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UN-Experten: Christliche Frauen und Mädchen in Nigeria besonders von Gewalt bedroht

14. Juni 2026 in Chronik, 1 Lesermeinung
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Laut aktuellen Berichten wurden im Jahr 2025 mehr Christen aufgrund ihres Glaubens in Nigeria getötet als irgendwo sonst auf der Welt. Die anhaltenden Angriffe haben zu massiver Vertreibung, Unruhen und einer schwierigen humanitären Lage geführt.


Genf (kath.net/jg)
Experten der Vereinten Nationen haben sich in einer offenen Mitteilung an die nigerianische Regierung gewandt und alarmierende Menschenrechtsverletzungen im Norden und Zentrum des Landes angeprangert. Besonders christliche Frauen und Mädchen seien von religiös motivierter Gewalt, Entführungen, sexueller Gewalt und Zwangsehen betroffen, teilt ADF International in einer Presseaussendung mit.

In dem gemeinsamen Schreiben mehrerer UN-Sonderberichterstatter – unter anderem zu Gewalt gegen Frauen und Mädchen, außergerichtlichen Hinrichtungen, Minderheitenfragen, Folter sowie der Arbeitsgruppe zu erzwungenem oder unfreiwilligem Verschwinden von Personen – wird ein systematisches Muster der Verfolgung beschrieben. Bewaffnete militante Gruppen, vor allem radikalislamistische Milizen, terrorisieren die Bevölkerung durch gezielte Angriffe, Entführungen und erzwungene Konversionen. Trotz umfangreicher Dokumentation dieser Vorfälle habe die nigerianische Regierung bisher nicht ausreichend für den Schutz der Zivilbevölkerung und die Strafverfolgung der Täter gesorgt.


Die UN-Experten heben hervor, dass christliche Gemeinschaften in einigen nördlichen Bundesstaaten überdurchschnittlich von Gewalt betroffen sind. Christliche Frauen und Mädchen tragen ein besonders hohes Risiko: Sie werden entführt, sexuell missbraucht, zur Zwangsehe und Zwangskonversion gezwungen oder angegriffen, wenn sie sich solchen Arrangements widersetzen. Innerhalb von Lagern für Binnenvertriebene seien sie zusätzlich besonders gefährdet. Auch die Durchsetzung von Blasphemie-Gesetzen und lokalen Scharia-Interpretationen in bestimmten Bundesstaaten trage zur Gewalt gegen Nicht-Muslime bei.

Giorgio Mazzoli, Leiter der Abteilung für UN-Lobbyarbeit bei ADF International, begrüßte die Initiative der UN-Experten: „Christen, insbesondere Frauen und Mädchen, sowie andere religiöse Minderheiten haben in Teilen Nigerias schwere und systematische Gräueltaten durch bewaffnete Milizen erleiden müssen, die weitgehend straffrei agieren. Zu lange hat die internationale Gemeinschaft weitgehend geschwiegen. Die gemeinsame Mitteilung von fünf UN-Mechanismen ist ein wichtiger Schritt, um diesen Verletzungen internationale Aufmerksamkeit zu verschaffen und die Ursachen – einschließlich diskriminierender Rechtsrahmen – anzugehen.“

Mazzoli forderte die nigerianische Regierung auf, Sicherheits- und Rechtsreformen umzusetzen und die Religionsfreiheit für alle zu gewährleisten. ADF International setzt sich seit Jahren für verfolgte Christen und andere religiöse Minderheiten in Nigeria ein und hat in mehreren prominenten Fällen juristische Unterstützung geleistet, darunter bei Blasphemie-Anklagen.

Laut aktuellen Berichten wurden im Jahr 2025 mehr Christen aufgrund ihres Glaubens in Nigeria getötet als irgendwo sonst auf der Welt. Die anhaltenden Angriffe haben zu massiver Vertreibung, Unruhen und einer schwierigen humanitären Lage geführt. Die UN-Experten drängen die nigerianischen Behörden nun dringend dazu, die Vorfälle zu untersuchen, Opfer zu schützen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Der vollständige Bericht der UN-Experten soll nach Ablauf einer 60-tägigen Frist für eine Stellungnahme der nigerianischen Regierung öffentlich gemacht werden.

 


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Lesermeinungen

 Versusdeum 14. Juni 2026 
 

Es wird auch bei uns so sein,

dass Mädchen und Frauen die meisten Opfer zu beklagen haben. Womöglich wird es sogar so kommen, wie in Frankreich in Houellebecqs "Unterwerfung", und Frauen verschwinden völlig aus dem öffentlichen Leben. Und es ist sogar jetzt schon so: Offiziell werden Jahr für Jahr mehr als 5000 Personen Opfer sexueller Gewalt durch (Asyl-) Zuwanderer. Fast alle dürften Mädchen oder Frauen sein, daneben sicherlich vor allem Juden und Christen, aber auch z.B. Schwule ("deren" Lobby die Tribalisierung und Islamisierung Deutschlands absurderweise aktiv unterstützt). Beten wir und klären wir auf, damit es nie zum Äußersten kommt.


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