Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  2. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  3. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  4. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  5. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  6. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  7. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  8. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  9. Moskauer Patriarch Kyrill könnte auf EU-Sanktionsliste kommen
  10. Besorgniserregende antidemokratische und gewaltaffine Haltungen bei jungen Muslimen
  11. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  12. Die Menschenwürde hat keinen Reisepass
  13. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  14. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  15. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘

Euthanasie in Kanada: Menschen mit Behinderung haben mittlerweile Angst vor dem Gesundheitssystem

28. Oktober 2025 in Chronik, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Menschen mit Behinderung, die mit ihren regulären Beschwerden medizinische Hilfe in Anspruch nehmen wollen, erhalten oft den Vorschlag, medizinisch assistierten Suizid zu begehen, sagt die Geschäftsführerin eines Behindertenverbandes.


Ottawa (kath.net/LifeNews/jg)
In Kanada haben Menschen mit Behinderung mittlerweile Angst, medizinische Leistungen in Anspruch zu nehmen, weil ihnen oft der Vorschlag gemacht wird, medizinisch assistierten Selbstmord in Anspruch zu nehmen. Dies berichtete Krista Carr, Geschäftsführerin von Inclusion Canada, einem Verband von Menschen mit Behinderung, bei einer Anhörung beim Finanzausschuss des kanadischen Parlaments.


„Menschen mit Behinderung haben jetzt in vielen Fällen große Angst, sich mit ihren regulären Anliegen an das Gesundheitssystem zu wenden, weil ihnen oft MAID (Medical Assistance In Dying – medizinisch assistierter Suizid) als Lösung für ihr als unerträglich angesehenes Leiden vorgeschlagen wird, das durch einige der von diesem Ausschuss behandelten Probleme verursacht wird, wie Armut und andere Situationen, in denen sich Menschen mit Behinderung im Vergleich zu anderen Kanadiern unverhältnismäßig oft befinden.“ 

Auf Nachfrage des Abgeordneten Garnett Genuis von der Konservativen Partei bestätigt Carr, dass Menschen mit Behinderung bei Besuchen in Krankenhäusern oder bei Ärzten MAID vorgeschlagen wird, obwohl sie wegen ganz anderer Anliegen medizinische Hilfe in Anspruch nehmen wollen. Sie höre Beschwerden dieser Art jede Woche, sagte sie.

Seit der Legalisierung der Euthanasie in Kanada im Juni 2016 sind insgesamt ungefähr 90.000 Personen durch MAID gestorben.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 girsberg74 29. Oktober 2025 
 

In einem Blick zurück !

Man wird aber doch annehmen dürfen, dass die kanadische Regierung, das ja alles unter ihrer Aufsicht hat, sich nach wie vor strikt gegen Umtriebe wie die der Nazis stellt ?


0
 
 lakota 28. Oktober 2025 
 

Das ist grauenhaft,

wo ist die Menschlichkeit geblieben?
Und Satan reibt sich die Hände.
Herr erbarme Dich unser!


2
 
 LionardoLoredan 28. Oktober 2025 
 

Konsequente Folge

der Selektionsidee, den neuen Menschen nach dem Ebenbild seiner Erfinder und Profiteure zu 'kreieren'.

Eine Kugel auf der Tischplatte nimmt ihre Fahrt auf, sobald man sie in die Schräge bringt. Mit der affirmativen Fragestellung, wann denn das menschliche Leben anfängt, fing es an. "Cui bono".

Wie viele Eltern behinderter Kinder leiden ohnehin schrecklich, wenn sie diese zurücklassen müssen. Jetzt ist ihr Alptraum in die bedrohende Realität eingetreten. Es wird ein globaler Schrecken, dessen Begründung sich ideologisiert rechtfertigt.


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Euthanasie

  1. Schottisches Parlament lehnt Gesetzentwurf zur Legalisierung des assistierten Suizids deutlich ab
  2. Kanada hat fast 100.000 Euthanasiefälle seit der Legalisierung 2016
  3. Nach Protesten scheitert Frankreichs Euthanasiegesetz im Senat
  4. Menschenrecht auf Abtreibung?
  5. Trauriger Rekord: Fast 10.000 Euthanasietote in den Niederlanden im Jahr 2024
  6. Kardinal kritisiert Gesetz zu Suizidbeihilfe in der Toskana
  7. Kanadische Ärzte wollen Organe von Euthanasiepatienten gewinnen
  8. Bischof Egan: ‚Großbritannien ist kein christliches Land mehr.‘
  9. Vier ehemalige Premierminister gegen das geplante Euthanasiegesetz in Großbritannien
  10. Niederlande: Euthanasie für 17-Jährige mit Depressionen und Angststörungen






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  3. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  4. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  5. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  6. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  7. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  8. Neuer Trend in den USA: Abkehr von nüchternen Kircheninnenräumen
  9. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  10. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  11. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  12. Rückflug des Papstes von Teneriffa nach Rom um mehrere Stunden verzögert
  13. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  14. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  15. Nach Störung einer Messe in Osnabrücker Kirche: Drei Personen stellen sich der Polizei

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz