Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  3. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  4. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  5. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  6. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  7. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  8. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  9. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  10. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  11. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  12. THESE: Warum die UNO weg muss!
  13. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
  14. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  15. 'Glaube ist kein PR-Problem': US-Burger-Kette verweigert Entfernung von Bibelversen

USA: Republikanische Politiker wollen Abgabe von Abtreibungspillen strenger regulieren

17. Jänner 2026 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die persönliche Visite beim Arzt sollte sofort wieder eingeführt werden, verlangt Senator Cassidy. Derzeit sind Abtreibungspillen ohne persönlichen Arztbesuch per Post erhältlich.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Der Senatsausschuss, der die Gesundheitspolitik der US-Regierung überwacht, hat die derzeit geltenden Regelungen über die Abgabe der Abtreibungspillen in einer Anhörung behandelt. Einige Republikanische Senatoren haben die Forderung aufgestellt, die Regierung unter Präsident Donald Trump möge den derzeit einfachen Zugang zu den Mitteln strenger regulieren.

Senator Bill Cassidy, der Vorsitzende des Ausschusses, kritisierte die derzeit geltende Regelung, die unter Präsident Joe Biden 2021 eingeführt und von der Regierung Trump bis jetzt beibehalten wurde. Sie ermöglicht den Versand von Abtreibungspillen per Post ohne vorherigen Besuch bei einem Arzt. Die Sicherheitsmaßnahmen, die mit einem persönlichen Besuch beim Arzt verbunden seien, sollten sofort wieder verpflichtend eingeführt werden, verlangte Cassidy in seiner Eröffnungsrede. Das wäre das absolute Minimum.


Diese sind 2021 abgeschafft worden, was den Versand der Abtreibungspillen per Post ermöglichte. Dies führte dazu, dass laut Angaben des Guttmacher Institute 63 Prozent der Abtreibungen im Jahr 2023 mit Hilfe von Abtreibungspillen durchgeführt worden sind. 2020 waren es noch 53 Prozent gewesen, 2017 waren es 39 Prozent.

Cassidy und andere Politiker der Republikanischen Partei halten den Versandhandel mit Abtreibungspillen für unverantwortlich, weil die starken Nebenwirkungen der Präparate nicht entsprechend berücksichtigt würden. Cassidy forderte Gesundheitsminister Robert F. Kennedy jr. und Marty Makary, den Leiter der Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration), auf, die Sicherheitsüberprüfung der Abtreibungspillen abzuschließen.

Eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums gab gegenüber The Daily Signal bekannt, dass die FDA an der Überprüfung der Abtreibungspillen arbeite. Dieser Prozess sei sehr gründlich und brauche entsprechend Zeit, damit die Entscheidungen, die auf seiner Grundlage getroffen werden, auf guter wissenschaftlicher Arbeit beruhen, betonte sie.

Politiker der Demokratischen Partei betonten bei der Anhörung, dass die Abtreibungspille „sicher und wirksam“ sei. Die Republikanischen Senatoren würden die Kritik an der leichten Verfügbarkeit der Abtreibungspillen nur vorschieben. In Wahrheit gehe es ihnen darum, „den Frauen in diesem Land das Grundrecht auf Kontrolle über ihren eigenen Körper“ zu verweigern, sagte Senator Bernie Sanders. Sanders ist parteiunabhängig, in Abtreibungsfragen aber auf Linie der Demokratischen Partei, der er lange angehört hat.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 girsberg74 17. Jänner 2026 
 

Eine notwedige Initiative,

gegen die insbesondere diejenigen nichts haben können, die ständig mit "Frauengesundheit" herumdröhnen.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Jesse Jacksons wechselnde Positionen zum Lebensschutz
  2. Puerto Rico ändert Strafrecht – Ungeborene als Menschen anerkannt
  3. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  4. US-Gesundheitsministerium setzt sich für medizinisches Personal ein, das Abtreibungen ablehnt
  5. Kalifornien: 90 Millionen US-Dollar für Planned Parenthood
  6. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  7. Papst Leo XIV. ernennt Lebensschützer zum neuen Erzbischof von Denver

Abtreibung

  1. Jesse Jacksons wechselnde Positionen zum Lebensschutz
  2. USA: Ist die katholische Privat-Universität Notre Dame noch katholisch?
  3. Puerto Rico ändert Strafrecht – Ungeborene als Menschen anerkannt
  4. US-Gesundheitsministerium setzt sich für medizinisches Personal ein, das Abtreibungen ablehnt
  5. Kalifornien: 90 Millionen US-Dollar für Planned Parenthood
  6. Influencerin: Entscheidung für Abtreibung war einfacher als Bestellung bei McDonalds
  7. ‚Seien Sie die Person, die eine Frau mit der Hoffnung verbindet!‘







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  3. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  4. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  5. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  6. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  7. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  8. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  9. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  10. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  11. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Tausende fallen“
  12. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
  13. „Öffnet eure Herzen“: Protestantin begeistert das Netz mit dem Rosenkranz
  14. 'Woke Left' ist die 'wütendste und exklusivste Spaltungsbewegung in der Geschichte'
  15. THESE: Warum die UNO weg muss!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz