Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  3. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  4. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  5. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  6. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  7. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  8. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  9. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  10. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  11. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf
  12. Papst Leo: „So können wir als Christen das Alter leben: gebrechlich, aber zugleich berufen“
  13. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  14. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  15. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur

Vier ehemalige Premierminister gegen das geplante Euthanasiegesetz in Großbritannien

29. November 2024 in Prolife, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Labour-Regierung ist in der Frage des assistierten Suizids gespalten. Unter anderen lehnen der Gesundheitsminister und die Justizministerin das geplante Gesetz ab.


London (kath.net/LifeNews/jg)
Drei frühere konservative Premierminister und der letzte Labour-Premierminister vor Keir Starmer haben sich gegen das geplante Euthanasiegesetz ausgesprochen.

Die Abstimmung im britischen Parlament soll am 29. November stattfinden. Die früheren Premierminister Boris Johnson, Liz Truss und Theresa May von der konservativen Partei lehnen das Gesetz ebenso ab wie Gordon Brown von der Labour Party. Das Gesetz soll den assistierten Suizid für Menschen ermöglichen, die weniger als sechs Monate zu leben haben.


Theresa May, Premierministerin von 2016 bis 2019, wird im Parlament gegen das Gesetz stimmen. Laut einem Bericht der Zeitung The Telegraph hat sich ihre Position zum assistierten Suizid seit 2015 nicht geändert, als sie bereits gegen ein Euthanasiegesetz gestimmt hat.

Liz Truss lehnt das Gesetz ebenso ab. Es sei vom Prinzip her falsch, sagt sie. „Organe des Staates wie der NHS (staatlicher Gesundheitsdienst, Anm.) und das Justizsystem sollten Leben schützen, nicht beenden“, sagt sie wörtlich. Sie befürchtet, dass gefährdete Personen unter Druck gesetzt würden, ihr Leben vorzeitig zu beenden. Sie befürchtet, dass das Gesetz werde von skrupellosen Menschen ausgenützt werden, ähnlich wie man es in Kanada beobachten könne. Die Abgeordneten sollten gegen das Euthanasiegesetz stimmen und stattdessen das Gesundheitssystem verbessern, fordert sie.

Der Telegraph berichtet, dass auch der ehemalige Premierminister Boris Johnson das geplante Euthanasiegesetz ablehnt.

Die Regierung Starmer ist zu dem von der Labour-Abgeordneten Kim Leadbeater eingebrachten Euthanasiegesetz gespalten. Mehrere Regierungsmitglieder, darunter der Gesundheitsminister und die Justizministerin, lehnen es ab. Sobald der assistierte Suizid legalisiert werde, werde es zur Norm, dass man ab einem bestimmten Alter oder mit einer bestimmten Krankheit eine Belastung werde. Das sei eine gefährliche Position, sagt Justizministerin Shabana Mahmood, die 2015 ebenfalls gegen das Euthanasiegesetz gestimmt hat.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 SalvatoreMio 1. Dezember 2024 
 

Der Kampf gegen Satan ist Dringlichkeit denn je!

@Everard: Danke für Ihre Worte. Wie es bei manchen Menschen ist, so auch bei Nationen: man beurteilt sie nach dem Äußeren: freundlich, wohl geordnet, tüchtig, schön - wie die Schweiz! Bis vor kurzem war mir nicht bewusst, dass aber der Böse, der Widersacher Gottes, mit Energie damit beschäftigt uns, alles zu zerstören, was göttlich und heilig ist. - "Zufällig" stieß ich heute auf den weltberühmten, 2016 verstorbenen, Exorzisten Pater Amorth, der mehr als die meisten unter uns Einblick hatte in das Wirken Satans, der es besonders auf die Kirche abgesehen hat mit ihren Leitfiguren: den Päpsten, Bischöfen und Priestern. Wie erfolgreich er ist, sieht man derzeit deutlicher denn je. P. Amorth empfiehlt vor allem die Waffen des Gebetes,vor allem den Rosenkranz. - Ich denke: jeder einzelne unter uns, der Gott treu bleibt, die Waffe des Rosenkranzes ergreift und die Welt dem Schutzmantel der Mutter des Herrn anvertraut, tut das Kostbarste überhaupt.- Gesegneten Advent!


2
 
 Everard 1. Dezember 2024 
 

SalvatoreMio

Unsere biedere u. tugendstolze Schweiz hier bildet seit der unmittelbaren Nachkriegszeit die Avantgarde dieses entsetzlichen Todeskultes. Sie wird hiefür wenig kritisiert. Auch seitens der lokalen Hierarchie.
Es ist aber gewiß sehr traurig, daß das Vereinigte Königreich -am Vortag des 150. Geburtstages des heroischen Polit-Giganten Sir Winston Churchill- diesen dunklen Irrweg der CH, Belgiens, Niederalande et al einschlägt.


1
 
 SalvatoreMio 30. November 2024 
 

schönes "Großbritannien": Was ist aus Dir geworden?

Es ist wahrhaft gruselig, wie die Werte, die ihre Wurzeln in der Ehrfurcht vor Gott und folglich in der Liebe zum Nächsten haben, abgeschnitten werden in der Meinung, dass wir Menschen alles richtig beurteilen und regeln könnten - sogar, wann das Lebensende passend sei! Könnte es nicht sein, dass bittere letzte Monate im Leben eines Menschen aus Gottes Sicht eine Gnadenzeit für ihn sind? Oder meinen medizinische Spezialisten, sie könnten alle Vorgänge "zwischen Himmel und Erde" mit ihren Apparaten erkennen?


1
 
 Richelius 30. November 2024 
 

Beten wir, daß das Oberhaus und Seine Majestät die Courage haben, den Irrsinn zu stoppen.


0
 
 Stephaninus 29. November 2024 
 

Unterhaus hat entschied

Leider ist ein Entscheid für die Sterbehilfe gefallen.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Euthanasie

  1. Niederlande: Erstmals Tötung eines Kindes unter zwölf Jahren im Rahmen der aktiven Sterbehilfe
  2. Schottisches Parlament lehnt Gesetzentwurf zur Legalisierung des assistierten Suizids deutlich ab
  3. Kanada hat fast 100.000 Euthanasiefälle seit der Legalisierung 2016
  4. Nach Protesten scheitert Frankreichs Euthanasiegesetz im Senat
  5. Menschenrecht auf Abtreibung?
  6. Euthanasie in Kanada: Menschen mit Behinderung haben mittlerweile Angst vor dem Gesundheitssystem
  7. Trauriger Rekord: Fast 10.000 Euthanasietote in den Niederlanden im Jahr 2024

Großbritannien

  1. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  2. Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
  3. Dokumentation zeigt die Islamisierung Birminghams
  4. Pastor in London wegen Straßenpredigt verhaftet: Vorwurf der „Hassrede“ nach Kritik am Islam
  5. Reform UK will Umwandlung von Kirchen in Moscheen verbieten
  6. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt
  7. Großbritannien: Christlicher Pastor wegen Kritik am Islam und an Transgender verhaftet






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  5. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  6. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  7. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  8. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  9. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  10. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  11. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  12. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur
  13. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  14. Birkenstock springt auf "Nun Girl Summer"-Trend auf: Animierte Filz-Nonne in Birkenstock-Sandalen
  15. Irrtümer über den Jakobsweg

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz