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Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausgespielen möchte

vor 4 Stunden in Österreich, 8 Lesermeinungen
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Grünwidl mit verwirrender Rede bei Bischofskonferenz: Für Änderungen von kirchlichen Geboten und Gesetzen. Doch dann seien sie doch notwendig.


Graz (kath.net/KAP-ÖBK/red)

Der Wiener Erzbischof Josef Grünwidl hat sich laut einer Meldung der Pressestelle der Österreichischen Bischofskonferenz bei einem Festgottesdienst der heimischen Bischöfe im steirischen Pischelsdorf für die Änderung (!) von kirchlichen Geboten und Gesetzen ausgesprochen, um die Menschen noch „tiefer“ in ein auf Gott hin ausgerichtetes Leben zu führen. Doch dann meinte Grünwidl in einer etwas verwirrenden Predigt zugleich, dass es im Leben der Kirche Regeln, Gebote und Vorschriften brauche. Diese dürften jedoch kein Selbstzweck sein und dienten nicht einer bloßen Reglementierung, sondern dem „Heil der Seelen“.


Der Wiener Erzbischof sprach sodann von geschiedenen Wiederverheirateten oder Partnerschaften, die nicht dem Ideal des katholischen Eherechts entsprechen. Für diese Menschen gebe es im Kirchenrecht Vorschriften und Verbote; doch für diese Gruppen möchte er die „konkrete Lebens- und Glaubenssituation“ besprechen und sodann eine „pastorale Lösung“ finden.

Grünwidl meinte weiter, dass „unsere Kirche“ „jesuanischer und evangeliumsgemäßer“ werde, wenn wir „synodaler“ werden. Er möchte zudem viel mehr auf die Stimmen der Frauen hören und sie in Entscheidungsprozesse einbeziehen. Dazu fordert er, dass „kirchliche Vorschriften“ und „jahrhundertealte Traditionen“ geändert werden. Der Wiener Erzbischof spielte dann den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht aus und meinte wörtlich: „Was vom Heiligen Geist kommt, kann das Kirchenrecht nicht aufhalten.“


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Lesermeinungen

 gebsy vor 58 Minuten 

@SalvatoreMio

Das "Schlauerseinwollen" würde ich Seiner Exzellenz nicht unterstellen wollen, aber die "Gefallsucht" scheint einen Flächenbrand entfacht zu haben ...


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 Parcival vor 2 Stunden 
 

Seelenheil

Ein Bischof hat nicht den Auftrag, den Menschen nach dem Zeitgeist zu sagen, dass alles irgendwie in Ordnung sei. Sein Auftrag ist es, die Menschen zum Heil zu führen. Wenn jedoch Gebote und Ordnung Gottes relativiert und stattdessen „pastorale Lösungen“ nach der jeweiligen Lebenssituation gesucht werden, stellt sich eine einfache Frage: Wohin führt dieser Erzbischof die Menschen eigentlich?

Entweder glaubt er selbst nicht wirklich an Gott und an die von ihm geoffenbarte Wahrheit. Oder er hält Gott für so dehnbar, dass letztlich jeder tun und lassen kann, was er will und Gott ohnehin alles durchgehen lässt. In beiden Fällen führt er die Herde nicht zum Heil, sondern in die Irre. Ich frage mich oft, warum wir das einfach so hinnehmen.


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 SalvatoreMio vor 3 Stunden 
 

Sieh mal einer an !

Ich dachte, die Nachfolger der Apostel, hätten in ihrer Ausbildung gelesen und meditiert, was ihreVorgänger, "Säulen der Kirche" genannt, an uns weitergeleitet haben, nämlich was z. B. Johannes, der zur Spitze des Kollegiums gehörte, niederschrieb: Jesus übergab ihnen eine gewaltige Missionsaufgabe und tröstete sie: "Ich lasse Euch nicht als Waisen zurück, sondern ich sende Euch den Heiligen Geist. Er wird Euch in alle Wahrheit einführen" (Joh 16,3). Und das ist auch passiert! Alle Nachfolger der Apostel sollen Schüler der göttlichen Weisheit sein. Plötzlich jedoch verwechseln etliche Bischöfe sich selbst mit dem Heiligen Geist! Ist das nicht sogar die schlimmste aller Sünden - das Schlauerseinwollen als der Allmächtige?


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 Gandalf vor 3 Stunden 

Ein Populist halt... leider


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 Wilolf vor 3 Stunden 
 

„pastorale Lösung“ für „Partnerschaften, die nicht dem Ideal des katholischen Eherechts entsprechen“

Gibt es doch schon laut Fiducia supplicans:
Z.B. ein Mann betrügt seine Frau mit seiner Sekretärin. Und um sein Gewissen zu beruhigen holt er sich mit ihr zusammen beim Pfarrer einen FS-Segen ab. Damit die Ehefrau nichts mitkriegt, muss das natürlich klammheimlich erfolgen „Dauer weniger Sekunden“ (Zitat aus der Erklärung zur Erklärung FS).
Bitte Hl. Vater, rette das 6. Gebot: FS MUSS WEG!


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 Uwe Lay vor 3 Stunden 
 

Zum Lügeneist

Eine kleine Ergänzung zum Geist dieses Erzbischofes:
"Er sprach:Ich will ausgehen und will ein Lügengeist sein im Munde aller seiner Prophten; und der Herr hat Unheil gegen dich geredet." 1.Könige 22,23.Gott sandte so selbst diesen Lügengeist aus, um den König Ahab zu verführen!Theologen übernehmen nun gern die Aufgabe der damaligen Propheten, die Kirche in die Irre zu führen!
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


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 Uwe Lay vor 3 Stunden 
 

Über den Lügengeist

Der "Geist" den dieser Erzbischof beschwört,ist nicht der Heilige Geist, der aus dem Vater und dem Sohn ausgeht", so das große Glaubensbekenntnis, denn der würde nicht der von Jesus Christus regierten Kirche und seiner Ordnung widersprechen,sondern ein Widerspruchsgeist, der Lügengeist!
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


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 marlin vor 4 Stunden 
 

der Erzbischof und der Heilige Geist

Zitat: „„Der Wiener Erzbischof spielte dann den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht aus und meinte wörtlich: „Was vom Heiligen Geist kommt, kann das Kirchenrecht nicht aufhalten.““

Resultiert letztendlich die Lehre der Kirche und das Kirchenrecht nicht aus der Inspiration des Heiligen Geistes?
Oder glaubt der Erzbischof, dass er der Einzige ist, der den Heiligen Geist aus dem Ärmel schütteln kann?

Schon wieder dieselbe Leier! Wer weiht solche Männer zu Priestern und solche Priester zu Bischöfen?


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