Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  2. Nicht mehr ernst zu nehmen
  3. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  4. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  5. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  6. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  9. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  10. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  11. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  12. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  13. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  14. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden
  15. Ständige Anbetung in Mainz unter Druck

Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“

14. August 2026 in Deutschland, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der homosexuelle Aktivist Florian Greller lehnt Leihmutterschaft klar ab - Leihmutterschaft sei in erster Linie eine Form von „Ausbeutung von Frauen“


Berlin (kath.net/gem/rn

Die Debatte um die Ausbeutung von Frauen als Leihmütter durch den CDU-Politiker Jens Spahn weiter sich aus. Spahn hat kürzlich mithilfe einer US-amerikanischen Leihmutter ein Kind im Ausland eingekauft. Der Fall hatte politisch bereits erhebliche Konsequenzen: Nach massiver öffentlicher Kritik trat Spahn von seinem Posten als Unions-Fraktionschef im Bundestag zurück.

Nun meldet sich ein bekannter Schwulen-Aktivist mit einer deutlichen Absage an das Geschäft mit dem Kindswunsch zu Wort. Florian Greller (46, CDU), Gründer der Vereinigung „Just Gay Germany“, bezieht gegenüber der KNA Stellung gegen den Trend, Kinder zur verhandelbaren Ware zu machen. „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind“, betonte Greller mit Blick auf die ethische Dimension des Themas. Viele Menschen in der heutigen Gesellschaft würden fälschlicherweise glauben, ein Recht auf die Erfüllung aller Wünsche zu haben. Greller mahnte zur Akzeptanz biologischer Tatsachen und menschlicher Grenzen: „Es ist das Schicksal schwuler Männer, dass sie keine Kinder gebären können. Das ist zwar traurig, aber man muss es akzeptieren.“ Als legitimen Weg sieht er – wenn überhaupt – die Adoption.


Besonders die Entwürdigung der Frau und des ungeborenen Kindes prangerte Greller scharf an. Leihmutterschaft sei in erster Linie eine Form von „Ausbeutung von Frauen“. Die enormen gesundheitlichen und psychischen Risiken einer Schwangerschaft und der anschließenden Trennung des Neugeborenen von der Mutter würden in der Debatte verharmlost.
Greller wies zudem auf die verwerflichen vertraglichen Mechanismen in diesem Geschäft hin: „Es ist ein abstoßendes Geschäftsmodell. Wenn der jeweilige Vertrag nicht erfüllt wird, dann gibt es entsprechende Konsequenzen: So kann vereinbart werden, dass das Kind abgetrieben werden muss.“

In Deutschland ist die Leihmutterschaft aus ethischen Gründen sowie zum Schutz von Frauen und Kindern gesetzlich verboten (u. a. durch das Embryonenschutzgesetz und das Adoptionsvermittlungsgesetz). Auch die CDU spricht sich in ihrer Parteilinie klar gegen eine Aufweichung dieses Verbots aus – ein Umstand, der dem Verhalten des CDU-Politikers Spahn zusätzliche Brisanz verleiht.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Herbstlicht 16. August 2026 
 

Danke!

Dieser Dank gilt vorbehaltlos Herrn Florian Greller, dem homosexuellen Aktivisten.

Angebot und Nachfrage?
Ein Baby ist kein Handelsartikel!


2
 
 Christine 14. August 2026 

Birgit Kelle

"ich kauf mir ein Kind"

www.youtube.com/watch?v=pTfVykfNo24


1
 
 girsberg74 14. August 2026 
 

Auf den Punkt gebracht !


4
 
 SarahK 14. August 2026 
 

Ich habe Menschen die

„Einfach nur“ homosexuell sind, warum auch immer, bisher immer als angenehme Gesprächspartner mit vielen konservativen und sogar christlichen Werten erlebt und habe sie auch im Freundeskreis. Sobald sie aber meinen die ganze Welt müsse sie für extravagant halten, wogegen ja eigentlich der Wille zum Normalitätsanspruch spricht, naja da will ich mich jetzt nicht äußern.


1
 
 Schillerlocke 14. August 2026 
 

Herr Grellers Positionen

sind sehr vernünftig. Leihmutterschaft ist wirklich sittenwidrig und eine rundherum verwerfliche Ausprägung des Kapitalismus.


7
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Nur der Weg der Liebe ist der Weg des Lebens
  4. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  5. USA: Rosenkranz-Teams besuchen Altersheime
  6. Bischof Erik Varden: Zum Gedenken an König Harald V. (1937–2026)
  7. Papst würdigt Norwegens König Harald für "hingebungsvollen Dienst"
  8. Kirche im isländischen Selfoss wird im September eingeweiht
  9. „Hinter mir her!“ – Der Weg führt ins Leben
  10. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  11. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  12. Norwegische kath. Bischöfe bitten Papst Leo XIV. um ein Jubiläumsjahr für Norwegen (2030–2031)
  13. Synodalität aus der Tradition - Teil 2
  14. … und das Leben der kommenden Welt
  15. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz