![]() |
Loginoder neu registrieren? |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]()
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-diskutiert
| ![]() Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrinvor 4 Stunden in Deutschland, 4 Lesermeinungen Eine Gruppe von Öko-Aktivisten stört eine Podiumsdiskussion mit Bundeskanzler Friedrich Merz durch anhaltendes Geschrei und Pfiffe. Dann startet de Regierungschef erneut mit merkwürdigen USA-Aussagen - GROK meint dazu: Merz’ Aussage ist tendenziös Würzburg (kath.net) Der Katholikentag in Würzburg ist am Freitag Schauplatz eines handfesten politischen Eklats geworden. Während einer prominent besetzten Podiumsdiskussion mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verschafften sich radikale Klimaaktivisten Gehör. Mit lautstarkem Geschrei, Pfiffen und Zwischenrufen unterbrachen die Störer den Auftritt des Regierungschefs und zwangen die Verantwortlichen zum Eingreifen. Der Vorfall wirft erneut ein Schlaglicht auf die aufgeheizte Stimmung bei kirchlichen Großveranstaltungen und den Umgang mit politischem Protest im sakralen und halbsakralen Raum. Bundeskanzler Merz diskutierte auf dem Podium unter anderem mit Vertretern der Bundesschülerkonferenz und des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) über die Zukunft der jüngeren Generation. Als der Kanzler betonte, dass der Wohlstand des Landes mit einer reinen Vier-Tage-Woche und ausufernder „Work-Life-Balance“ nicht zu halten sein werde, erntete er zunächst Gelächter und Buhrufe aus Teilen des Publikums. Kurz darauf eskalierte die Situation, als eine Handvoll Klimaaktivisten die Diskussion gezielt torpedierte. Erst nach vehementen Störungen griffen die Sicherheitskräfte ein; eine Aktivistin musste von der Security handgreiflich aus dem Saal befördert werden. Merz versuchte, die Situation zu beruhigen, und mahnte an, dass Toleranz genau dort beginne, „wo die eigene Meinung aufhört“. Der Vorfall in Würzburg reiht sich ein in eine Serie von ungemütlichen Auftritten für den Regierungschef, der erst kürzlich beim DGB-Bundeskongress für seine Reformpläne ausgebuht worden war. Angesichts drastisch sinkender Beliebtheitswerte – laut aktuellen Umfragen des ARD-Deutschlandtrends sind nur noch 13 Prozent der Bürger mit der schwarz-roten Bundesregierung zufrieden – zeigte sich Merz auf dem Katholikentag aber teilweise auffallend selbstkritisch. Während Merz zeitgleich mitteilen ließ, dass er am Freitag mit US-Präsident Trump telefoniert habe und die Verstimmungen angeblich ausgeräumt seien, legte er am selben Tag bei der Würzburger Veranstaltung nach und kritisierte erneut die USA: „Ich würde meinen Kindern heute nicht empfehlen, in die USA zu gehen, dort ausgebildet zu werden und dort zu arbeiten.“ Denn Deutschland biete „die soziale Marktwirtschaft“ und nicht „reinen Kapitalismus“. Viele junge Leute – auch die größten Talente – hätten heute Probleme, in den USA einen Job zu finden, behauptete der Kanzler. Die KI „Grok“ urteilte zu dieser Merz-Behauptung deutlich kritischer: „Nein, die Behauptung ist stark übertrieben und nicht wirklich zutreffend – vor allem nicht für ‚die größten Talente‘. Es gibt derzeit Herausforderungen im US-Arbeitsmarkt für junge Absolventen, aber kein flächendeckendes Drama, bei dem selbst Top-Talente kaum Jobs finden. Die USA bleiben für ambitionierte Talente attraktiv (höhere Gehälter, Dynamik), auch wenn es nicht mehr so easy ist wie früher. Merz’ Aussage ist tendenziös und überzeichnet.“
Foto: (c) KI - GROK Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() Lesermeinungen
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zu | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-gelesen
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||