Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  2. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  3. Vertrauenskrise in der Kirche
  4. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  5. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  6. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  7. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  8. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  9. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  10. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  11. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  12. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  13. Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien
  14. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  15. Katholische Kita in Hessen verzichtet auf Mutter- und Vatertagsgeschenke

Herr, verwende mich!

24. April 2026 in Jugend, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Jugendkolumne von kath.net - Von Magdalena Preineder


Wien (kath.net)

Neulich Abend habe ich während des Betens erneut folgende Erkenntnis gehabt: Getrennt von Jesus kann ich nichts vollbringen. Ich brauche die Anbindung an ihn – für absolut alles.

Im selben Moment sind mir zahlreiche Verletzungen meines Herzens in den Sinn gekommen. Alleine der Gedanke an sie, war drückend schwer. Aber durch diese Schwere hat er den vorausgegangen Gedanken unterstrichen: Ich brauche die Anbindung an Jesus.

Ohne Jesus? Dann reißt mich alles nieder, das mich verletzt.

Ohne Jesus? Dann habe ich keine Hoffnung.

Ohne Jesus? Dann sehe ich nur noch das Böse und Dunkle in der Welt.

Ohne Jesus? Dann sind die Mühen und Kämpfe des Lebens leer.


Wenn ich eines weiß, dann, dass ich ohne Jesus nicht funktioniere. Und das merke ich in den kleinen wie in den großen Aufgaben: Ich kann mir stundenlang den Kopf über die Formulierung einer Fürbitte zerbrechen. Ich kann mich tagelang fragen, wie ich eine Firmstunde gestalten soll. Ich kann viel zu lange darüber nachdenken, wie ich eine einfache WhatsApp-Nachricht formuliere. Aber ich kann es auch anders angehen: Ich kann zuallererst beten. Ich kann den Herrn bitten, dass er gibt. Und das tut er. Auf einmal geht alles viel leichter.

Eben das ist es: Ich funktioniere nur in der Anbindung an Jesus.

Ich kann nur geben, wenn ich ihn habe, denn er ist die Quelle des Lebens. Er ist der Quelle, aus der meine Seele schöpft. Er ist der Atem meiner Seele. Ohne ihn geht es nicht.

Vor kurzem habe ich in der Anbetung gebetet: „Herr, verwende mich!“

Mir war als würde mich Jesus daraufhin auffordern: „Liebe mich!“

Das kommt zuallererst: Die Liebe zu Gott selbst. Ich denke, darin liegt das Geheimnis jedes fruchtbar Werdens für das Reich Gottes: Nur wer ihn liebt, der kann dienen. Nur wer ihn liebt, der kann geben. Nur wer ihn liebt, der kann fruchtbringend verwendet werden.

Jesus selbst sagte doch zu seinen Jüngern: „Bleibt in mir und ich bleibe in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so auch ihr, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen.“ (Joh 15,4f)

„Getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen.“ – Jesus ist ganz klar in seiner Aussage.

Wir brauchen ihn. Denn er ist das Herz, ohne das nichts funktioniert.

In der Welt nicht. In der Kirche nicht. In Beziehungen, in Verpflichtungen, in jeglichen Tätigkeiten. Selbst in unseren Freuden brauchen wir ihn, denn ohne ihm ist die größte Freude nicht so erfüllend wie mit ihm. Und ohne ihm ist selbst das kleinste Leid viel schwerer als mit ihm.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Stefan Fleischer 24. April 2026 

Das Problem von heute dürfte sein,

dass niemandem mehr aus rein menschlichen Überlegungen heraus das Christentum von heute in seiner Zerrissend- und Zerstrittenheit, seinen Mitmenschen als Lebensentwurf empfehlen kann, es sei denn im absoluten Vertrauen auf Christus, den Gekreuzigten, den Juden ein empörendes Ärgernis, den Heiden eine Torheit, in Tat und Wahrheit aber als Gottes Kraft und Gottes Weisheit. (vgl.1 Kor 1,22-24) Ohne Christus den Gekreuzigten gibt es keine Erlösung. Ohne Erlösung gibt es keinen Frieden mit Gott und deshalb auch mit den Menschen, ja nicht einmal mit mir selbst. Das aber ist nur einigermassen zu verstehen im Glauben, in der persönlichen Beziehung zu Gott, dem dreifaltig Einen, einem Gott, der uns als der Vater und der Sohn, unser Bruder, und als der Heilige Geist einerseits, aber auch als der untrennbare Eine entgegentritt im ersten und wichtigsten Gebot: «Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben, aus ganzem Herzen,… «


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  3. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  4. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  5. Die Erzdiözese Wien hat ein Problem: Toni Faber, seine 'Freundin' und seine 100m2 Penthouse-Wohnung
  6. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  7. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  8. Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien
  9. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  10. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  11. Proteste gegen Auftritt von Kardinal Marx
  12. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  13. Vertrauenskrise in der Kirche
  14. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  15. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz