
Proteste gegen Auftritt von Kardinal Marx18. Mai 2026 in Deutschland, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Freunde und Unterstützer der IESE Business School in München gegen den Auftritt des Erzbischofs.
München (kath.net/jg)
Reinhard Kardinal Marx, der Erzbischof von München und Freising, ist am 11. Mai auf dem Campus der IESE-Business School in München aufgetreten. Er sprach zu dem Thema „Gesellschaft und Kirche im Wandel – Warum die Zukunft des Christentums alle betrifft“. Gegen den Auftritt des Kardinals gab es bereits im Vorfeld Proteste, wie aus einem kath.net vorliegenden Brief an Erzbischof Marx hervorgeht.
Kardinal Marx hat bei seinem Auftritt auch sein neues Buch mit dem Titel „KULT“ vorgestellt, in welchem er das Christentum als „lebendige Quelle für Sinn, Verantwortung und gesellschaftlichen Zusammenhalt“ charakterisiert. Die Zukunft des Christentums betreffe nicht nur die Gläubigen, sondern die gesamte Gesellschaft, heißt es in der Ankündigung für die Veranstaltung. 
Der Verfasser des genannten Briefes, stellt sich als „einer von vielen Freunden“ vor, die „den Start von IESE und die Arbeit des dahinterstehenden Opus Dei sehr unterstützt“ haben. Sie sind „in keiner Weise mit der geplanten Veranstaltung einverstanden“, da diese „in unseren Augen nicht gut für das Ansehen von IESE“ sei.
Einige seiner Freunde, „gut betuchte und gut praktizierende Katholiken“ seien nach langen Erwägungen bereits „aus der steuerfinanzierten Körperschaft ‚Katholische Kirche in Deutschland‘ ausgetreten, um mit ihren Steuern die deutsche ‚synodale Sackgasse‘ und den ‚kirchlichen Ökotrip‘“, nicht weiterhin finanziell zu unterstützen, heißt es in dem Brief weiter, der mit einer Kritik an Marx‘ fehlender Unterstützung für den Marsch für das Leben in München beginnt.
Mit dem Auftritt des Erzbischofs bei IESE würden sich wohl weitere Personen zu einem solchen Schritt entschließen, „wissend darum, dass deren Katholisch-Sein damit nicht endet, sondern eher befreit und beflügelt wird“, meint der Verfasser.
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Lesermeinungen| | Anaximander Ansorg 27. Mai 2026 | | | | Unternehmenshochschule "IESE Business School" steht für Instituto de Estudios Superiores de la Empresa, was soviel wie Unternehmenshochschule bedeutet. Es wurde 1958 auf Initiative vom hl. Josemaría Escrivá de Balaguer (Opus Dei) in Barcelona gegründet. Die Münchner Dépendance gibt es seit 2015. |  0
| | | | | Elemosinarius 18. Mai 2026 | | | | Missbrauch @antony
Reinhard Marx missbraucht seit Jahren seine Macht, um das Bistum für das er verantwortlich ist zu ruinieren. Ohne jede Rücksicht auf Priester, Mitarbeiter oder Gläubige.
Da reicht es dann irgendwann nicht mehr "dennoch Erzbischof zu sein..." |  3
| | | | | antony 18. Mai 2026 | |  | Wo genau ist das Problem, wenn eine Opus Dei-Akademie ihren Bischof einlädt? Man muss Marx nicht mögen. Ich sehe vieles von ihm sehr kritisch. Dennoch ist er der Erzbischof von München und Freising.
Soll die IESE nur noch Menschen aus ihrer eigenen Blase einladen? Das Gespräch miteinander begraben? |  0
| | | | | Jothekieker 18. Mai 2026 | | | | Ein paar Hintergrundinformationen wären hilfreich Was steht in dem "offenen Brief"? Woran entzündet sich die Kritik? |  3
| | | | | girsberg74 18. Mai 2026 | | | | Das gestellte Thema vom „Wandel“ lässt an manches denken; man kennt seinen Wandel. |  2
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