Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  2. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  3. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  4. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  5. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  6. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  7. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  8. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  9. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  10. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  11. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  12. Zwei Formen - ein Ritus
  13. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  14. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
  15. Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut

USA: Keine Visa für Verantwortliche von Internet-Zensur

3. Juni 2025 in Chronik, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Von der Maßnahme sollen ausländische Personen betroffen sein, die ‚an der Zensur von Amerikanern beteiligt sind‘. Diese sollten ‚nicht in den Genuss des Privilegs kommen, in unser Land zu reisen‘, schrieb Außenminister Rubio auf X.


Washington D.C. (kath.net/jg)
Die US-Regierung verschärft die Einreisebestimmungen weiter. In Zukunft sollen Personen, die für die Zensur von Internetbeiträgen verantwortlich sind, keine Visa für die Einreise in die USA mehr erhalten. Dies kündigte Außenminister Marco Rubio (Foto) auf X an, berichtet die Zeitung BILD.

Von der Maßnahme sollen ausländische Personen betroffen sein, die „an der Zensur von Amerikanern beteiligt sind“. Diese sollten „nicht in den Genuss des Privilegs kommen, in unser Land zu reisen“, schrieb Rubio.

Es sei „inakzeptabel, dass ausländische Beamte Haftbefehle gegen US-Bürger oder in den USA ansässige Personen für Beiträge in sozialen Medien auf amerikanischen Plattformen ausstellen oder damit drohen, während sie sich physisch auf US-Boden befinden“, erklärte Rubio wörtlich in einer Stellungnahme. Es sei „ebenso inakzeptabel“, dass ausländische Beamte von US-Technologieplattformen verlangten, inhaltlich Beiträge zu moderieren, fuhr er laut einem Bericht der österreichischen Zeitung Die Presse fort.


Diese Maßnahmen seien eine Verletzung der Souveränität der USA, gab das US-Außenministerium in einer Stellungnahme bekannt. US-Amerikaner würden „zu lange schon von ausländischen Behörden mit Geldstrafen belegt, schikaniert und sogar angeklagt werden, wenn sie ihr Recht auf freie Meinungsäußerung wahrnehmen“, schrieb Rubio auf X.

Details zu den Maßnahmen wurden noch nicht bekannt gegeben. Das US-Außenministerium stellte aber fest, dass auch Familienangehörige der betroffenen Personen unter die Einschränkungen bei der Vergabe von Einreisevisa fallen könnten.

Im Februar hatte ein Bericht in der Sendung „60 Minutes“ des Senders CBS für Erstaunen in den USA gesorgt, der drei Staatsanwälte aus Niedersachsen an einem „Aktionstag gegen Hasskriminalität im Netz“ begleitet hatte. Die Ermittler lachten etwas darüber, dass Bürger „geschockt“ auf die Beschlagnahme von Mobiltelefonen reagiert hatten, berichtet die BILD.

US-Journalisten hatten auch dokumentiert, wie sechs bewaffnete Polizisten um 6 Uhr morgens eine Wohnung in Nordwestdeutschland gestürmt und das Mobiltelefon sowie den Laptop einer Frau beschlagnahmt hatten. Sie soll eine Nachricht in den sozialen Medien geteilt haben, der angeblich einen Politiker beleidigt.

US-Vizepräsident JD Vance kommentierte die Vorfälle mit den Worten: „Jemanden zu beleidigen, ist kein Verbrechen, und die Kriminalisierung von Äußerungen wird die Beziehungen zwischen Europa und den USA stark belasten.“

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 SalvatoreMio 3. Juni 2025 
 

USA und Einreiseverschärfungen

Leider begreife ich nicht, worum es hier geht.


0
 
 Henoch 3. Juni 2025 
 

Cool (Erstauntes Zustimmen/Bewundern)

Endlich rührt sich mal etwas vielleicht Wirksames, gegen die bundesdeutsche mediale, aber auch physische Gewalt der Behörden.


1
 
 Wilolf 3. Juni 2025 
 

Und die inländischen Zensoren?

Werden die amerikanischen Personen, die an der Zensur von Amerikanern in Amerika beteiligt waren (z.B. während der Corona-Maßnahmen) dann auch konsequenterweise des Landes verwiesen? Da bin ich mal gespannt.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. USA: Gericht entscheidet über Statue von Erzengel Michael vor öffentlichem Gebäude
  2. Oberster Gerichtshof der USA bestätigt Regelungen zum Schutz von Frauen im Sport
  3. US-Außenminister Rubio: Die UNO hat ihre Mission verloren
  4. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Zehn Gebote in den Klassenzimmern
  5. Keine Strafen für Baseball-Spieler wegen Bibelversen auf Kappen mit Regenbogen

Meinungsfreiheit

  1. Finnische Politikerin Räsänen ficht Verurteilung wegen ‚Volksverhetzung‘ vor EGMR an
  2. Fluglinie zahlt Stewardess fast eine Million Dollar nach Kündigung wegen pro-life-Ansichten
  3. US-Stadt Louisville zahlt 800.000 Dollar an christliche Fotografin
  4. Ehemalige finnische Innenministerin Räsänen: „Was haben SIE in den letzten Jahren geschrieben?“
  5. „Meldestellen? … Diese Einrichtungen sind so komplett überflüssig!“

Internet

  1. Papst an Mathematiker: Digitalen Raum menschlich gestalten
  2. Soros‘ Open Society Stiftungen unterstützen linke britische Internet-Wachorganisation
  3. Katholischer Podcast auf Platz 1 bei Apple Podcasts
  4. ‚Trusted Flagger’ – Meldestelle für fragwürdige Inhalte oder Zensur im Internet?
  5. Britische Behörden gehen rigoros gegen ‚Hassverbrechen’ in sozialen Medien vor






Top-15

meist-gelesen

  1. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  2. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  3. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  4. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  5. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  6. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  7. Eklat in Regensburger Basilika St. Emmeram: Schweizer Popsängerin dreht heimlich frivoles Musikvideo
  8. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  9. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  10. Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente: „Ich bete jeden Tag, aber nicht für den Sieg“
  11. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  12. Glaube & Sex vs. Vernunft & Geld?
  13. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  14. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  15. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz