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Satanist sagt unter Eid: Wir haben keine Eucharistie für ‚schwarze Messe‘

26. März 2025 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
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Die Organisation ‚The Satanic Grotto‘ hatte zunächst angekündigt, bei einer öffentlichen ‚schwarzen Messe‘ konsekrierte Hostien und konsekrierten Wein zu schänden.


Kansas City (kath.net/jg)
Im Fall der „schwarzen Messe“, die Ende März vor dem Kapitol in Topeka (US-Bundesstaat Kansas) abgehalten werden soll, gibt es neue Entwicklungen. Der Vorsitzende der Organisation „The Satanic Grotto“, welche die „schwarze Messe“ veranstalten will, hat unter Eid ausgesagt, die Organisation habe keine konsekrierten Hostien und keinen konsekrierten Wein in ihrem Besitz. Dies berichtet die katholische Nachrichtenseite OSV News.

„The Satanic Grotto“ hatte in den sozialen Medien und gegenüber Chuck Weber von der katholischen Organisation „Kansas Catholic Conference“ behauptet, mindestens eine konsekrierte Hostie und konsekrierten Wein zu besitzen, die bei der „schwarzen Messe“ geschändet werden sollten. Joseph Naumann, der Erzbischof von Kansas City, hat die satanistische Organisation daraufhin geklagt und über Gericht die Herausgabe der Eucharistie verlangt. (Siehe Link)


Die Streitparteien haben sich nun darauf geeinigt, dass Michael Stewart, der Vorsitzende von „The Satanic Grotto“ unter Eid aussagt, dass weder er noch sonst ein Mitglied seiner Organisation im Besitz der Eucharistie sei.

Chuck Weber sagte gegenüber OSV News, er sei damit so zufrieden, wie es unter den gegebenen Umständen möglich sei. Sollte Stewart gelogen haben, könne er wegen Meineids belangt werden. Man müsse aber bedenken, dass Stewart für den „Fürsten der Lüge“ arbeite und seine Geschichte schon oft geändert habe.

Laut den Gerichtsdokumenten sagte Stewart, Weber habe ihn weder gefragt, was er unter „konsekriert“ verstehe, noch woher er die Hostien habe. Weber habe ihn auch nicht gefragt, von welcher „christlichen Sekte“ er die „Eucharistie“ habe, die er bei der „schwarzen Messe“ verwenden wolle.

In Bezug auf die „schwarze Messe“ sagte Weber, es sei traurig, dass eine Gruppe die Erlaubnis erhalten könne, auf dem Areal des Kapitol eine Veranstaltung durchzuführen, deren Sinn nur darin bestehe, sich nicht nur über Katholiken, sondern Gläubige aller Richtungen lustig zu machen und diese zu erniedrigen.

In einer Stellungnahme vom 20. März gab die Kansas Catholic Conference bekannt, dass Erzbischof Naumann weiterhin zum Gebet für die Umkehr der Veranstalter und Teilnehmer der „schwarzen Messe“ aufrufe. Die Veranstalter hätten angekündigt, eine Bibel, ein Kruzifix und andere christliche Symbole zu schänden.

Er rufe alle Katholiken und Christen anderer Glaubensrichtungen dazu auf, sich nicht dem Ärger und der Gewalt zu überlassen, da dies im Sinn des Teufels sei, wird Naumann in der Stellungnahme zitiert. Die Christen sollten an die Situation vielmehr im Vertrauen auf Gottes Sieg über den Satan, die Sünde und den Tod herangehen.

Wie bereits angekündigt, wird Erzbischof Naumann den Bundesstaat Kansas Jesus durch das unbefleckte Herz Mariens weihen.

 

Foto: Symbolbild

 


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Lesermeinungen

 Norbert Sch?necker 26. März 2025 

Geradezu ein Fastenopfer

Die Aufforderung, "sich nicht dem Ärger und der Gewalt zu überlassen, da dies im Sinn des Teufels sei", ist sehr berechtigt.
Und es fällt mir sehr schwer.


1
 
 lakota 26. März 2025 
 

Was ist der Eid eines Satanisten schon wert....


2
 

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