Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  2. US-Katholiken mehrheitlich für die Todesstrafe
  3. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  4. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  5. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  6. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  7. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  8. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  9. Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe
  10. Wann enden die perspektivlosen Strukturdebatten?
  11. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  12. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  13. Griechisch-orthodoxe Bischöfe üben scharfe Kritik an EU-Plänen zu Abtreibungsfonds
  14. Papst Leo wird die Gründonnerstags-Fußwaschung wieder im Lateran vollziehen
  15. Papst Leo XIV. bestärkt Bischof Voderholzer auf dem Weg der Neuevangelisierung

USA: Republikanische Politiker wollen Abgabe von Abtreibungspillen strenger regulieren

vor 3 Stunden in Prolife, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die persönliche Visite beim Arzt sollte sofort wieder eingeführt werden, verlangt Senator Cassidy. Derzeit sind Abtreibungspillen ohne persönlichen Arztbesuch per Post erhältlich.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Der Senatsausschuss, der die Gesundheitspolitik der US-Regierung überwacht, hat die derzeit geltenden Regelungen über die Abgabe der Abtreibungspillen in einer Anhörung behandelt. Einige Republikanische Senatoren haben die Forderung aufgestellt, die Regierung unter Präsident Donald Trump möge den derzeit einfachen Zugang zu den Mitteln strenger regulieren.

Senator Bill Cassidy, der Vorsitzende des Ausschusses, kritisierte die derzeit geltende Regelung, die unter Präsident Joe Biden 2021 eingeführt und von der Regierung Trump bis jetzt beibehalten wurde. Sie ermöglicht den Versand von Abtreibungspillen per Post ohne vorherigen Besuch bei einem Arzt. Die Sicherheitsmaßnahmen, die mit einem persönlichen Besuch beim Arzt verbunden seien, sollten sofort wieder verpflichtend eingeführt werden, verlangte Cassidy in seiner Eröffnungsrede. Das wäre das absolute Minimum.


Diese sind 2021 abgeschafft worden, was den Versand der Abtreibungspillen per Post ermöglichte. Dies führte dazu, dass laut Angaben des Guttmacher Institute 63 Prozent der Abtreibungen im Jahr 2023 mit Hilfe von Abtreibungspillen durchgeführt worden sind. 2020 waren es noch 53 Prozent gewesen, 2017 waren es 39 Prozent.

Cassidy und andere Politiker der Republikanischen Partei halten den Versandhandel mit Abtreibungspillen für unverantwortlich, weil die starken Nebenwirkungen der Präparate nicht entsprechend berücksichtigt würden. Cassidy forderte Gesundheitsminister Robert F. Kennedy jr. und Marty Makary, den Leiter der Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration), auf, die Sicherheitsüberprüfung der Abtreibungspillen abzuschließen.

Eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums gab gegenüber The Daily Signal bekannt, dass die FDA an der Überprüfung der Abtreibungspillen arbeite. Dieser Prozess sei sehr gründlich und brauche entsprechend Zeit, damit die Entscheidungen, die auf seiner Grundlage getroffen werden, auf guter wissenschaftlicher Arbeit beruhen, betonte sie.

Politiker der Demokratischen Partei betonten bei der Anhörung, dass die Abtreibungspille „sicher und wirksam“ sei. Die Republikanischen Senatoren würden die Kritik an der leichten Verfügbarkeit der Abtreibungspillen nur vorschieben. In Wahrheit gehe es ihnen darum, „den Frauen in diesem Land das Grundrecht auf Kontrolle über ihren eigenen Körper“ zu verweigern, sagte Senator Bernie Sanders. Sanders ist parteiunabhängig, in Abtreibungsfragen aber auf Linie der Demokratischen Partei, der er lange angehört hat.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Die US-Bischofskonferenz lädt zur 14. Pro-Life-Novene ein
  2. US-Katholiken mehrheitlich für die Todesstrafe
  3. Bischof Barron lobt Vorgehen des US-Gesundheitsministeriums gegen ‚Geschlechtsanpassung‘
  4. US-Präsident Trump: ‚Religion kommt nach Amerika zurück‘
  5. Vatikan hebt Pfarraufhebungen in US-Diözese Buffalo auf
  6. US-Studie zeigt: Republikaner sind religiöser als Demokraten
  7. US-Grenzschutzbeauftragter Homan: Wir haben 62.000 Kinder gerettet

Abtreibung

  1. Katholische Bischöfe Schottlands verurteilen Pufferzonen-Gesetz für Abtreibungskliniken
  2. Nun läutet auch in Italien die erste Glocke „Stimme der ungeborenen Kinder“
  3. Menschenrecht auf Abtreibung?
  4. CDL: „EU-Parlament entscheidet ein weiteres Mal gegen das Recht auf Leben“
  5. Katholische Bischöfe zeigen sich besorgt vor Abtreibungs-Abstimmungen des EU-Parlaments
  6. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  7. US-Arzt gibt Freundin im Schlaf Abtreibungspillen, Baby stirbt






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  4. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  6. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  7. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  8. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  9. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  10. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  11. MEHR hippe Missionare in Augsburg
  12. 'Exportweltmeister in Moral, ansonsten Beobachter an der Seitenlinie. Beschämend'
  13. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  14. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  15. Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz