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  15. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben

Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben

vor 5 Stunden in Weltkirche, 7 Lesermeinungen
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Mit Rom nicht in voller Gemeinschaft stehende traditionalistische Priesterbruderschaft veröffentlicht "katholische Glaubenserklärung" an Leo XIV. samt Absagen an jüngere Äußerungen der Päpste zu Ökumene, Judentum und Dialog der Religionen


Menzingen/Vatikanstadt (kath.net/KAP) Mit einer "katholischen Glaubenserklärung" an die Adresse von Papst Leo XIV. hat die traditionalistische Piusbruderschaft auf die Exkommunikations-Androhung des Vatikans reagiert. Sie wurde am Donnerstag publiziert; einen Tag, nachdem der Leiter der vatikanischen Glaubensbehörde, Kardinal Víctor Fernández, mitgeteilt hatte, dass eine unerlaubte Bischofsweihe der Piusbrüder zur Exkommunikation führen werde.

Diese Weihe hat der Obere der mit Rom nicht in voller Gemeinschaft stehenden Bruderschaft, Davide Pagliarani, für 1. Juli angekündigt. Im Vorwort zu seiner "Glaubenserklärung" schreibt er nun: "Seit über 50 Jahren bemüht sich die Priesterbruderschaft St. Pius X., dem Heiligen Stuhl ihren Gewissenskonflikt angesichts der Irrtümer darzulegen, die den katholischen Glauben und die katholische Moral zerstören. Leider blieben alle geführten Gespräche ergebnislos."


Die Glaubenserklärung enthalte nach Ansicht der Piusbruderschaft "das unverzichtbare Minimum, das erforderlich ist, um in Gemeinschaft mit der Kirche zu stehen". Das Dokument enthält Absagen an jüngere Äußerungen der Päpste zur Ökumene, zum Judentum und zum Dialog der Religionen.

Piusbruderschaft fordert: "Kirche nicht der Welt anpassen"

So heißt es in dem Text der Piusbrüder: "Außerhalb der römisch-katholischen Kirche und ohne das Bekenntnis des von ihr seit jeher gelehrten Glaubens gibt es weder Heil noch Vergebung der Sünden. Folglich muss jeder Mensch Glied der katholischen Kirche sein, um seine Seele zu retten (...)." Diese Notwendigkeit betreffe "die gesamte Menschheit ohne Ausnahme" und schließe unterschiedslos Christen, Juden, Muslime, Heiden und Atheisten ein. Auf den Auftrag zu verzichten, allen Menschen das Evangelium zu verkünden und alle Menschen zum katholischen Glauben zu bekehren, sei "das schwerste Verbrechen gegen die Menschheit".

Zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare schreibt die Piusbruderschaft: "Die widernatürliche Sünde der Unkeuschheit ist von solcher Schwere, dass sie stets und unter allen Umständen vor Gott nach Strafe schreit." Sie könne "unter keinen Umständen als eine Gabe Gottes anerkannt werden". Und weiter: "Einem Paar, das dieses Laster praktiziert, muss geholfen werden, sich davon zu befreien, und es darf in keiner Weise - weder formell noch informell - von den Amtsträgern der Kirche gesegnet werden."

Schließlich verurteilt die Erklärung die Trennung von Kirche und Staat mit den Worten: "Das Christentum ist kein bloßes historisches Phänomen, sondern die einzige von Gott gewollte Ordnung unter den Menschen. Nicht die Kirche soll sich der Welt anpassen, sondern die Welt soll durch die Kirche umgestaltet werden."

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Lesermeinungen

 Armandus vor 12 Minuten 
 

@ Christine

Warum duzen Sie den anderen Kommentatoren so herablassend?

Ihre Arroganz entlarvt Ihre Charakterlosigkeit.


0
 
 Josephus vor 41 Minuten 
 

Bezug zum lebendigen Lehramt der Kirche fehlt

Jemand kann noch so sehr sagen, er bekenne den Glauben der Kirche, wie er immer war. Aber wenn der Bezug zum lebendigen Lehramt des Papstes und der Bischöfe fehlt, dann endet das Ganze leider in musealer Erstarrung. Der Heilige Geist wirkt auch im nachkonziliaren Lehramt, liebe Piusbrüder! Es ist ja dieselbe Kirche - vor und nach dem Konzil, und sie ist ein lebendiges Subjekt, der geheimnisvolle Leib Christi.


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 punctum vor 2 Stunden 

„Prove me wrong“

Das Glaubensbekenntnis der FSSPX vom 14. Mai stellt eine echte Herausforderung an die „Gegenseite“ dar, indem es die Verengung des Konfliktes auf Fragen des Kirchenrechtes von vornherein ablehnt. Es spielt den Ball zurück ins Feld der vatikanischen Amtsträger, indem es die eigene Position definiert und das Lehramt zwingt, sich zu fundamentalen Glaubensfragen zu äußern.
„Zeig mir, was an unserem Verständnis des katholischen Glaubens falsch ist.“


1
 
 Wirt1929 vor 2 Stunden 
 

Liebe Pius-Brüder

Wer den Berg verlässt, muss, wenn er den Gipfel wieder erklimmen will, den mühsamen Aufstieg angehen. Ihr seid immer fest im katholischen Glauben vorangeschritten und verkündet die wahre Lehre des Evangeliums. Die Tradition pflegend gebt ihr vielen Gläubigen etwas mit auf ihren Wegen. In schwerer Zeit unserer Kirche, wo gerade ihr gebraucht würdet, in Einheit den Weg zugehen, soll nun die Uneinigkeit vertieft werden. Wenn ihr selbst das Petrus-Amt nicht Infrage stellt, was hindert Euch, zurück zu kehren und die Differenzen innerhalb der Kirche gemeinsam zu überwinden? Alle aufrechten Katholiken würden Euch bei diesem Berganstieg und schon jetzt im Gebet begleiten. Treue Christusstreiter wie ihr braucht Papst Leo XIV gerade jetzt an seiner Seite im Kampf gegen Umtriebe von innen und von außen (z.b.Synodale Wege). Vielleicht denke ich alles zu einfach und nicht theologisch. Aber Jesus mahnt uns zur Einheit und seine Mutter sagte: Was er Euch sagt das tut. Komm heiliger Geist!


1
 
 Stefan Fleischer vor 2 Stunden 

Traurig, traurig, traurig!

Es ist zwar sehr menschlich, aber innerhalb der Kirche himmeltraurig zu sehen, wie die Rebellen welcher Richtung auch immer, geschickt den Ungehorsam der Gegenseite zur Rechtfertigung ihres eignen einzusetzen versuchen. Christus, der Herr, erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, / bis zum Tod am Kreuz. DARUM hat ihn Gott über alle erhöht / und ihm den Namen verliehen, / der größer ist als alle Namen, (Phil 2,8-9)


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 Christine vor 2 Stunden 

An die Milizia der Piusbrüder:

Leute, seht ihr denn nicht, wie ihr euch hier total blamiert und selbst entlarvt?

Ihr macht euch selbst und den anderen was vor (so wie euch etwas vorgemacht wurde) und setzt eure "Energie" ein, gegen Petrus, gegen die Kirche zu kämpfen. Haben sie denn so erfolgreich und tief Mißtrauen gesät? Letztendlich kämpft ihr gegen Gott selbst - da kann man nur verlieren...


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 golden vor 3 Stunden 
 

Geschichtssituation religiös mitbedenken

Was ist wirklich und wirksam katholisch ? Mal negativ ausgedrückt: Wirhaben religionsgeschichtlich nicht mehr 1914(Integralismus) und die Zeit der linken Religiösen Menschen geht seit 1968 in die programmierte und jetzt biologische Finalität.Was jetzt kommt,hat in der Addition von Postkapitalismus und Postkommunismus ein zeitgeistgetränktes Opportunitätschristentum zur Folge.ES SEI DENN:Wir erkennen endlich wieder Gottes Stimme an ,ER hat geredet,die Bibel sagt uns,was genau.Seien wir von Neuem gehorsam ! Lektüre:Kard. Sarah,HERR,BLEIBE BEI uns.


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 Jothekieker vor 4 Stunden 
 

Politisch inkorrekt

In der Zusammenfassung, die ich hier gelesen habe, klingt der Text der Piusbrüder natürlich politisch inkorrekt, aber ansonsten kann man nicht meckern.


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