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Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!

9. März 2026 in Deutschland, 14 Lesermeinungen
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Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) möchte einen konfessionelle Religionsunterricht durch das neue Fach „Christliche Religion“ ersetzt. Dabei soll es um Klima, sexuelle Orientierung und Einblicke in die Scharia gehen.


Hannover (kath.net/gem/rn)

Niedersachsen steht vor einer unfassbaren Zäsur in der Schullandschaft. Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) hat Pläne für ein bundesweit einmaliges Modell vorgestellt: Ab dem kommenden Sommer soll der konfessionelle Religionsunterricht durch das neue Fach „Christliche Religion“ ersetzt werden. Doch der nun präsentierte Lehrplan sorgt bereits vor dem Start für Diskussionen über die inhaltliche Gewichtung. Das neue Fach ist als ökumenisches Modell konzipiert, das Katholiken und Protestanten gemeinsam unterrichtet. Neben christlichen Inhalten sollen vermehrt auch andere Themen im Vordergrund stehen, die mit Religion nicht viel zu tun haben. Von den insgesamt rund 130 verbindlichen Themen für die Klassenstufen fünf bis zehn entfallen lediglich fünf direkt auf die Person Jesus Christus. So sollen die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Klima/Umwelt), sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität sowie Einblicke in die Scharia des Islam oder buddhistische Meditationspraktiken am Programm stehen.


 


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Lesermeinungen

 Tante Ottilie 13. März 2026 
 

Sehr geehrte lakota!

Ich hoffe, dass der künftige mandatsmäßig ja sogar gleichstarke Koalitionspartner der Grünen in BW antichristliche Politik nicht zulassen wird.
Der KATHOLISCHE CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel wurde vor einiger Zeit in der TAGESPOST vorgestellt und dabei bekannte er als einen wenn nicht gar den entscheidenden Schwerpunkt seiner Politik, dass er das CHRISTLICHE Profil der CDU wieder schärfen und demselben unbedingt Geltung und Priorität verschaffen will.
Er ist ja noch jung und unverbraucht und hat mit nur hauchdünnen Rückstand seiner Partei hinter den Grünen ganz bedeutende Trümpfe in der Hand - auch gegenüber dem schon 60jährigen Cem Özdemir.

Schauen wir also mal, und geben wir Manuel Hagel als Katholiken durchaus auch einen Vertrauensvorschuss und zumindest unser Gebet mit auf seinem weiteren politischen Weg.


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 beertje 13. März 2026 
 

Was kann man denn auch erwarten!? Jedoch: der Glaube an Gott lässt sich nicht durch Verbote eindämmen. Gott ist lebendig und wirkt weiter in seinen Geschöpfen: und jene, die offene Ohren haben, nehmen ihn auch wahr ... das macht mir keine Angst!


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 SalvatoreMio 10. März 2026 
 

Was in Nordirland jahrzehntelang zwischen Katholiken und Protestanten ablief

@Wilolf: was lief da wohl wirklich ab? Persönlich weiß ich es nicht, hörte nur davon, auch durch Iren selber. Die Katholiken wurden offenbar eher als Menschen zweiter Klasse betrachtet und gern lächerlich gemacht nach dem Motto: "Auch wenn die Katholiken in einer Hundehütte leben müssen, Hauptsache, sie haben ihren kath. Glauben". Sollte solch verächtliches Denken und erniedrigende Behandlung - hier immerhin zwischen zwei christlichen Gruppen - ausgeprägt gewesen sein, so wäre es nicht verwunderlich, dass Gewalt und Bürgerkrieg daraus entstand.


0
 
 Wilolf 10. März 2026 
 

Politischer Zweck des „konfessionellen Religionsunterrichts“ ist heute,

die christlichen Konfessionen abzuschaffen. Als etwas fadenscheinige Begründung müssen dazu Religionskriege herhalten.
Allerdings: Was in Nordirland jahrzehntelang zwischen Katholiken und Protestanten ablief, war ja auch alles andere als christlich. Und daher der Argumentation FÜR konfessionellen Religionsunterricht nicht gerade förderlich.


0
 
 Versusdeum 10. März 2026 
 

Ideologische Indoktrination und Gleichschaltung von Kindern

statt Religionsunterricht also. Aber es dreist noch "irgendwas mit Christentum" nennen. "Grüne" halt. Mal sehen, was "grün"-schwarz dem Wähler im Ländle so alles an "Segnungen" bringen wird. An der Lust zur Macht kleben sie jedenfalls jetzt schon.


1
 
 Versusdeum 10. März 2026 
 

A propos "grüne" Ideologen

Früher konnten die Menschen im "Ländle" (jetzt allen Ernstes als "Se Länd" beworben) "elles, außer Hochdeutsch", jetzt können sie nicht einmal mehr wählen. Schade um dieses einst sympatisch-erfolgreiche Bundesland.

www.thelaend.de/kampagne/


1
 
 SarahK 9. März 2026 
 

Wundert es einen wirklich?

Oder ist nicht jede Aufregung von Katholiken diesbezüglich heuchlerisch. Wenn man bedenkt welche Art von „Gottesdienste“, die im Grunde nur dem Wohlbefinden der Menschen dienen in unseren Kirchen stattfinden oder Yoga Kurse in katholischen Einrichtungen, oder anderen heidnischen Sch…, sehr wahrscheinlich vom katholischen Steuerzahler finanziert, betroffenheits Stuhlkreise mit G*tt in der Mitte neben Flinta* in katholischen Kirchengebäude.


2
 
 Wirt1929 9. März 2026 
 

Die niedersächsischen Bistümer

werden sich wohl eher nicht dagegen stellen. Zu erwartende Stellungnahmen werden nebulös abgegeben, die der Landesregierung ernsthaft nichts entgegen setzt. Eher die CDU könnte Stellung beziehen, wird aber auch eher farblos ausfallen. In der Sonntagsmesse hat man uns schon beiläufig im Nebensatz darauf einstimmen wollen.


1
 
 Versusdeum 9. März 2026 
 

Ich fürchte, das ist jetzt teilweise schon so

Schließlich hatte ich schon vor Jahrzehnten einen atheistischen Reli-Unterricht "genießen" dürfen.


1
 
 lakota 9. März 2026 
 

Tja, schaun wir mal,

was den Grünen mit Cem Özdemir noch einfällt, die in BW die Mehrheit bekommen haben.


2
 
 SalvatoreMio 9. März 2026 
 

Ja, Anbiederung an den Staat ...

@Jothekieker: immer umgeben von Personen, denen die Kirche fast nichts bedeutet, kenne ich nur eine Devise: kämpfen! Das geschah immer mit Erfolg! In Niedersachsen z. B. muss 1 Std. Religion nur erteilt werden, wenn 12 Schüler vorhanden sind. Das ist in ländlicher Diaspora fast unmöglich. Aber durch zähes Verhandeln mit Schulräten bzw. Schulleitern, gelang es immer! Jedes kath. Kind bekam kath. Religionsunterricht. Oder: "Fronleichnam". In Niedersachsen ist an Fronleichnam Schulunterricht, der Tag war aber offiziell freigegeben für Katholiken. Also taten Eltern und Kinder sich zusammen. im Konvoi mit Autos machten wir schöne Ausflüge: hl. Messe mit Prozession; danach Spiel und Vergnügen. Die Kinder erlebten Fronleichnam als Fest! Irgendwann wurde diese staatl. Freizügigkeit von der Bischöfl. Behörde aufgegeben: Eltern mussten nun einen Antrag auf Befreiung vom Schulunterricht stellen. Selbst das Generalvikariat arbeitet an Fronleichnam! So geht katholisches Leben nach und nach unter.


3
 
 SalvatoreMio 9. März 2026 
 

Immer weiter bergab ...

@Uwe Lay: Durchgängig durch alle Schulklassen bedarf es unterschiedlicher Schwerpunkte. "Religion" lediglich als "Kunde" wie Geschichtsunterricht zu verstehen, greift viel zu kurz. Es bedarf zunächst vor allem eines Unterrichtes mit Lehrern, die gläubige Christen sind, die mit Schülern beten und den Schatz der hl. Schrift aufschlüsseln, evtl. eine Kirche besuchen usw.; dann das soziale Element wie "Familie, Freunde, Staat, Weltgemeinschaft"; die Verantwortung für die Umwelt und auch die Kunde über andere Religionen. - Was in obigem Artikel vorgestellt wird, ist erschreckend!


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 Jothekieker 9. März 2026 
 

Wie weit geht die Anbiederung an den Staat?

Von den Protestanten erwarte ich keinen Widerstand. Aber was sagen Hildesheim, Osnabrück und Paderborn?


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 Uwe Lay 9. März 2026 
 

Religionskunde

Eigentlich soll statt der christlichen Religion Religionskunde unterrichtet werden, sodaß da alle Religionen behandelt werden. Ziel des Unterrichtes sei es, den Schülern zu helfen, in der Welt der vielen Religionen und Weltanschauungen eine Orientierungshilfe zu leisten.
Uwe Lay Pro Theol Blogspt


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