![]() |
Loginoder neu registrieren? |
|||||
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]()
| ||||||
SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-diskutiert
| ![]() Pastor in London wegen Straßenpredigt verhaftet: Vorwurf der „Hassrede“ nach Kritik am Islamvor 2 Stunden in Chronik, keine Lesermeinung Andrea Williams, Geschäftsführerin des Christian Legal Centre, bezeichnete die Festnahme als „zutiefst besorgniserregend“. London (kath.net/jg) Der aus Neuseeland stammende Steve Maile ist Gospel-Sänger und leitender Pastor der Oasis City Church in Watford, einer Stadt nördlich von London. Er predigt seit 45 Jahren weltweit und war am 18. April 2026 auf einer belebten Einkaufsstraße in Watford unterwegs, als er sang und die christliche Botschaft verkündete. Nach etwa zehn Minuten wurde er von Polizisten der Hertfordshire Constabulary festgenommen. Laut Berichten des Christian Legal Centre, das Maile rechtlich unterstützt, sprach der Pastor über die Geschichte der Gewalt im Islam und rief Muslime auf, sich Jesus Christus zuzuwenden. Eine Beschwerde führte zur Intervention der Polizei. Im Video der Festnahme, das sich inzwischen schnell verbreitet hat, ist zu sehen, wie Maile mit Handschellen auf dem Rücken abgeführt wird. Zunächst wurde ihm vorgeworfen, einen Jugendlichen angegriffen zu haben – ein Vorwurf, der später fallen gelassen wurde. Er blieb jedoch wegen eines mutmaßlichen Verstoßes gegen den Public Order Act (Abschnitt 5) in Untersuchung: rassistisch oder religiös motivierte Störung der öffentlichen Ordnung. Maile berichtete gegenüber Fox News Digital von einem schockierenden Erlebnis. Er sei ohne Vorwarnung oder Belehrung über seine Rechte festgenommen, doppelt gefesselt und zwölf Stunden festgehalten worden. Sein Handy habe er nicht benutzen dürfen, und die engen Handschellen hätten ihm solche Schmerzen bereitet, dass er drei Wochen lang Handgelenkschienen tragen musste. Während der Festnahme habe er weiter gepredigt und die Beamten zur Umkehr aufgerufen. Eine Polizistin soll ironisch geantwortet haben: „Im Namen Jesu, steig ins Auto.“ Der Pastor wehrt sich entschieden gegen den Vorwurf der Hassrede: „Es heißt ‚Anstiftung zu religiösem Hass‘ – das ist falsch. Das Kreuz Christi ist eine Botschaft der Hoffnung, Liebe, Barmherzigkeit und Versöhnung. Wie kann das Hass sein?“ Er betone die Exklusivität des Evangeliums, predige aber keine Gewalt oder Hass, sondern die Liebe Gottes. „Jeder muss den Weg des Kreuzes gehen. Niemand bekommt einen Freifahrtschein“, sagt er wörtlich. Die britische Polizei bestätigte die Festnahme eines Mannes in den Sechzigern wegen Verdachts auf Körperverletzung und eines religiös verschärften öffentlichen Ordnungsdelikts. Maile wurde gegen Kaution freigelassen; die Ermittlungen zum Public-Order-Vorwurf laufen weiter. Im schlimmsten Fall drohen ihm bei einer Verurteilung hohe Geldstrafen oder sogar eine Haftstrafe. Andrea Williams, Geschäftsführerin des Christian Legal Centre, bezeichnete die Festnahme als „zutiefst besorgniserregend“. Ein friedlicher christlicher Prediger sei wie ein Schwerverbrecher behandelt worden, nur weil er seine christlichen Überzeugungen und die Ansicht geäußert habe, der Islam sei eine falsche Religion. Der Fall werfe grundlegende Fragen auf, ob das britische Polizeiwesen nun das Christentum kriminalisiere, während es das Gesetz nicht gleichmäßig anwende. Maile, der den Vorfall gelassen sieht, kündigte an, sich nicht einschüchtern zu lassen: „Sie haben den Falschen ausgesucht. Ich kapituliere nicht. Gott steht auf meiner Seite.“ Der Fall könnte sich über Monate oder bis zu einem Jahr hinziehen, bis er vor Gericht kommt.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuGroßbritannien
| ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-gelesen
| |||
![]() | ||||||
© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz | ||||||