Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Tantum ergo Sacramentum
  3. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  4. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  5. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  10. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  11. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  12. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
  13. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
  14. Die katholischen Bischöfe übernehmen die Schirmherrschaft zum Marsch für das Leben/Slowakei
  15. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich

US-Stadt Louisville zahlt 800.000 Dollar an christliche Fotografin

8. April 2026 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Chelsey Nelson sah sich durch eine Antidiskriminierungsregelung der Stadt in ihrer Berufsausübung eingeschränkt. Das Gericht gab ihr recht.


Louisville (kath.net/jg)
Die Stadt Louisville (US-Bundesstaat Kentucky) hat sich mit der christlichen Hochzeitsfotografin Chelsey Nelson (Foto) auf eine Zahlung von 800.000 US-Dollar an Anwaltskosten geeinigt. Damit endet ein fast sieben Jahre andauernder Rechtsstreit um die Meinungs- und Religionsfreiheit. Dies gab die christliche Rechtsorganisation Alliance Defending Freedom (ADF) bekannt, welche Nelson in dem Verfahren juristisch vertreten hat.

Nelson hatte 2019 Klage gegen die Stadt eingereicht. Sie argumentierte, dass die sogenannte „Fairness Ordinance“ – eine seit 1999 geltende Antidiskriminierungsverordnung, welche Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität in öffentlichen Einrichtungen verbietet – ihre Rechte auf freie Meinungsäußerung und Religionsfreiheit nach dem ersten Zusatzartikel der US-Verfassung verletze. Die Verordnung hätte sie nach ihrer Darstellung zwingen können, gleichgeschlechtliche Hochzeiten zu fotografieren und Inhalte zu erstellen, die ihren christlichen Überzeugungen zur Ehe widersprechen. Zudem sah sie sich daran gehindert, ihre Ansichten auf ihrer Internetseite offen darzulegen. 


Ein Bundesgericht in Kentucky gab Nelson recht und erließ eine dauerhafte Verfügung, die es der Stadt untersagt, die Verordnung in ihrem Fall anzuwenden. Nelson erhielt symbolisch einen Dollar Schadensersatz. Die Stadt war zwar nie direkt gegen Nelson vorgegangen, hatte den Fall jedoch über Jahre hinweg juristisch bekämpft.

Mit der nun vereinbarten Zahlung von 800.000 Dollar an Anwaltskosten ist der Rechtsstreit beendet. Die Stadt betonte, dass die Zahlung ausschließlich der Beilegung des Verfahrens diene und sie weiterhin entschlossen sei, ihre Antidiskriminierungsverordnungen durchzusetzen. 

Nelson und ihre Anwälte von der ADF begrüßten das Ergebnis als Sieg für die freie Meinungsäußerung: Die Regierung dürfe niemanden zwingen, Botschaften zu verbreiten, die gegen die eigenen Überzeugungen verstoßen. 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  2. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  3. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  4. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
  5. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor

Religionsfreiheit

  1. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  2. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  3. Katholische Bischöfe Kanadas: Gesetz gegen "Hass" gefährdet Religionsfreiheit
  4. Nicaraguas Regierung verbietet Kreuzweg-Prozessionen
  5. Großbritannien: Christlicher Pastor wegen Kritik am Islam und an Transgender verhaftet

Meinungsfreiheit

  1. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  2. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  3. Finnische Politikerin Räsänen ficht Verurteilung wegen ‚Volksverhetzung‘ vor EGMR an
  4. Fluglinie zahlt Stewardess fast eine Million Dollar nach Kündigung wegen pro-life-Ansichten
  5. Ehemalige finnische Innenministerin Räsänen: „Was haben SIE in den letzten Jahren geschrieben?“







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. Der Mensch vor dem Algorithmus - Die Würde vor dem System
  4. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
  5. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  6. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  7. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
  8. Slowakei: Aufrufe zu Lebensschutz und Dialog bei Nationalwallfahrt
  9. Damit die nächste Saat aufgehen kann
  10. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  11. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  12. „Manchmal ist es schwer, den Zusammenhang zwischen meinem Kreuz und dem Kreuz Christi zu erkennen“
  13. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
  14. Die Bibliothek als Herz des kirchlichen Gedächtnisses. ‚Nimm und lies!‘ - Die Unruhe der Wahrheit
  15. „Die hl. Märtyrer von Międzyrzecz waren Menschen aus Fleisch und Blut, die bereit waren…“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz