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YouTube-Philosoph Joe Schmid: „Ich spüre eine Art magnetische Anziehungskraft des Katholizismus“

26. August 2026 in Jugend, 1 Lesermeinung
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Früherer Atheist gibt bekannt, dass er katholisch wurde – „Habe meine Generalbeichte abgelegt. Gelobt sei Gott“ – Ihn überzeugten u.a. Eucharistische Wunder, Marienerscheinungen wie in Fatima, Lourdes und Zeitoun sowie das Leben von Heiligen - VIDEO


Princeton (kath.net/pl) „Große Neuigkeiten. Gott existiert. Christus ist der Herr, und er hat die katholische Kirche gegründet. Das ist kein Scherz. Ich bin gerade zum Katholizismus konvertiert.“ Mit diesen Sätzen beginnt der US-amerikanische Philosophie-YouTuber Joe Schmid sein jüngstes Video auf seinem Youtube-Kanal „Majesty of Reason“. Er erläutert, dass er zwar eigentlich kein „Konvertit“, sondern ein „Rückkehrer“ sei, doch „Konversion ist eine Veränderung in Herz und Verstand – und genau dies ist passiert. Er stellt sich kurz vor als Philosophie-Doktorand an der Princeton University (US-Bundesstaat New Jersey). „Ich war für längere Zeit ein Agnostiker und ein öffentlicher Kritiker des Glaubens an Gott und des Katholizismus. Doch dies alles veränderte sich in diesem Jahr.“

Schmid erzählte, er sei „in einem tief gläubigen katholischen Elternhaus aufgewachsen, besuchte eine private katholische Schule, ging zu den Sakramenten und betete regelmäßig, er war im Katholizismus total zu Hause.“, habe aber in der siebten oder achten Klasse begonnen, die Wahrheit des Glaubens zu hinterfragen, als an seiner privaten katholischen Schule die Evolutionstheorie unterrichtet wurde. Dabei lobte er die grundsätzliche Bereitschaft der katholischen Kirche, Wissenschaft zu akzeptieren. Allerdings verlor er bei seinem Reflektieren über die Evolutionstheorie seinen Glauben.

Eine Zeit lang war er Atheist, doch kurz vor seinem letzten Highschool-Jahr entdeckte er den YouTube-Kanal „Worldview Design“ des christlichen Philosophen Dr. Josh Rasmussen. Seine Argumente für die Existenz Gottes beeindruckten Schmid und führten dazu, dass er Agnostiker wurde, da er die Möglichkeit einer Existenz Gottes nicht mehr ausschließen konnte.


Schmid erinnerte sich, dass er zu jenem Zeitpunkt noch verschiedene Einwände gegen den Theismus hatte, dann jedoch auf seiner gründlichen intellektuellen Reise auf die überwältigenden Beweise für Wunder stieß. Er erwähnte „Unsere Liebe Frau von Zeitoun“ (siehe Link) – eine Marienerscheinung auf einer koptischen Kirche in Ägypten, die von Hunderttausenden Menschen miterlebt wurde und mit der, wie er anmerkte, „unzählige medizinisch dokumentierte Heilungswunder“ verbunden sind.

Letztlich , so schildert er, seien es aber Berichte über eucharistische Wunder gewesen – einschließlich solcher, die durch als Blindstudien durchgeführte Laboranalysen untersucht wurden –, die ihn davon überzeugten, dass diese Wunder den katholischen Glauben bestätigten.

„Es hat den Anschein, als würde das Universum geradezu darauf hinarbeiten, den Eindruck zu erwecken, dass Gott existiert und bestimmte Wunder wirkt – und zwar nicht irgendwelche Wunder, sondern solche, die spezifisch katholische Glaubenslehren zu bestätigen scheinen“, sagte Schmid. „Wir haben zum Beispiel sehr gut belegte eucharistische Wunder. Es gibt extrem gut dokumentierte Marienerscheinungen wie in Fatima, Lourdes und Zeitoun, bei denen Maria Bitten um die Bekehrung zum Katholizismus gewährt.“

Im Februar dieses Jahres unterhielt sich Schmid vier Stunden lang mit seinem Freund, dem katholischen Apologeten Ethan Muse, über „die überwältigenden Beweise für die mystischen Charismen des heiligen Padre Pio“, die auf den ehemaligen Agnostiker sehr überzeugend gewirkt hatten.

„Ich könnte noch ewig so weitermachen“, gestand Schmid ein und erläuterte, dass es „zahlreiche Gründe“ gebe, warum diese Wunder eine „bestätigende Bedeutung“ für den Katholizismus hätten. „Es wirkt so, als würde Gott sich gezielt darum bemühen, spezifisch katholische Lehren zu beglaubigen.“

„Ich sagte mir einfach: ‚Hör zu, ich kann mir nicht vorstellen, wie es wäre, wenn ich jetzt sterben würde und Christus sähe – ich kann mir nicht vorstellen, Ihm das sagen zu müssen, was ich Ihm nach meiner damaligen Überzeugung als Nicht-Katholik hätte sagen müssen.‘ Und ich war einfach nicht bereit, meine Seele auf das Spiel zu setzen – und zwar nicht nur für eine einzelne Verschwörung, sondern für eine Verschwörung von Verschwörungen, die alle darauf abzielen, den Anschein zu erwecken, der Katholizismus sei wahr.“ „Und so hielt ich am Tag nach jenem Gespräch mit Ethan Muse Gewissenserforschung – wobei ich ein Jahrzehnt meines Lebens ohne Glauben betrachtete – und legte am darauffolgenden Tag meine Generalbeichte ab. Gelobt sei Gott“, bekannte Schmid.

Er führte weiter aus, dass Bekehrung nicht nur ein Umdenken, sondern auch eine Wandlung des Herzens bedeute. Diese Wandlung des Herzens sei durch das Zeugnis der Heiligen bewirkt worden.

Besonders die Geschichte der heiligen Maria Goretti inspirierte Schmid. Er sah sich ein Video über Goretti an, das von dem YouTube-Kanal „Gabi After Hours“ produziert worden war und die Geschichte der elfjährigen Märtyrerin schilderte, die als Jungfrau starb. „Ich dachte mir: ‚Hör mal, was auch immer sie hat – davon will ich auch etwas… Und so war dies ein Schritt auf dem Weg … eine Art magnetische Anziehungskraft des Katholizismus in mir zu spüren.“

Schmids Video war erst vor wenigen Tagen online gestellt worden und es ging sofort viral. Inzwischen ist es über 120.000 mal aufgerufen worden, es hat über 10.000 Likes und bemerkenswerterweise über 6.000 Posts eingesammelt. Es ist damit bereits jetzt das bisher erfolgreichste Video auf seinem Kanal, auf dem Schmid seit April 2020 187 Videos veröffentlicht hat und dem 46.000 Abonnenten folgen.

Bei den Posts unter dem Video finden sich u.a. Antworten wie: 

  • „Das Video läuft seit fünf Minuten, und ich kann immer noch nicht glauben, dass das wirklich passiert. Gelobt sei der allmächtige Gott!“
  • „Das hatte ich nun wirklich nicht auf meiner Bingo-Karte für 2026. Alle Ehre sei Gott!“
  • Und – vielleicht auch mit einem sympathischen Schmunzeln geschrieben –: „Kaum haben wir einen amerikanischen Papst, dann passiert so etwas ...“


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Lesermeinungen

 gebsy 26. August 2026 

Kindheit prägt Leben

Da wird die Heimkehr geschildert (Lk 15,11-32)

Wenn ein Katholik seinen Glauben aufgibt, sind die Folgen furchtbar ...


0
 

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