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US-Regierung will Gender-Ideologie aus dem Programm der UNICEF streichen

19. Juni 2025 in Jugend, 3 Lesermeinungen
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Die US-Delegation möchte stattdessen die Rolle der Familie im Leben von Kindern und die Autorität der Eltern bei Fragen wie der Sexualaufklärung deutlich hervorheben.


New York City (kath.net/jg)
Die USA möchten, dass die UNICEF (United Nations International Children’s Emergency Fund), das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, auf die Sexualisierung von Kindern, die Förderung der Abtreibung und Gender-Ideologie verzichtet. Europäische Länder leisten gegen die Initiative der USA Widerstand, berichtet C-Fam.

Die UNICEF diskutiert derzeit einen neuen Strategieplan. Auf Druck der US-Regierung enthält der aktuelle Entwurf keine Passagen mehr, in denen „sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte“ für Kinder und andere umstrittene Kinderrechte gefordert werden, die im vorangegangenen Entwurf noch enthalten waren. Der neue Entwurf hat auch die Formulierungen über die Gender-Ideologie entschärft.


Der US-Regierung geht der Entwurf immer noch zu weit, während europäische Länder die genannten Anliegen fördern wollen. „Diversität, Gleichstellung und Inklusion“ sowie Gender-Ideologie und Abtreibung würden im aktuellen Entwurf immer noch zu stark forciert, sagt ein Vertreter der US-Delegation.

Die USA möchten, dass sich die UNICEF auf ihren Kernbereich konzentriert und umstrittene sozialpolitische Themen vermeidet. Die US-Delegation will stattdessen, dass die wesentliche Rolle der Familie im Leben von Kindern und die Autorität der Eltern bei Fragen wie der Sexualaufklärung deutlich hervorgehoben werden.

Die USA werden Maßnahmen zur „Änderung“ des Geschlechts bei Kindern in keiner Weise unterstützen und alle Gesetze anwenden, um Kinder vor diesen „zerstörerischen und lebensverändernden Maßnahmen“ zu schützen, heißt es in einer Stellungnahme der US-Delegation. Die Stellungnahme weist außerdem darauf hin dass es kein übernationales „Recht auf Abtreibung“ gibt.

Die USA sind der größte Geldgeber der UNICEF. Die US-Regierung stellt der UN-Unterorganisation jährlich 1,4 Milliarden US-Dollar zur Verfügung. Ein privater US-Fond für die UNICEF spendet jedes Jahr weitere 372 Millionen US-Dollar.

Die UNICEF war eine der ersten UN-Unterorganisationen, welche die Gender-Ideologie, den Zugang zu Leistungen der sexuellen und reproduktiven Gesundheit für Kinder, umfassende Sexualaufklärung und sogar LGBT-Maßnahmen für Kinder übernommen haben.

 


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Lesermeinungen

 Kleine Maus 24. Juni 2025 
 

Begriffsverwirrung bzw. Verschleierung total

Also, ehrlich gesagt, ich möchte "sexuelle Gesundheit und Rechte für Kinder". Ich möchte nämlich, dass Kinder vor sexuellem Missbrauch geschützt werden einschließlich auch vor Frühsexualisierung und gewissen Formen des Sexualkunde-Unterrichts, die auf Kinder verstörend wirken können. Und ich möchte ganz klar auch "Diversität, Gleichstellung und Inklusion". Darunter würde ich verstehen, dass dem Umstand, dass die Menschen verschieden sind nach Hautfarbe, Fähigkeiten, Temperament usw. Rechnung getragen wird, indem keiner z.B. wegen einer Behinderung ausgegrenzt wird, endlich nicht mehr eine "vorgeburtliche Auslese" (Verzeihung für diese Wortwahl) zur Abtreibung von Kindern mit Down-Syndrom führt.... Ja nun, aber was sollen diese Begriffe, die ich hier in Anführungszeichen aufgeführt habe, denn wirklich besagen??


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 lakota 20. Juni 2025 
 

UNICEF ist längst nicht mehr das,

was es einmal war, deshalb spende ich da auch seit einigen Jahren nichts mehr.


0
 
 Versusdeum 20. Juni 2025 
 

Das "P" in "LGBT" schlägt immer mehr durch

Offensichtlich glaubt man nicht mehr, die Kirche mit dem Thema Missbrauch schädigen zu können, deren Lehren Kinder ja ganz besonders schützen bzw. geschützt hatten. Das letzte Tabu droht deswegen jetzt (ze8tverzögert) zu fallen. Dank an die US-Regierung, dass wenigstens sie gegensteuert!


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