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Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!

vor 6 Stunden in Deutschland, 14 Lesermeinungen
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Alexander Kissler übt scharfe Kritik am Berliner Generalvikar. Dieser nutze eine eines Priesters unwürdige, verächtliche Diktion, um Kritiker des Synodalen Wegs mundtot zu machen.


Berlin (kath.net/gem/rn)
In seiner scharfen Abrechnung mit dem aktuellen Kurs der katholischen Kirche in Deutschland beschreibt der katholische Journalist Alexander Kissler auf "NIUS" eine Institution, die ihren eigentlichen Auftrag verrät. Anstatt Antworten auf existenzielle religiöse Fragen zu geben, verwandelt sich die „Kirchensteuerkirche“ in ein Labor für linke Sozialingenieure.

Kissler konstatiert einen dramatischen Kollaps der religiösen Bildung. Während das Christentum angesichts der „islamischen Herausforderung“ zunehmend sprachlos und defensiv agiere, flüchte sich die synodale Kirche in die Identitätspolitik. Statt das Evangelium zu verkünden, kümmere man sich beim „Synodalen Weg“ (etwa durch Astrid Franssen aus Bamberg) lieber um das „Care-Gap“, Quotenregelungen und Gender-Fragen. Die Kirche scheint sich mehr für paritätische Verhältnisse in der Kindererziehung zu interessieren als für die Bewahrung des Glaubens.

Die Kritik richtet sich gegen den Versuch der Kirche, im Stil linker Ideologen bis in die Familien hineinzuregieren. Man wolle eine Art „Planwirtschaft zwischen Mann und Frau“ bei der Sorgearbeit erzwingen. Damit, so Kissler, blieben die Freiheit des Einzelnen, die Tradition und letztlich der Glaube auf der Strecke. Die Kirche agiere hier nicht mehr als Hirte, sondern als staatlicher Erfüllungsgehilfe für gesellschaftspolitische Umerziehung.

Unter dem Vorwand der Menschenfreundlichkeit und im Namen von Funktionären wie Esther Göbel (Berlin) werde ein scharfer Linkskurs gesteuert. Der Kampf gegen „Queerfeindlichkeit“ und die vermeintliche „Bedrohung von Rechts“ diene dazu, alles Nicht-Linke aus der Kirche zu vertreiben. Kissler sieht darin den kalten Willen zum Durchregieren: Wer nicht der Parteilinie entspricht, wird für „menschenfeindlich“ erklärt – ein Angriff auf die einfache, ehrliche Frömmigkeit vieler Menschen.

Besonders erschüttert zeigt sich Kissler über die Sprache des Berliner Generalvikars Manfred Kollig. Dieser nutze eine eines Priesters unwürdige, verächtliche Diktion, um Kritiker des Synodalen Wegs mundtot zu machen. Kollig bezeichne Katholiken mit eigener Meinung als „Widerständige“, die „nicht belohnt werden dürften“. Dies entlarve den Synodalen Weg als reines Herrschaftsinstrument.


Die Kirche ziehe sich auf ihre letzten Bastionen zurück: ihre prall gefüllten Geldspeicher und ihre starre Gesinnung. Aus einer Glaubensgemeinschaft werde eine Weltanschauungsgemeinschaft mit massiver Schlagseite. Kisslers vernichtendes Urteil: Eine solche Pseudokirche, die sich nur noch um Quoten und Ideologie schert, vermisst am Ende kein Mensch mehr.


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Lesermeinungen

 kathleser vor 34 Minuten 
 

Jesus spricht von „ guten Hirten“ und von „Mietlingen“.
Mein Eindruck, dass der andauernde politische Aufruf einiger Bischöfe zum Rebellieren gegen Rechts und dem Klimaschutz usw.die Spaltung im Volke vorantreibt.
Das kann keine gute Sache sein.


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 ottokar vor 1 Stunden 
 

Gehorsam, in vielen Familien verpönt, in der Kirche vergessen

Gehorsam gegenüber Papst und Kirche ist vergessen , sowohl bei den Piusbrüdern , wie bei den Protagonisten des synodalen Weges. Beide sollten allerdings vom Papst wegen fehlendem Gehorsams gleich behandelt werden, d.h. aus der röm.kath. Korche ausgeschlossen werden.


0
 
 gebsy vor 2 Stunden 

Soll in diesem Zusammenhang

auch das Seelenheil der Verirrten beachtet werden?
Es gibt doch den SICHEREN Weg, um für die Nachfolge einladend zu werben, oder?


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 Aventinus vor 2 Stunden 
 

@girsberg74 - haben sie den Ironie/ Satirehinweis vergessen?

"... der ergebene(!) Diener ... " hört sich nämlich schon sehr danach an?


2
 
 girsberg74 vor 3 Stunden 
 

Ich verbitte mir jegliche Kritik an Herrn Manfred Kollig, dem Generalvikar des Erzbistums Berlin,

denn er ist der ergebene Diener seines Bischofs.


1
 
 modernchrist vor 3 Stunden 
 

"Menschenfeindlich - und frauenfeindlich"

werden ja auch die Lebensrechtler genannt. Ich möchte nicht wissen, wieviele im Synodalzirkus Tonangebende auch dieses Urteil über uns sprechen, wenn wir z.B. den Münchner Marsch fürs Leben , 18. April, bewerben! Wann endlich merken die Bischöfe und Weihbischöfe, dass sie Flagge zeigen müssen! Wollen wir am 18.4. wieder erleben, dass der BDKJ mit seinem kirchlichen Logo bei dem grauenhaften Uterusplakat mit "my body my choice" steht? Und indirekt damit für die erlaubte Tötung von Menschen eintritt? Ist nicht d a s brutal menschen-feindlich?


2
 
 lesa vor 3 Stunden 

Vernunft und Glaube statt stumpfe Macht- und Geldgier ...

Vernunft und Glaube, statt stumpfe Macht- und Geldgier.
Herr Kissler beweist vornezu, dass es das im "Volk der Dichter und Denker" noch gibt.


2
 
 Versusdeum vor 3 Stunden 
 

@UlmerSpatz

Da muss uns Rom helfen. Bis dahin müssen wir uns selbst Inseln suchen, auf denen wir mehr oder weniger katholisches Umfeld zum Überwintern finden. Umso sehr hoffe ich, dass es zwischen Rom und der Piusbruderschaft zu einer guten Einigung kommt, denn eine (zumindest auf dem Papier) doppelte Kirchenspaltung* im vielleicht selben Jahr wäre zu viel.
* Absolut absurd wäre es, wenn die braven Gläubigen und Priester von Pius als Schismatiker gelten würden, die Häretiker und Schismatiker des WirSYNddannmalWEGes aber ihr synodalparlamentarisch-gegenbiblisches und -kirchliches Leeramt ganz offen weiter im Namen der Kirche betreiben dürften


2
 
 UlmerSpatz vor 3 Stunden 
 

Alternativen

Zu den Altparteien gibt es inzwischen ja eine Alternative. Wann gibt es eine Alternative zu den linkslastigen Kirchensteuerkirchen?


3
 
 Johannes14,6 vor 4 Stunden 
 

"Linke Kaderschmiede -- Kirchensteuerkirche zementiert ihren Untergang

Paritätisch, queer und autoritär"

Klasse, Herr Kissler, auf den Punkt!

Die Diktion des Berliner Generalvikars erinnert stark an die Polemik gegen Ungeimpfte. Unfassbar.

Und DANKE an katnet für die Beiträge zum Synodalen Weg.

Noch eine linke NGO, vom Glaubensgut entleert, finanziert mit Kirchensteuer-Zwangsbeiträgen braucht kein Mensch.
Als katholische Eltern würde ich mir sehr überlegen, mein Kind einer katholischen Kita oder Schule anzuvertrauen.

nius.de/kissler-kompakt/news/kissler-kompakt-katholische-kirche-immer-linker


3
 
 Versusdeum vor 5 Stunden 
 

Gewohnt brillante Analyse

Alexander Kisslers, der ja auch die Zustände in Politik und Gesellschaft kritisch begleitet. Übrigens scheint der Berliner Generalvikar nicht die Doku "Die Widerständigen" zu kennen, sonst hätte er den Begriff vielleicht nicht verwendet. Oder ist das ein neuer Framingbegriff (der wie praktisch alle anderen über Nacht flächendeckend aufkommt und, sobald er verbrannt / kontraproduktiv / lächerlich geworden ist, ebenso schnell wieder verschwunden ist?)


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 JP2B16 vor 5 Stunden 
 

"...verwandelt sich die „Kirchensteuerkirche“ in ein Labor für linke Sozialingenieure."

Rhetorisch leider höchst ungeschickter Vergleich, denn der verheerende "Synodale Weg" sollte nicht noch Anlass dafür sein, den ehrenwerten Berufsstand des "Ingenieurs" in Misskredit zu bringen.


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 Stephaninus vor 5 Stunden 
 

Rom

Sollte Rom diesen Weg der Spaltung weiterlaufen lassen, hat auch Rom seine Glaubwürdigkeit verspielt.


4
 
 Jothekieker vor 6 Stunden 
 

Man wird nicht die Kirche vermissen, sondern ihr Geld

Sobald die Geldspeicher geleert sind, werden auch die Protagonisten des synodalen Weges verschwunden sein.


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