Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Burke kritisiert liturgische Änderungen nach dem II. Vatikanischen Konzil
  2. Papst an Ministranten: Denkt über Priesterberuf nach
  3. Lebensschutz ist und bleibt ein Kernthema für Christen
  4. Offensichtlich geht es heute auch ohne Religion
  5. Ist der Begriff „Neger“ mit dem des „parasitären Zellhaufens“ verfassungsrechtlich vergleichbar?
  6. Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
  7. Papst Leo XIV. betet für die Opfer des Attentats auf eine katholische US-Schule
  8. Papst Leo an Politiker: Man kann nicht katholisch sein und gleichzeitig für Abtreibung sein
  9. USA werden im Jahr 2100 ein katholisches Land sein
  10. Sozialethiker Rhonheimer: Jesus war kein Kapitalismuskritiker
  11. Das einzige Land mit der Bibel auf seiner Flagge
  12. Australien wirf Iran Steuerung von antisemitischen Terroranschlägen vor
  13. Wir sind hier, um der Welt zu erklären, dass auch Wladimir Putin für seine Verbrechen bezahlen muss"
  14. US-Erzdiözese Denver: Pfarreien nominieren 900 junge Männer für das Priestertum
  15. „Schick diese Artikel gerne an alle neugierigen und fragenden Freunde weiter!“

Spanierin ist erste Abgeordnete Europas mit Down Syndrom

28. Jänner 2024 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mar Galcerán ist in das Regionalparlament von Valencia gewählt worden. Weltweit werden viele Ungeborene mit der Diagnose Down Syndrom abgetrieben.


Valencia (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Die 45-jährige Mar Galcerán ist in den Corts Valencianes, das Regionalparlament der Region Valencia, gewählt worden. Sie ist damit die erste Abgeordnete Europas mit Down Syndrom. Galcerán ist politisch aktiv, seit sie mit 18 Jahren in die spanische Volkspartei (Partido Popular) eingetreten ist.

Carlos Mazón, der Chef der Volkspartei in der Region Valencia, hat Galcerán zu ihrer Wahl gratuliert. Damit sei eine Grenze überschritten worden. Agustín Matía Amor von Down España bezeichnete die Wahl Galceráns wörtlich als „großen Schritt vorwärts und ein Beispiel echter Inklusion“. Mar Galcerán ist bereits im September 2023 als Abgeordnete angelobt worden. Ihre Wahl wurde durch ein Interview, welches sie der britischen Zeitung The Guardian gegeben hat, international beachtet.


Die Gesellschaft merke, dass Menschen mit Down Syndrom viel beizutragen hätten. Diese hätten aber noch einen langen Weg vor sich, kommentierte Galcerán ihren Einzug in den Corts Valencianes. In ihrer bisherigen politischen Tätigkeit hat sie sich für die Inklusion behinderter Menschen eingesetzt.

Seit der Einführung pränataler Tests werden immer weniger Babys mit Down Syndrom geboren. In den USA werden, je nachdem welcher Studie man vertraut, mindestens 75 Prozent der Babys abgetrieben, bei denen vor der Geburt Down Syndrom diagnostiziert wird. Im Vereinigten Königreich sind es 90 Prozent, ähnlich viele dürften es in Kanada sein. In Irland, einem Land, in dem die Abtreibung erst seit wenigen Jahren legal ist, werden beinahe 95 Prozent der Babys mit Diagnose Down Syndrom abgetrieben. Der Biologie Richard Dawkins, einer der lautstärksten Vertreter eines „Neuen Atheismus“, hat 2014 gesagt, es sei „unmoralisch“, ein Kind mit Down Syndrom auf die Welt zu bringen. Er empfahl den Eltern, das Baby abzutreiben und es noch einmal zu versuchen.

Foto: Symbolbild Kind mit Down Syndrom

Video: Beitrag von Radio Valencia Cadena

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Marcus, der mit dem C 28. Jänner 2024 
 

Bei solchen Schlagzeilen muß ich...

an bekannte Schauspielerinnen denken, die sich mit Kollegen mit Down-Syndrom ablichten lassen und in die Kameras flöten, wie "wertvoll" für sie die Erfahrung ist, mit diesen zu arbeiten. Nur um dann am nächsten Tag auf einer Demo für volle Kostenübernahme bei PID und ähnlichen Verfahren und eugenische Abtreibung bis zur Geburt zu kämpfen. Merkwürdigerweise scheint keiner der Mainstreampresse jemals diese Doppelmoral bemerkt zu haben.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Politik

  1. Das große CDU-Chaos ODER wenn ein angebliches Plagiat schlimmer als Abtreibung im 9. Monat ist!
  2. Erfolg für den Lebensschutz – Kein Geld für Planned Parenthood aus US-Bundesbudget
  3. US-Repräsentantenhaus untersucht möglichen Missbrauch von Steuergeld durch Planned Parenthood
  4. Transgender-Debatte: Grüne Politikerin El-Nagashi verlässt die Partei
  5. Sprecher des US-Repräsentantenhauses will Subventionen für Planned Parenthood streichen
  6. Gründer der ‚Catholics for Harris‘: US-Demokraten haben ein ‚wachsendes Problem mit Gott‘
  7. Wirtschaft, Grenzsicherheit, Kriminalität waren Wählern wichtiger als radikale Abtreibungspolitik

Spanien

  1. Äbtissin kritisiert vorgeschriebene Schließung kleiner Frauenklöster
  2. Vatikan verbietet Messe im Alten Ritus für spanische Wallfahrer
  3. Höchster Kirchturm der Welt soll 2026 fertig sein
  4. Veranstaltung mit Erzbischof Gänswein in Madrid abgesagt
  5. Schwangere Frau sagt Abtreibung ab, nachdem für sie gebetet wird
  6. "Für Glauben gestorben": In Spanien getöteter Mesner beigesetzt
  7. Madrid: 20.000 Teilnehmer beim Marsch ‚Ja zum Leben’






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Oktober 2025 mit kath.net in MEDJUGORJE mit P. Leo MAASBURG
  3. Papst Leo an Politiker: Man kann nicht katholisch sein und gleichzeitig für Abtreibung sein
  4. Das einzige Land mit der Bibel auf seiner Flagge
  5. Kardinal Burke kritisiert liturgische Änderungen nach dem II. Vatikanischen Konzil
  6. Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
  7. USA: Dominican Sisters of St. Cecilia heißen dieses Jahr 21 Postulantinnen willkommen
  8. Papst Leo XIV. betet für die Opfer des Attentats auf eine katholische US-Schule
  9. Ist der Begriff „Neger“ mit dem des „parasitären Zellhaufens“ verfassungsrechtlich vergleichbar?
  10. Papst an Ministranten: Denkt über Priesterberuf nach
  11. Lebensschutz ist und bleibt ein Kernthema für Christen
  12. Wie zwei Konvertiten spannend den Glauben vermitteln
  13. US-Erzdiözese Denver: Pfarreien nominieren 900 junge Männer für das Priestertum
  14. Offensichtlich geht es heute auch ohne Religion
  15. Ökumenische Begegnungen zwischen Rom und Konstantinopel

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz