Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  4. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  5. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  6. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  7. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  8. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  11. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  12. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  13. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  14. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  15. „Weitergabe des Glaubens von Generation zu Generation scheiterte, Neuevangelisierung ist notwendig“

Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg

vor 19 Minuten in Deutschland, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Ich meine zu sehen, dass sich in unserer Kirche seit Beginn des Synodalen Weges die Polarisierungen zwischen liberal-progressiven und eher traditionsorientieren, konservativen Positionen verstärkt haben“, innerhalb DBK, Klerus und den Gläubigen


Passau (kath.net/pl) „Ich meine zu sehen, dass sich in unserer Kirche seit Beginn des Synodalen Weges die Polarisierungen zwischen liberal-progressiven und eher traditionsorientieren, konservativen Positionen verstärkt haben. Das gilt für das Verhältnis zwischen der Kirche in unserem Land und dem Vatikan wie auch zu den Bischofskonferenzen anderer Länder. Es gilt für das Verhältnis der Mitglieder innerhalb unserer Bischofskonferenz, es gilt auch für das Verhältnis innerhalb des Klerus wie auch unter den Gläubigen. Sicher waren Spannungen und Differenzen vorher schon lange da, aber nach meiner Einschätzung sind sie durch den Synodalen Weg sehr viel klarer benannt worden, die jeweiligen Lager treten profilierter hervor, die Zuordnung einzelner zu diesen Lagern ist erleichtert – und damit sind auch Diffamierungen leichter möglich, besonders in den Medien. Zudem ist ja von Anfang an deutlich, dass der Synodale Weg ausdrücklich eine liberale Agenda vorantreibt. Und die Mittel der Evaluation und des Monitoring der Beschlüsse, die in den letzten Tagen vorgestellt wurden, verschärfen diese Agenda – denn sie erhöhen damit den öffentlichen Druck auf jene, die den Weg gar nicht oder auch nur partiell mitgehen.“ Das erläutert der Passauer Bischof Stefan Oster SDB, in der ausführlichen Darstellung mit dem Titel „Die Selbstsäkularisierung setzt sich fort“ auf seinem Blog.

Er weist darauf hin: „Meine persönliche Not mit dem Synodalen Weg besteht daher in der Überzeugung, dass die Krise der Kirche zuerst eine Krise des geistlichen Lebens und der Verinnerlichung der Inhalte unseres Glaubens ist, der so viel mehr ist als nur eine ‚Botschaft‘. Es geht vielmehr um Verinnerlichung des Herrn selbst, um seine verwandelnde und erneuernde Realpräsenz in uns und unter uns.“


Oster kritisiert, dass „das Monitoring nun, das im Synodalen Weg vorgestellt wurde“, „eine neue Sexualmoral und mit ihr eine neue Anthropologie im Grunde schon“ voraussetze und „deshalb Schritte von deren ‚Umsetzung‘ überprüfe. Abgefragt werde in der Übersicht des Monitoring, „welche Rückmeldungen es aus den Bistümern gab, etwa zu den Maßnahmen, die den Zölibat von Priestern und seine Öffnung betreffen, die das Bemühen um eine lehramtliche Neubewertung von Homosexualität betreffen, die Frauen in sakramentale Ämter bringen wollen, die Segensfeiern für ‚Paare, die sich lieben‘ betreffen, die den ‚Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt‘ betreffen und andere mehr. In all diesen Punkten wird also vorausgesetzt, dass die Lehre notwendig verändert werden muss – und dass sie sich im Bewusstsein der allergrößten Mehrheit der Synodalen schon verändert hat. Und daher sind nun Schritte der Praxis gefordert, mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass die Praxis der Lehre vorausgehen müsse – damit sich die Lehre endlich ändere.“ Der Passauer Bischof erläutert eigens: „Dieses Muster hatten wir freilich im Synodalen Weg schon von Anfang an: Der öffentliche Druck auf die Konservativen muss hoch bleiben, dann werden sie sich schon irgendwann fügen oder auch ihre eigene Borniertheit erkennen und sich endlich der Mehrheit beugen. Und die Römer dann hoffentlich auch.“

Doch wendet er dann ein, dass „auch unter Papst Leo in den entscheidenden Punkten der Lehre vom Menschen und seiner Sexualität und eng verbunden damit etwa von der Sakramentalität von Ehe und Priestertum keine Änderungen zu erwarten“ seien. Auch er selbst erwarte keine Änderungen, außerdem sei er „von der Gültigkeit und dem Wert der bestehenden Lehre überzeugt bin“, er könne deshalb „den allermeisten Punkten im Monitoring und seinen Forderungen nach Umsetzung auch nicht folgen. Auch weil ich als Diakon, Priester und Bischof mehrfach feierlich versprochen habe, die Lehre der Kirche zu bewahren und zu verkünden“.

Bischof Oster warnt explizit: „Sofern aber die meisten Bistümer vor allem auf ihren Arbeitsebenen der Abteilungen und Referate die im Monitoring eingemahnten Umsetzungen stetig verfolgen – entwickelt sich notwendig eine Vertiefung des Grabens in der Kirche. Er entwickelt sich vor allem zu den Menschen hin, die einfach nur katholisch sein und in dem durch Schrift, Tradition und Lehramt überlieferten Glauben und seinem Verständnis vom Menschen, von der Kirche und von der Erlösung durch Christus leben wollen. Die Kluft zu ihnen wird größer, die vermeintliche Mitte rückt immer mehr nach links – und die einfachen Gläubigen, die treu aus den Sakramenten leben wollen, werden mehr und mehr zu scheinbaren Extremisten am rechten Rand.“

Dies sei aber eine Entwicklung, die Oster „für fatal“ hält, obendrein, „da sich nicht nur die Entfernung zu den einfachen Gläubigen vollzieht, sondern eben auch zu vielen, vielen Teilkirchen in anderen Ländern, die oft mit Sorge nach Deutschland schauen“.

Oster bringt auch zum Ausdruck, dass sich auch in einer geplanten „Synodalkonferenz auf Bundesebene als Nachfolgegremium“ „die vielen Gläubigen, die sich der lehramtlichen Tradition verpflichtet fühlen, erneut nicht repräsentiert fühlen und innerlich noch mehr abgehängt werden“.

Der Passauer Bischof weist auf „Zeichen der Erneuerung jenseits des Synodalen Weges“ hin, „die vielen Taufen junger Erwachsener in Frankreich, in Belgien, in der westlichen Schweiz; die signifikante Neu- oder Wiederentdeckung des katholischen Glaubens mehrheitlich durch junge Männer in England und in den USA; die Suche junger Menschen nach Glaubensidentität auch bei uns“. Dann bringt er ernüchtert auf den Punkt, dass es „dieses wachsende Interesse auch bei uns“ gebe. „Aber anderes als in anderen Ländern fragt sich das katholische Establishment hierzulande: Wollen wir diese überhaupt haben? Es sind nämlich überwiegend keine Interessenten, die sich von den Themen des synodalen Weges bewegen lassen, sondern offenbar weit häufiger Menschen, die nach Tiefe suchen, nach authentischer, existenzieller Spiritualität, nach der Schönheit der Liturgie, nach intellektueller Auseinandersetzung mit der großen Tradition. Also – um es mit dem inkriminierten Wort zu sagen – eher Konservative.“

Link zu Bischof Osters Text in voller Länge: Die Selbstsäkularisierung setzt sich fort

Archivfoto Bischof Oster (c) Bayer/pbp


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 LionardoLoredan vor 7 Minuten 
 

@barbaletta

Ich kann Ihre Ausführungen nachvollziehen. Aber Sie unterschätzen die gewaltige Glaubensverunsicherung durch die liberale Theologie des 20. Jh. bis heute, die verheerend wirkte und unsere Priesteramtskandidaten bis zu den Bischöfen lähmte, dagegen anzugehen. Ja sie wurden die Bischöfe, die überzeugt (!) das in Gang setzten, was Dr. Oster unübertrefflich als Katastrophe anspricht.

Bedenken wir auch, welchen Druck in den Diözesen auf Priester, Katecheten lastet, die sich dem widersetzen. Exemplarisch für mich Kardinal Woelki im eigenen Erzbistum. Was musste und muss er aushalten!

Ein "Muss" zum Verständnis ist dieser Beitrag von Dr. Hartl: »https://www.ezw-berlin.de/aktuelles/artikel/so-stirbt-der-glaube-der-katholische-influencer-johannes-hartl-warnt-vor-der-liberalen-theologie/«; abgerufen am 05.02.2026.


0
 
 Anaximander Ansorg vor 37 Minuten 
 

"Monitoring"?

Als gebürtiger Engländer muss ich mich oft fragen, warum man hierzulande nach Anglizismen greift, wenn einem der deutsche Begriff dafür zu ehrlich ist? "Monitoring" (aus dem Wortschatz der Unternehmensberatung) bedeutet "Überwachung", "Kontrollinstanz", "Nachfassen": "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser". Bitte, wem vertraut man unter den deutschen Diözesen nicht richtig? Kommen als Nächstes die "Key Performance Indices", die die Bischöfe zu erfüllen haben? Das sind Entwicklungen, die rein gar nichts mit unserem Glauben, nichts mit der Verkündigung des Evangeliums zu tun haben, und man tut gut daran, sich dabei nicht hinter englischsprachigen Euphemismen zu verstecken. Ich hoffe inständig, dass Rom diesen Spuk namens "Synodalkonferenz" aus unserer Mitte austreibt.


1
 
 Hope F. vor 52 Minuten 
 

Standhaftigkeit

Es braucht mehr solch standhafte Kleriker, die sich vom Heiligen Geist leiten lassen. Das Problem des Synodalen Weges ist m. E., daß selbst die modernen Priester nicht mehr glauben und die standhaften gemobbt werden. Das ganze nennt sich dann Zeitgeist. Der Teufel hat so leichtes Spiel. Es braucht Vorbilder, die die Menschen wieder zu Gott hinführen.


3
 
 naiverkatholik vor 58 Minuten 
 

Synodale Forderungen wirken dagegen irendwie altbacken und simplifizierend...

Geistlich-theologisch berührt Osters Text mein Herz.
Die meisten synodalen Texte folgen irgendwie den ewig-alten Forderungen des Kirchenvolksbegehrens. Ich halte mich für modern. Aber das berührt mein Herz nicht. Sie lassen einfach biblisch Unbequemes weg.
Schade, dass nicht wenigstes ein paar Bischöfe oder Weihbischöfe Osters Linie voll und ganz zustimmen. Und die Kurve kriegen. Athanasius von Alexandrien lässt grüßen. Der war auch ziemlich alleine.


3
 
 LionardoLoredan vor 1 Stunden 
 

@CusanusG

Ihr letzter Satz deckt den eigentlichen Hintergrund des deutschen und weltkirchlichen Dramas auf. Als der Satan durch den "Exorzismus der intellektuellen Redlichkeit" in der Theologie der 60er-Jahre ausgetrieben wurde, erhielt er ungehinderten Einzug in die Ausbildung der Priester und etablierte sich bis in die Kathedra.
Ganz wichtig ist aber, dass wir nicht die "Säcke" schlagen - das sind wir nämlich alle - sondern den unsichtbaren Esel! Er will uns gegenseitig aufhetzen und spalten. Mk 9,29 »Und er sprach: Diese Art kann durch nichts ausfahren als durch Beten.« Beten wir für füreinander um den Feuergeist des Heiligen Geistes, der „die Sache“ gut lenken wird.
Ich werde nicht müde, immer wieder auf die Schrift von Heinrich Schlier "Mächte und Gewalten im Neuen Testament" zu verweisen. Er stellt den hier sichtbaren Prozess, der in der geistigen Welt abläuft, klar vor Augen: Den Endkampf des „Menschenmörders von Anbeginn“ gegen die Kirche.


2
 
 Versusdeum vor 1 Stunden 
 

Man lese vor allem den Absatz ab

"Grabens in der Kirche ... zu den Menschen hin, die einfach nur katholisch sein und in dem durch Schrift, Tradition und Lehramt überlieferten Glauben und seinem Verständnis vom Menschen, von der Kirche und von der Erlösung durch Christus leben wollen." Und "die vermeintliche Mitte rückt immer mehr nach links – und die einfachen Gläubigen, die treu aus den Sakramenten leben wollen, werden mehr und mehr zu scheinbaren Extremisten am rechten Rand.“. Woher nur kommt mir das bekannt vor?


2
 
 modernchrist vor 1 Stunden 
 

Zur Zeit Luthers war sicher ein Wurtstzipfel,

nach dem sie begierig schnappten, die Tatsche, dass die Ehe vom Reformator als "weltlich Ding" bezeichnet wurde und auch für Pfarrer und Bischöfe stracks erlaubt wurde. Weg ist der lästige Zölibat - wie toll! Sogar Scheidung tolerierte Luther selber schon! Das Ausleben der Sexualität gehört nach Luther zum normalen Menschen; Klöster wurden für obsolet erklärt und sofort aufgehoben, die Insassen zum Heiraten verpflichtet. Auch heute würde nach Aufhebung des Zölibates ein eheloser Priester sofort als Sonderling angesehen werden, bei dem man wohl ein wenig "aufpassen" muss! Sexualisierung der gesamten Kirche und aller Pfarrhäuser. Auch der schwule Partner - nach der neuen Lehre - zieht ins Pfarrhaus! Bischöfe träten dann mit ihren aufgebrezelten Ehefrauen auf, Pfarrer hätten ihre Geliebten als Lektorinnen und Gottesdienstleiterinnen. Warum? Man muss doch ein wenig erst ausprobieren, ob man sich sakramental "trauen lassen" kann. Daher: Depositum custodi, episcope! Danke Bischof Oster!


1
 
 Freude an der Kirche vor 2 Stunden 
 

Geistlicher Kampf

Es ist ein Kampf zwischen Himmel und Hölle, zwischen Gut und Böse. Treue Katholiken müssen diesen Kampf mit den „Waffen“ der Wahrheit, des Gebets, des Opferns, des Fastens, des Glaubens, der hl. Messe, des Rosenkranzes, der mutigen Verkündigung der Wahrheit in Liebe zum Heil der Seelen usw. führen. Wichtig dabei ist eine tiefe Beziehung zu Christus und unendliches Vertrauen in ihn. Bleiben wir treu und geben wir Satan und seinen Helfern keinen Raum. Stehen wir (endlich) mit allen uns verfügbaren göttlichen Mitteln mutig für die Reinigung/Gesundung der Kirche ein.


2
 
 Hebi vor 2 Stunden 
 

Wer spaltet hier ?

Ein sehr erhellender Text von höchster Stelle. Zitat : « Und daher sind nun Schritte der Praxis gefordert, mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass die Praxis der Lehre vorausgehen müsse – damit sich die Lehre endlich ändere.“ « 
Alle Bischöfe, die dieses Vorgehen unterstützen, sind in der Tat Spalter der Kirche und verraten ihr Amt. Man gibt sich formell Romtreu, verrät Rom aber in der Praxis absichtlich und systematisch. Alle, die dazu schweigen, machen sich mit schuldig. Das ist ein klägliches und verachtenswertes Verhalten. Es schadet der Kirche und der Verkündung Christi durch sie viel mehr, als z.B. das trotzige Verhalten der Piusbruderschaft. Wie können diese Männer noch ruhig schlafen mit Blick auf das Gericht ?


4
 
 SalvatoreMio vor 3 Stunden 
 

Sexualisierung als Ziel!

@CusanusG: Deutlicher kann man es nicht aussprechen! Vielen Dank! Und übersehen wir nicht, dass es auch in Italien, Spanien, Belgien, England und anderswo Bischöfe und Kardinäle gibt, die auf ihre eigene Weise den christlichen Glauben durchlöchern, der von Moral nicht zu trennen ist.


5
 
 SursulaPitschi vor 3 Stunden 

@Bischof Oster

Hochwürdigster Herr Bischof,

ich möchte Ihnen beipflichten: Sie haben vollkommen recht. Die Erfahrung meines ältesten Sohnes im Ausland bestätigt dies eindrucksvoll.

Dort hat er – fast zufällig – zum Glauben und zur Heiligen Messe zurückgefunden. Der entscheidende Grund: Er begegnete dort einer Kirche, die sich auf das Sakrale konzentriert, statt die Gläubigen mit „linkspolitischen, synodalen Klimapredigten“ zu behelligen.

Es zeigt sich: Wo das Ewige verkündet wird und nicht der Zeitgeist, finden junge Menschen den Weg zurück nach Hause.


6
 
 barbaletta vor 3 Stunden 
 

Grundsatzkritik

„Zudem ist ja von Anfang an deutlich, dass der Synodale Weg ausdrücklich eine liberale Agenda vorantreibt.“

Wenn es von Anfang an deutlich war, warum fängt man mit der Kritik am Synodalen Weg erst jetzt an?
Liberal und fortschrittlich gelten in der Welt als gut und richtig. Traditionell und konservativ als rückständig und hemmend. Um die Mehrheit der Gläubigen davon zu überzeugen, dass der Synodaler Weg schlecht für die Kirche ist, muss man zuerst erklären, warum „liberal“, und „fortschrittlich“ in der Kirche nur dann gut ist, wenn es dem Willen Gottes nicht widerspricht – Röm 12,2. Ich habe noch nie eine Predigt darüber gehört – vielleicht sollten unsere Bischöfe und Priester damit anfangen?


2
 
 heikostir vor 3 Stunden 
 

Ich freue mich über Bischof Osters klare Analyse. So wie ich mich über seine klare Haltung und auch die von Kardinal Woelki und Bischof Voderholzer freue!


6
 
 CusanusG vor 4 Stunden 
 

Sexualisierung als Ziel

Bravo, Bischof Oster, für diese klare Sprache.

Die Sexualisierung der Kirche als Ergebnis des Missbrauchsskandals ist eine kafka-eske Note des synodalen Wegs. Homolobby und LGBTQ-Aktivisten zusammen mit linksliberalen und SPD-nahen Bischöfen treiben die Huldigung von Sexualität und sexueller Randgruppen rücksichtslos voran und zerstören das Evangelium. Das ZdK nimmt noch die Abtreibung dazu.

11 von 12 Aposteln sind als Märtyrer gestorben. Einige davon wegen ihrer Verteidigung der monogamen Ehe zwischen Mann und Frau.

Es geht also nicht um verschiedene Flügel in der Kirche, es geht um Antichristen gegen Christen.


6
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Synodaler Weg

  1. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  2. Il Giornale: Benedikt XVI. hatte ‚große Besorgnis‘ wegen des Synodalen Wegs
  3. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  4. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  5. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  6. „Synoden sind gute, nützliche Instrumente zur Entwicklung praktischer pastoraler Strategien, aber…“
  7. Kard. Müller: „Deutsche Diözesen sind Teil der Weltkirche und nur insofern katholisch, als sie…“
  8. „Wir bestreiten das Recht einiger Bischöfe, für alle Bischöfe zu sprechen und handeln“
  9. Kein Platz für Missbrauchsbetroffene beim Synodalen Ausschuss?
  10. Arbeitspapier für katholische Weltsynode kommt Ende Mai






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  8. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  11. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  12. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  13. Berichte über neue Wunder des Hl. Charbel in den USA und im Libanon
  14. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  15. Ist Jesus der Herr?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz