Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  3. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  4. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  5. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  6. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  7. Menschenrecht auf Abtreibung?
  8. So fühlt sich Nachhausekommen an
  9. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  12. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  13. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  14. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
  15. Bischöfliche Spökenkiekerei zum Jahreswechsel

Religion kein Element nationaler Identität in Deutschland und Schweiz

24. Februar 2011 in Chronik, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Meinungsforschung: Deutsche werten eher die gemeinsame Sprache, Schweizer eher die gemeinsame Geschichte als identitätsstiftend


Schwerzenbach/Bielefeld (kath.net) Bei einer Umfrage, welche die Meinungsforschungsinstitute Isopublic und Emnid im Auftrag von Reader´s Digest in Deutschland und in der Schweiz durchführten, zeigt sich, dass die Religion von der Bevölkerung nicht als prägendes Element nationaler Identität angesehen wird. Nur je drei Prozent der Befragten empfanden die Religion als das prägendste Element nationaler Identät.


Dagegen ist für 43 Prozent der Deutschen die Sprache das prägende Element (diese Antwort gaben 22 Prozent der Schweizer). 36 Prozent der Schweizer schätzen die gemeinsame Geschichte als den verbindenden Faktor ein (Deutschland 35 Prozent).


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Martyria 24. Februar 2011 

@ nwolff

So viele seid Ihr nun auch wieder nicht, dass man da genau differenzieren müsste *fg* Aber im Ernst: Das geht ja fließend, und die Südtiroler hab ich stillschweigend eh Euch zugeschustert :-)) Nix für Ungut!


0
 
 reto 24. Februar 2011 

Da braucht es keine Meinungsforschung ...

... um festzustellen, dass die Schweiz keine einheitliche Sprache und Konfession hat. Ein Land, dass sich als Willensnation definiert, wird nicht durch äussere Merkmale geeint.


2
 
 Murner 24. Februar 2011 
 

@ Martyria: Volle Zustimmung

Dass in der Schweiz und in Deutschland, beides Länder, die seit Jahrhunderten konfessionell gespalten sind, die Religion nicht als entscheidendes Merkmal der gemeinsamen nationalen Identität gesehen wird, dürfte doch klar sein. Gerade vom katholischen Standpunkt gesehen ist das auch keineswegs beunruhigend, ist die Kirche doch ihrem Wesen nach nicht an bestimmte Nationen, Staaten und Völker gebunden.
Viel interessanter als die Frage, ob Religion für die Identität einer Nation irgendeine Relevanz hat, ist doch die Frage nach der Bedeutung der Religion für die Identität von einzelnen Menschen, von Individuen.


2
 
 Tina 13 24. Februar 2011 

War nicht anders zu erwarten

„dass die Religion von der Bevölkerung nicht als prägendes Element nationaler Identität angesehen wird“

Es weht der \"honigsüße Zeitgeist\", geprägt von Wohlstand, Spaßgesellschaft, freie Liebe und Homosexualität, Besitzdenken, Genussucht und Selbstverwirklichung OHNE Gott.

Armes Menschlein wieso muss es immer „Apfel“ sein.

2 Sam 15,21 Doch Ittai erwiderte dem König: So wahr der Herr lebt und so wahr mein Herr, der König, lebt: Nur an dem Ort, wo mein Herr, der König, ist, dort wird auch dein Diener sein, sei es um zu leben oder um zu sterben.

Maria, die Gottesmutter ist die Arche des Neuen Bundes, die Mutter der Kirche, und gerade in unserem gegenwärtigen Zeitgeschehen des Endkampfes wird es darauf ankommen, ZU MARIA ZU GEHÖREN ODER auch NICHT.
...

www.kathtube.com/player.php?id=19776


2
 
 nwolff 24. Februar 2011 
 

Südbairisch

Die meisten Österreicher reden doch Mittelbairisch und nicht Südbairisch.

de.wikipedia.org/wiki/Bairische_Dialekte


0
 
 Martyria 24. Februar 2011 

Kein Wunder

Zur Schweiz kann ich nichts sagen, aber dass sich \"die Deutschen\" nicht gemeinsam über die Religion definieren, ist doch nun wirklich keine Überraschung. Zwischen dem 16. Jahrhundert und der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg waren Katholiken und Protestanten ideologisch und auch territorial meist separiert; in manchen Gegenden Bayerns wurde der erste Protestant erst nach den Flüchtlingswellen aus dem Osten gesichtet. In Mitteldeutschland ging die Religion zugunsten des Atheismus fast zur Gänze darnieder und fast 4 Millionen Muslime tun inzwischen ihr übriges, dass sich ein Land, eine Nation längst nicht mehr über die Religion identifizieren oder darüber zu sich finden kann.

Das prägende Element der Sprache empfinde ich ebenfalls als aufgesetzt - liebe Nordlichter, verzeiht mir, wenn ich sagen muss, dass ich als Bayer schon rein sprachwissenschaftlich den Österreichern, die eben Südbairisch (sic) reden, näher stehe als Euch, mit denen ich allenfalls per künstlicher Hochsprache kommunizieren kann.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Meinungsforschung

  1. Meinungsfreiheit in Gefahr
  2. Klassisches Rollenbild Hausfrau – beginnt die Trendwende?
  3. Meinungsforschung: 'Kirche verkommt zur Event-Agentur'






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  7. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  8. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  9. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  12. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  13. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  14. Ein Frühstück für den Verleugner
  15. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz