswerk. Im Jahr 2024 hat „Kirche in Not“ in Syrien Projekte mit rund 4,9 Millionen Euro gefördert. Das Hilfswerk erhält keine öffentlichen Gelder oder Kirchensteuermittel, sondern finanziert sich allein durch Spenden.

Foto: Im Juni 2025 gab es einen Anschlag auf die griechisch-orthodoxe Mar-Elias-Kirche in Damaskus. © Griechisch-orthodoxes Patriarchat von Antiochia.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Johannes14,6 1. April 2026 
 

@bücherwurm

https://nius.de/nachrichten/mit-allahu-akbar-rufen-in-deutschland-begruesst-syriens-uebergangspraesident-und-ex-terrorist-ahmed-al-scharaa-besucht-berlin


0
 
 Freude an der Kirche 31. März 2026 
 

Mit deutscher Beteiligung!

Merz versprach der syrischen Führung etliche Millionen zum Wiederaufbau. Diese werden natürlich „niicht“ zur Islamisierung genutzt, lieber Steuerzahler! Fakt ist: Unsere Regierung unterstützt diese Verbrecher und fördert islamistische Angriffe auf Christen und ihre Kirchen maßgeblich mit!!!


0
 
 bücherwurm 31. März 2026 

@Johannes14,6:

Ihr Link wurde gelöscht, weil er sich mit Krankenkassenbeiträgen befasste. Sie können den richtigen Link gerne nochmal einstellen.


0
 
 Johannes14,6 31. März 2026 
 

Unerträglich

mitten in der Bundeshauptstadt zu Anfang der heiligsten Woche der Christenheit der Empfang im Ritz mit unbehelligten Allahu - Akbar Chören zur Begrüßung eines "Übergangsstaatspräsidenten", der vor kurzem noch als Terrorist mit Kopfgeld gesucht wurde. Daß Achtung der Religionsfreiheit zur Voraussetzung der Hilfszusagen gemacht würden, davon war m.W. nicht die Rede.


0
 
 Hängematte 31. März 2026 
 

Oh Gott hilf den leidgeplagten Christen in Syrien.

Lass die Mächtigen erkennen, dass nur Religionsfreiheit dem Land aufhelfen kann. Die Christen in diesem Land sind und waren immer ein wichtiger Teil des Landes.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. UN-Experten: Christliche Frauen und Mädchen in Nigeria besonders von Gewalt bedroht
  2. Bischof Robert Barron: Krieg gegen Christen ist real – Welt darf nicht länger schweigen
  3. Zur weltweiten Christenverfolgung Schweigen, zu Israels „Fehler“ Empörung
  4. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  5. In muslimischen Regionen müssen Christen den Ramadan nicht selten mitbefolgen
  6. Berliner Landesbischof Stäblein erinnert an weltweite Christenverfolgung
  7. Neuer Bericht zum Iran: Zahl der Festnahmen von Christen verdoppelt sich

Syrien

  1. Syrien: katholische Melkiten sagen aus Sicherheitsgründen alle Kar- und Osterliturgien ab
  2. „Syrien darf nicht islamistisch werden“ – Missio-Nationaldirektor Wallner im Krisenland
  3. Syrien: Evangelikaler Pastor mit gesamter Familie ermordet
  4. Massaker in Syrien: Dramatischer Appell der Kirchenführer
  5. Vatikan fordert wichtige Rolle für Christen in Syrien
  6. Syriens neuer Machthaber äußert Hochachtung für Papst Franziskus
  7. Syrien: Neuer Machthaber macht Christen Zusicherungen






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  3. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  4. Ein Signal des Himmels?
  5. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  6. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  7. Historiker Raymond Ibrahim: Kreuzzüge waren Antwort auf islamische Aggression
  8. "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
  9. Medjugorje: Gebetsstätten nach Schändung wieder gesäubert und benutzbar
  10. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  11. USA: 98-jähriger Weltkriegsveteran empfängt die Taufe und wird katholisch
  12. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  13. Der "rote Priester", der die Musikwelt revolutionierte
  14. Der Karmel in Christchurch/Neuseeland: Die Blüte im Verborgenen
  15. „Nur zur Klarstellung: Ich sehe mich eher als den Papst, der zufällig Amerikaner ist“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz