Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  2. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  3. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  4. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  5. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  6. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  7. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  8. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  9. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  10. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  11. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  12. Die Stunde der Heuchler
  13. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  14. Eine unerträgliche Verharmlosung des tatsächlichen NS-Unrechts!
  15. USA: Breite Mehrheit für Massenabschiebungen – Neue Umfragen stützen Trump-Kurs

Für jeden zweiten Befragten (50 Prozent) ist die Migration derzeit das größte Problem Deutschlands

vor 23 Stunden in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zwei Drittel sehen Abstieg der deutschen Wirtschaft – 56 Prozent unserer Umfrageteilnehmer machen sich große Sorgen um die Meinungsfreiheit in Deutschland. Gastbeitrag von Hermann Binkert/INSA


Berlin (kath.net/Meinungsforschungsinstitut INSA Blog) Fast zwei Drittel der Befragten (65 Prozent) finden, dass die deutsche Wirtschaft derzeit einen deutlichen Abstieg erlebt. Nur gut jeder Fünfte (21 Prozent) ist anderer Ansicht. Die pessimistischen Befragten sind in dieser Frage durchweg in der Mehrheit, unabhängig von Geschlecht, Alter, Region, politischer Präferenz etc.

Etwas anderes sieht es aus, wenn man das Thema Migration in den Blick nimmt: Für jeden zweiten Befragten (50 Prozent) ist die Migration derzeit das größte Problem Deutschlands. 38 Prozent stimmen dem aber nicht zu und weitere zwölf Prozent der Befragten können oder wollen sich dazu nicht äußern. Bei den unter 30-Jährigen (36 Prozent Zustimmung zu 47 Prozent Ablehnung) stimmt eine relative Mehrheit der These von der Migration als größtem Problem nicht zu. In allen anderen Altersgruppen sieht eine Mehrheit die Immigration als größtes Problem. Wähler der Union, der AfD, des BSW und der FDP stimmen der Migrations-These mehrheitlich zu, die Wähler von SPD, Grünen und Linkspartei lehnen sie hingegen mehrheitlich ab.


Ebenfalls die absolute Mehrheit der Befragten (59 Prozent) stimmt der These zu, dass der Klimawandel hauptsächlich menschengemacht ist. Nur jeder Vierte (25 Prozent) lehnt diese These ab. Unabhängig von Geschlecht, Alter, Region und politischer Selbstverortung gibt es jeweils mehrheitliche Zustimmung für diese These. Ausschließlich beim Blick auf die Wählerschaft, gibt es bei den Wählern der AfD (36 Prozent Zustimmung zu 42 Prozent Ablehnung) eine relative Mehrheit, die die Klimawandel-These ablehnt.

56 Prozent unserer Umfrageteilnehmer machen sich große Sorgen um die Meinungsfreiheit in Deutschland. Jeder Dritte (33 Prozent) teilt diese Sorgen hingegen nicht. Auch hier gibt es über fast alle sozidemografischen Merkmale Mehrheiten derer, die besorgt sind. Mehrheitlich nicht besorgt sind beispielsweise Befragte, die sich selbst links der Mitte verorten (42 Prozent Zustimmung zu 50 Prozent Ablehnung). Differenziert nach aktueller Wahlpräferenz zeigt sich, dass die Wähler der AfD und des BSW überdurchschnittlich häufig besorgt um die Meinungsfreiheit in Deutschland sind. Wähler der CDU/CSU, der SPD und der Linkspartei sind in dieser Frage gespalten und Grünen- sowie FDP-Wähler sind mehrheitlich unbesorgt ob der Meinungsfreiheit.

Unabhängig von den einzelnen Ergebnissen, scheint es mir wichtig zu sein, die Sorgen und Haltungen sowohl der Mehrheiten als auch der Minderheiten ernst zu nehmen und sich dazu auszutauschen. Die Bestandsaufnahmen von heute sind nicht in Stein gemeißelt.

kath.net-Buchtipp:
Hermann Binkert
Wie Deutschland tickt
Ein Meinungsforscher packt aus
Taschenbuch, 256 Seiten
2025 Fontis Media
ISBN: 978-3-03848-288-8
Preis Österreich: 25,70 Euro
Preis Deutschland: 24,90 Euro

Zum Autor: Der studierte Jurist Hermann Binkert arbeitete 18 Jahre im öffentlichen Dienst, zuletzt als Staatssekretär der Thüringer Staatskanzlei und als Bevollmächtigter Thüringens beim Bund. Am 26. November 2009 gründete Hermann Binkert INSA. Er ist Geschäftsführer der INSA-CONSULERE GmbH, der gemeinnützigen INSA-Stiftung gGmbH und der INSA-Austria GmbH.

Foto oben: Symbolbild (c) pixabay


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Versusdeum vor 18 Stunden 
 

Immer mehr Menschen wachen auf

Aber eine Anarcho-Einwanderungspolitik, die Fachkräfte ausgrenzt, aber selbst Kriminellen und Islamisten den roten Teppich ausrollt(e?), musste ja scheitern.
Dass sich sogar 42% der Anhänger linker Parteien Sorgen um die Meinungsfreiheit machen, überrascht. Aber offenbar sieht man auch in der linken Basis die Nebenwirkungen der antidemokratischen "Brandmauer", die als letztes Argument das Regime der Blockparteien aufrechterhält (ein wahrlich würdiger Nachfolger des "Antifaschistischen Schutzwalls". Die Erichs wären stolz auf euch!).
Bei den max. 2% hiesiger Beitrag zum menschengemachten Anteil am Klimawandel hätte man auch fragen sollen, wer noch bereit ist, unser aller Zukunft für "grüne" Welterlösungsideologien zu opfern.


0
 
 CusanusG vor 19 Stunden 
 

Erschütternd das Meinungsbild zum Klimawandel

Die These, dass der Klimawandel hauptsächlich menschengemacht ist, wurde selbst im ersten IPCC-Bericht verneint.

Das ist ja auch kein Wunder. Es gibt bei komplexen Systemen in der Naturwissenschaft nie eine mono-kausale Lösung. CO2 als einzige Ursache für Klimaerwärmung ist naturwissenschaftlicher Unsinn. Dann käme als Nächstes die Frage, wie viel CO2 wird vom Menschen ausgestoßen? Es sind läppische 4% des Gesamt-CO2-Ausstoßes. Alle Hilfsannahmen ab hier kann man schon getrost als dubios bezeichnen.

Auch empirisch passt an der These nichts. CO2-Absorptionsexperimente legen Erwärmungseffekte nahe, die nicht über 0,1 °C pro Verdoppelung der CO2-Konzentration hinausgehen. Selbst die postulierten Wasserdampfverstärkungseffekte funktionieren nicht. Schlicht, weil man sie nicht beobachten, sprich mit Wetterballonen messen kann.

Wärmer wird es (moderat) durch erhöhte Sonneneinstrahlungsdauern, nicht durch CO2-induzierteWasserdampf-geriebene Treibhauseffekte.

Alles ist PR - erschreckend!


1
 
 SursulaPitschi vor 22 Stunden 

Die Verbindung: Gerechtigkeit durch Ordnung Man könnte sagen: Wahre Barmherzigkeit braucht einen Rah

Ohne die „Klugheit der Schlange“ (Struktur, Gesetze, Grenzen) wird die „Güte der Taube“ (Hilfsbereitschaft) zur Selbstaufopferung, die niemandem nützt.

Maßnahme Christlich-Ethischer Aspekt (Klugheit) Politisches Ziel
Abschiebung bei Straftaten Schutz der Gemeinschaft vor dem "Wolf" Sicherheit & Rechtsstaatlichkeit
Anpassung der Sozialleistungen Vermeidung von Fehlanreizen & Habgier Erhalt der Systemstabilität
Rückkehrpflicht bei Friedensschluss Prinzip der zeitweiligen Herberge (wie Ägypten) Entlastung der Aufnahmegesellschaft
Was Jesus wohl dazu sagen würde?
Er würde vermutlich fordern, dass Naivität der Klugheit weichen muss. Er würde ermahnen, dass sich die Medien sich nicht von Unaufrichtigkeit und Gewalt einfach überrollen lassen. Seine Kritik galt oft denen, die die Regeln missbrauchten – egal ob sie oben oder unten in der Hierarchie standen.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Meinungsforschung

  1. Meinungsfreiheit in Gefahr
  2. Klassisches Rollenbild Hausfrau – beginnt die Trendwende?
  3. Meinungsforschung: 'Kirche verkommt zur Event-Agentur'
  4. Religion kein Element nationaler Identität in Deutschland und Schweiz






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  4. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  6. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  7. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  8. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  9. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  10. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  11. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  12. „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
  13. Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom
  14. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  15. Die Stunde der Heuchler

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz